> > > > DFI nForce4 Serie

DFI nForce4 Serie

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 1: DFI nForce4 Serie

Langsam aber sicher drängen alle Hersteller mit ihren neuen AMD-Chipsätzen mit PCI-Express-Interface auf den Markt. Wir konnten bereits einen Blick auf das ASUS A8N-SLI und die beiden Gigabyte Modelle K8NXP-SLI und K8NXP-9 werfen, die beide Vertreter der nForce 4-Riege sind. Bisher ist noch nichts aus dem Hause VIA und dessen K8T890 zu hören und so nehmen wir uns die Zeit einen Blick auf die DFI nForce4 Serie zu werfen. So erreichten uns zwei prall gefüllte Pakete mit den beiden Mainboards DFI LanParty nF4 SLI-DR und dem DFI LanParty UT nF4 Ultra-D. Wie sich die beiden potenziellen OC-Wunder gegen die bisherige Konkurrenz schlagen, ist auf den folgenden Seiten nachzulesen.

DFI gehört schon seit Jahren zu den etablierten Mainboardherstellern. Gegründet wurde DFI 1981 und man konzentrierte sich von Beginn an auf die Produktion von Mainboards und Grafikkarten. Derzeit hat DFI aber keine Grafikkarte im Programm und konzentriert sich auf Mainboards für ambitionierte Spieler und Overclocker, hierfür entwickelte man die Lanparty-Serie. Eine komplette Übersicht über alle Mainboards und deren Features findet man auf der DFI-Webseite und natürlich auch in unserer Marktübersicht PerfectBoard. Wir hatten schon oft Lanparty-Boards im Test - mit dieser Serie möchte man in den Bereich vorstoßen, der bislang ASUS und Abit vorbehalten war. Da immer mehr High-End-Freaks auf DFI-Boards umsteigen, kann man dieses Vorhaben als erfolgreich betrachten. 

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Bisher setzt man bei DFI ausschließlich auf NVIDIA Chipsätze, so auch bei den beiden aktuellen LanParty nF4 SLI-DR und dem LanParty UT nF4 Ultra-D Modellen. Ob auch VIA Chipsätze auf DFI Platinen verbaut werden soll, ist mehr als unwahrscheinlich. Klar zu erkennen sind die typischen DFI Farbgebungen für Lanparty-Boards - gelbe Slots und ein schwarzes PCB verleihen den Boards einen schicken Look. Ebenfalls auffallend ist die Tatsache, dass sich beide Mainboards praktisch gar nicht unterscheiden.

Die Ausstattung der Boards kann sich sehen lassen - beide sind bis in die letzte Ecke des PCBs mit Onboard-Geräten vollgepackt. 

 

Die beiden DFI Mainboards bieten alles, was das Benutzer-Herz begehrt. Dual Gigabit LAN, USB 2.0, FireWire, Serial-ATA II und 8-Kanal Sound. Auf dem LanParty nF4 SLI-DR hat man zusätzlich noch einen extra Serial ATA-Controller auf das Mainboard gelötet. Somit können insgesamt 8 Serial ATA-Geräte angeschlossen werden. Wie es mit der Einstellvielfalt in Sachen VCore und VDIMM aussieht und wie gut die Boards sich im Overclocking-Test verhält, werden wir später behandeln.

Etwas Konfusion gibt es bei der Bestückung der PCI-Express-Slots mit PCI-Express-Lanes. Hier fanden wir auf der DFI-Webseite Angaben, sodass die Boards insgesamt 21 bzw. 23 PCI-Express-Lanes haben müssten. Allerdings besitzt der nForce 4 nur maximal 20 PCI-Express-Lanes. Also fragten wir bei DFI nach, wie genau die Konfiguration aussieht - erhielten jedoch keine Antwort. Für die x16-Slots war die Belegung recht schnell klar und aus der Tatsache, dass der nForce 4 maximal 20 PCI-Express-Lanes besitzt, konnten wir Rückschlüsse auf die Anbindung des x4-Slots vornehmen - bei diesem kann es sich nur um einen x1-Slot handeln. Da dieser als x4-Slot ausgelegt ist, kann der Kunde etwas flexibler das Board bestücken - beispielsweise auch eine x4-Karte einsetzen. Diese läuft dann aber natürlich nur mit x1-Geschwindigkeit.

Auf der nächsten Seite wollen wir uns nun zunächst dem neuen NVIDIA-Chipsatz annehmen. Anschließend kommen wir zu den beiden Mainboards.