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Shuttle SB95P XPC im Test

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Seite 1: Shuttle SB95P XPC im Test

In unserem ersten Sockel 775-Mainboard Roundup hatten wir bereits einen Shuttle XPC im Test. Das Modell mit i915G-Chipsatz bekommt nun einen großen Bruder auf Basis des Alderwood-Chipsatzes. Der SB95P basiert auch auf dem neuen G5-Gehäuse, welches Shuttle seit neuestem einsetzt, besitzt aber nicht nur wegen dem i925x-Chipsatz einige andere Features. Der Luxus-XPC, den Shuttle natürlich aufgrund des Chipsatzes eher im Performance-Sektor positioniert, kommt mit allen neuen High-End-Features : DDR2, PCI-Express und Southbridge-Features wie Matrix Raid und HD-Audio finden wir in dem XPC, zudem hat man im Vergleich zu dem SB81P auch einen PCI-Express-Slot im Gehäuse. Es ist also alles auf modern getrimmt - und wir sind gespannt, wie sich der kleine Barebone-Rechner in unserem Test schlägt.

UPDATED :

Bitte beachten Sie zu diesem Artikel unsere News bezüglich einer neuen Bios-Version, die die meisten Probleme des SB95P, die in diesem Review beschrieben wurden, beseitigt.

Wie immer machen die XPCs vor allen Dingen optisch etwas her. Shuttle ist immer noch die unangefochtene Nr. 1 in diesem Bereich und baut den Vorsprung auch noch aus, denn mittlerweile bietet man auch komplett ausgestattete XPCs mit allen PC-Komponenten an. Wir testen hier das Barebone-Gerät mit Netzteil, CPU-Kühler, Mainboard und Gehäuse. Enthalten ist zudem wieder einmal reichlich Zubehör, so ein USB 2.0-Cardreader, den Shuttle schick ins Gehäusedesign integriert hat. Im Gegensatz zu einem Mainboardreview werden wir natürlich auch etwas genauer auf das Gehäuse und die anderen Komponenten schauen, um das Gesamtpaket zu beurteilen.

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Schauen wir aber zunächst auf die typischen Mainboard-Features. Shuttle setzt den i925x in Verbindung mit der ICH6R ein - bietet also Raid, obwohl das Platzangebot in dem XPC natürlich recht klein ist. Durch die gute Anordnung im Gehäuse bekommt man aber bis zu drei Festplatten ohne Probleme unter, lässt man das optische Laufwerk weg, können es sogar vier werden. Allerdings ist dann die Hitzeentwicklung zu beachten, denn vier Festplatten sind in einem derart kleinen Gehäuse schwer zu kühlen.

Folgende Features können wir in unserer Tabelle festhalten :

Auch an diesen Eckdaten sieht man bereits, dass Shuttle den XPC komplett auf neue Features trimmt. Man nutzt einen PCI-Express-Gigabit-Ethernet-Controller und bietet keinen PCI-Slot mehr. Statt dessen lässt sich neben der x16-Grafikkarte auch noch ein weiteres x1-Gerät in den XPC einbauen. TV-Tunerkarten und Soundkarten mit PCI-Express-Interface werden in Kürze am Markt verfügbar sein, um den XPC in eine Multimedia-Station aufzurüsten, wenn man dies möchte. Ein hochwertiger Realtek ALC880 High Definition Audio Codec ist jedoch ebenso enthalten wie ein Firewire-400-Controller von VIA. USB 2.0 ist eine Selbstverständlichkeit. Im Gegensatz zum SB81P setzt Shuttle auf DDR2, zwei Slots sind hier vorhanden. Und schließlich finden wir in diesem XPC auch Overclocking-Features. Es ist also alles enthalten, was man sich in einem leistungsstarken XPC wünschen kann.

Wie immer an dieser Stelle werfen wir auch einen Blick auf den Lieferumfang :

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Im Folgenden eine Liste des Lieferumfangs :

  • Mainboardhandbücher
  • Kaltgeräte-Kabel
  • Treiber-CD-ROM
  • CD-ROM mit Zusatzprogrammen (TrendMicro PC-Chillin, Muveee autoProducer 3.1 und Acrobat Reader 6.0
  • Treiber-Diskette mit Intel Raid Treibern
  • 1 kurzes Serial ATA-Kabel
  • 1 kurzes Floppy-Kabel
  • 1 kurzer Stromadapter Molex / 4pin für Floppy
  • Wärmeleitpaste
  • Standfüsse
  • Befestigungsschienen für Laufwerke

Intern bereits verbaut sind :

  • Shuttle FB95P Mainboard
  • 2 Serial ATA-Kabel
  • 1 ATA/133-Kabel
  • 350 Watt-Netzteil
  • 2 Gehäuselüfter
  • Fanduct mit Kühlkörper für Sockel 775 und zwei Lüftern
  • 6in1-Cardreader

Im Paket enthalten ist praktisch ein Allround-Paket : Der Käufer eines XPCs muss nur noch seinen Prozessor, den Speicher, die Grafikkarte, das optische Laufwerk und die Festplatte einbauen, alle Kabel sind da, sogar an Wärmeleitpaste hat man gedacht. Selbst wenn man mehrere Serial ATA-Geräte einbauen will, kommt man nicht in Probleme. Auch legt Shuttle jetzt mehr und mehr Software mit ins Paket - man beginnt mit einem Viruskiller und einem Producer-Tool. Der Acrobat Reader 6.0 ist "nice to have", aber aufgrund des geringen Downloadvolumens nichts Besonderes. An Treiber-Disketten für die Installation von Windows in einem Raid-Setup hat Shuttle gedacht; das vergessen leider immer wieder viele Hersteller. Auch kann man mit den beiliegenden Kabeln noch ein Floppy-Laufwerk einbauen, wenn man dies möchte.

Schauen wir noch kurz auf die gebotenen Anschlüsse auf der Rückseite :

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Neben den typischen Ports (2 x PS/2, 1 x seriell) finden wir zwei USB 2.0-Ports und den Gigabit-LAN-Anschluss hier. Zusätzlich einen Firewire-Port im DV-Standard und reichlich Sound-Anschlüsse: Zunächst analoge 7.1-Ausgänge, ein Sound-Eingang und optische Ein- und Ausgänge sowie ein SPDIF-Out. Für den Surround-Sound-Genuss ist also alles vorhanden. Sehr schick ist auch der CMOS-"Jumper", den Shuttle als Knopf in die Rückseite eingebaut hat. So muss man nicht mehr im Gehäuse nach dem Jumper suchen, sondern kann elegant von außen den XPC resetten - eine gute Idee !

Weitere Anschlüsse befinden sich an der Front, also müssen wir hier nicht fehlende USB 2.0 oder Firewire-Ports kritisieren - mehr zum Gehäuse deshalb auch gleich auf der nächsten Seite.