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MSI K8N Neo2 Platinum im Test

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Seite 6: Overclocking

Mit dem Sockel 939 und auch den entsprechenden nVidia- und VIA-Chipsätzen wurde der AMD Athlon 64 auch für Overclocker mehr als nur interessant. PCI/AGP-Fix und nach unten frei wählbarer Multiplikator steuern ihr Übriges dazu bei. Zwar ist der Speichercontroller immer noch sehr zickig und auch die übrige Architektur eines AMD Athlon 64-Systems lädt nicht gerade zum Übertakten ein, doch die Hersteller machen von Mainboardgeneration zu Mainboardgeneration einen Schritt in die richtige Richtung. Wie man den Athlon 64 richtig übertaktet, zeigen wir in unserer Athlon 64 Overclocking-Guide.

Was wir aus unserem AMD Athlon 64 3500+ herausholen können, werden wir im Folgenden probieren. Zuvor jedoch wie immer einige Screenshots des OC-Menüs innerhalb des BIOS, auch wenn das momentan bereits wirklich prall gefüllt ist.



Wie bereits erwähnt sind die Overclocking-Optionen nicht sehr umfangreich, aber durchaus ausreichend:

Die Prozessorkernspannung ist ebenso verstellbar wie die Spannung des AGP-Steckplatzes und des Arbeitsspeichers. Während die VCore allerdings durchaus gute Bereiche enthält, stört die maximale Spannung von nur 2,85 Volt für den DDR Speicher. Hier würden sich sicherlich einige User etwas mehr wünschen. Auch eine Chipsatz-Voltage ist nicht enthalten. Dafür kann der HT-Link flexibel getaktet werden, aber auch er besitzt keine Spannungsverstellung. Der AGP/PCI-Takt kann fixiert werden, der Referenztakt ist mit bis zu 350 Mhz ausreichend flexibel.

Beginnen wir aber zuerst mit einem Screenshot aus CPU-Z, welches uns den Prozessor und seine technischen Spezifikationen aufzeigt. Hier befindet sich der Prozessor noch im Werkszustand und ist nicht übertaktet beziehungsweise über seine normalen Spezifikationen hinaus betrieben worden.

Mit 201 MHz taktet das K8N Neo2 Platinum genau ein MHz höher als es das sollte und verschafft sich so einen Vorteil in den Benchmarks, auch wenn dieser nur marginal ist, ist er dennoch vorhanden.

Da die nötigen Voraussetzungen gegeben sind, nun zum eigentlichen Übertakten der CPU. Schritt für Schritt heben wir den Referenztakt an, steigern die Spannung des Prozessorkerns, Chipsatzes sowie des RAMs und erreichen nach einiger Zeit folgendes Ergebnis :

Um immerhin 30 MHz konnten wir den Referenztakt nach oben drehen. Somit schafften wir ganze 10 MHz mehr als mit dem ASUS A8V Deluxe und 8 MHz mehr als mit dem Abit AV8. Mit dem nötigen zeitlichen Aufwand und einigen Experimentierspielchen sind natürlich noch ein paar MHz mehr drin.

Natürlich steigt beim Overclocking nicht nur der CPU-Takt, sonder auch die RAM-Performance. Das Ergebnis haben wir in SiSoft Sandra festgehalten :

Der nVidia nForce3 250 hat nun auch endlich einen PCI/AGP-Teiler. Dieser soll verhindern, dass PCI- und AGP-Karten mit einem zu hohen Takt überlastet werden. Das haben Tests der K8T800 und nForce 3 150-Boards gezeigt, wo der PCI-Takt deutlich anstieg. Während der Overclocking-Versuche funktionierte der PCI/AGP-Teiler ohne Probleme und so können sich alle Erweiterungs- und Grafikkarten in Sicherheit wiegen.

Als nächstes ist der Onboard-Sound an der Reihe :