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MSI K8N Neo2 Platinum im Test

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Seite 1: MSI K8N Neo2 Platinum im Test

MSI fährt mit seiner Sockel 939 Linie bisher zweigleisig und hat sowohl ein VIA K8T800 Pro als auch ein nForce3 250 Ultra Mainboard im Angebot. Der nForce3 250 gehört auf dem Sockel 939 bisher zu dem besten Chipsatz in Sachen Overclocking und auch die Performance kann überzeugen. Bisher hatten wir nur den Shuttle Barebone SN95G5 mit eben diesem Chipsatz im Test und daher können wir uns freuen, auch das MSI K8N Neo2 testen zu können. Gerade in Sachen Ausstattung will MSI mit der Platinum Edition zur umfangreichen Ausstattung aus dem Hause ASUS aufschließen. Wie es sich gegen die Ausstattungsgiganten ASUS A8V und das Overclocker-Board Abit AV8 schlägt, ist im folgenden Review nachzulesen.

MSI gehört zu den wahren Allroundern auf dem IT-Markt. Die Produktpalette reicht von den allbekannten Mainboards und Grafikkarten, über Barebone-Systeme und seit neuestem auch Notebooks. Dabei streut MSI sein Angebot, so dass jeder Anwender angesprochen wird. So hat man Grafikkarten mit ATI und nVidia Grafikchips und auch bei den Mainboards fährt man meist zweigleisig. Eine komplette Übersicht über alle Mainboards und deren Features findet man auf der MSI Webseite - und natürlich auch in unserer Marktübersicht PerfectBoard.

MSI will mit dem K8N Neo2 Platinum keine besondere Zielgruppe ansprechen, wie Abit dies mit dem A8V tut. Dies lässt sich leicht durch einen Blick auf das Mainboard erkennen, alle wichtigen Komponenten sind vorhanden, der aktive Chipsatzkühler lässt aber einen gewissen Overclocking-Anspruch verlauten. Klar zu sehen sind auch gleich die Design-Änderungen im Vergleich zu den Boards mit VIA K8T800 Pro-Chipsatz : Die Dimm-Module befinden sich überhalb des CPU-Sockels.

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Klar zu erkennen sind die typischen MSI Platinum Merkmale. Das PCB kommt in schwarz daher, die wichtigsten Anschlüsse und Steckplätze sind entsprechend farblich markiert. Da unser Review sich aber nur in einem sehr geringen Anteil auf Äußerlichkeiten bezieht, wollen wir uns im Folgenden auf die inneren Merkmale konzentrieren.

Das MSI kommt mit fast allem daher, was das User-Herz wünscht. Dual-Gigabit-LAN, Serial-ATA, FireWire, USB2.0 und AC97-Sound sowie Wireless-LAN, das man über eine spezielle Karte und Antenne bekommt, machen das Board auf alle Fälle fit für den Kampf. Auch die Einstellbarkeit von VCore und VDIMM lassen hoffen, dass das Board auch in Bezug auf Overclocking gut abschneiden wird, aber hierzu später mehr. Insgesamt eine runde Ausstattung, die wohl kaum einen Wunsch offen lässt. Optional ist aber auch noch Zubehör wie z.B. eine Wireless-LAN Karte erhältlich - bei der hier getesteten Neo2-54G-Version ist diese schon enthalten.

Werfen wir einfach einen Blick in die Verpackung und den Lieferumfang :

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Stichpunktartig führen wir im Folgenden auf, was MSI alles in die Verpackung seines K8N Neo2 Platinum legt :

  • Treiber- und Software CD-ROM bzw. Diskette
  • Handbücher
  • 2x Serial-ATA Kabel
  • ATX-Blende
  • 1 x Serial-ATA Stromadapter
  • 1 x ATA/133-Rundkabel
  • 1 x Floppy-Rundkabel
  • 1 x USB 2.0 Erweiterungsblende mit D-LED
  • Wireless-LAN Karte & Antenne

Alles Nötige liegt bei. Vom Flachbandkabel bis hin zu allen Erweiterungsblenden und weiteren Kabeln. Besonders lobenswert ist die Tatsache, dass auch ein Serial-ATA-Stromadapter beiliegt, denn nicht jedes vorhandene Netzteil verfügt über einen entsprechenden Stecker. Die gerundeten Kabel gehören derzeit auch fast schon zur Standardausstattung und sorgen für einen ungehemmten Luftstrom im Gehäuseinneren.

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Schaut man zusätzlich auf die ATX-Blende, so sieht man, dass insgesamt 4 USB 2.0-Ports und sämtliche digitalen und analogen Anschlüsse für den Sound nutzbar sind sowie die beiden RJ45 Stecker für das Gigabit-LAN und ein FireWire Anschluss. Auf die zahlreichen Sound-Anschlussmöglichkeiten gehen wir später noch genauer ein. Zusammen mit der Erweiterungsblende bietet MSI zwei weitere USB 2.0-Ports. Weitere Firewire-Ports findet man leider nicht - man muß also mit einem einzelnen zurecht kommen.

Auf der nächsten Seite wollen wir uns nun zunächst dem nVidia-Chipsatz annehmen.