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Shuttle SB95P XPC im Test

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Seite 3: Der Shuttle SB95P XPC - das Gehäuse (2)

Auf der Rückseite des Gehäuses befinden sich links die beiden Slots für die PCI-Express-Karten. Daneben sieht man den großen Lüfter für das Netzteil. Im Gegensatz zu den ersten Shuttle XPC-Modellen ist das Netzteil nun in der Mitte des Gehäuses angebracht und besitzt einen großen Lüfter, der leise dreht und seinen Dienst verrichtet. Früher waren hauptsächlich die Netzteile die Lärmverursacher Nr. 1 bei den XPCs. Shuttle setzt beim SB95P auf dasselbe Netzteil wie beim Shuttle SB81P, auch dieses Modell hat 350W Leistung. In einem Test mit einer Sapphire Radeon X800XT funktionierte der Rechner noch hervorragend - also kann man auch eine leistungsstarke Grafikkarte einsetzen und muss sich über die Stromversorgung erst einmal keine Sorge machen.

Die Anschlüsse im unteren Bereich haben wir schon angesprochen, rechts befindet sich noch der Power-Schalter sowie der Anschluss für die Kaltgeräte-Kabel, ganz oben findet man die beiden Gehäuse-Lüfter, die über das Bios steuerbar sind und auch leise ihren Dienst verrichten. Sie sind jedoch gefordert, wenn im oberen Bereich des Gehäuses Festplatten eingebaut werden. In den letzten XPCs fanden sich auch noch Aussparungen auf der Rückseite für einen parallelen Port oder WLAN-Antennen - diese sind beim SB95P nicht mehr zu finden.

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Öffnet man das Gehäuse, sieht man die bekannte Konstruktion aus dem SB81P. Das Netzteil ist in die hintere Mitte gewandert, Richtung Vorderseite sieht man die Kühlkörper-Konstruktion und den Luftkanal für die CPU-Kühlung. Der Rahmen außen ist nicht abnehmbar und verleiht dem Gehäuse die nötige Stabilität. Die Festplatten können zum einen an der Position des Floppy-Laufwerks, zum anderen aber auch quer ganz oben im Gehäuse eingesetzt werden.

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Der "Laufwerkskäfig" beherrbergt wie immer das Floppy-Laufwerk (unten) und ein optisches Laufwerk (mitte). Oben können Festplatten im Querformat eingesetzt werden. Den USB 2.0-Cardreader kann man mit einem Mini-USB-Kabel anschließen, das Kabel ist bereits fertig mit dem Mainboard verbunden - wie alle anderen Anschlüsse auch. Eine Verkabelung des Mainboards oder der Anschlüsse ist somit nicht mehr notwendig; dies hilft bei der Montage natürlich extrem.

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Die Montage der Laufwerke ist übrigens sowohl für die optischen wie auch für die magnetischen Laufwerke schraubenlos. Auch der Laufwerkskäfig wird wieder schraubenlos eingesetzt und dann festgeklemmt. Da das Gehäuse auch Rändelschrauben besitzt, ist zunächst kein Schraubenzieher notwendig. Nur beim Zusammenbau muss er her - sowohl für den Einbau der Grafikkarte und der x1-PCI-Express-Karte wie auch für die Montage des CPU-Kühlers ist ein Schraubenzieher zwingend erforderlich. Um aber im bereits bestückten Zustand eine Festplatte nachzurüsten, muss man keinen Schraubenzieher verwenden.