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DFI Lanparty UT nF3 250GB - Overclockers Dream

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Seite 4: DFI Lanparty UT nF3 250GB - Ausstattung und Layout (2)

Der hier im Bild erkennbare Marvell 88E1111 Chip stellt den einen Gigabit-LAN Transciever dar. Er nutzt den in dem nForce 3 250Gb zu findenden Controller. Wenn die Peripherie stimmt, kann der Rechner, welcher mit diesem Board ausgestattet ist, theoretisch 250 MB pro Sekunde auf einen anderen Klienten übertragen. Da der Gigabit Ethernet-Chip von NVIDIA nicht über PCI angebunden ist, kann diese Bandbreite hier tatsächlich auch erreicht werden. Der Gigabit Ethernet des DFI-Boards ist also ähnlich schnell wie ein CSA-betriebener Gigabit Ethernet-Controller, ein neuer x1-PCI-Express-Gigabit Ethernet oder ähnlichen integrierten Varianten.

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Direkt neben den zwei Serial-ATA Anschlüssen sitzt der Marvell 88SR3020 Chip. Er übernimmt die Kontrolle über die zwei Serial-ATA Ports, die nVidia "unfreiwillig" noch als ATA/150-Kanal zur Verfügung stellt. Einen derartigen Trick für zwei weiteren Serial ATA-Ports verwendet auch Epox auf dem nForce 3 250Gb-Mainboard. Auf dem Mainboard selbst befinden sich also insgesamt vier Serial-ATA Ports, die übrigen beiden werden durch den nForce3 nativ angesteuert. Da keine Serial ATA-Schnittstelle über PCI läuft, sollte man höchstens aus Kompatibilitätsgründen die normalen Serial ATA-Ports wählen, da der Marvell-Chip Latenzzeiten zum Wandeln benötigt.

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Hinter den PCI Steckplätzen wurde der VIA Soundchip verbaut. Der VIA ALC850 sorgt für einen 8-Channel Soundgenuß auf Desktop-Systemen ohne eine spezielle Erweiterungskarte. Ob hier auch die Qualität überzeugen kann, werden wir später klären, dann folgt auch eine Auflistung der Features dieses - zumindest auf dem Papier - hochwertigen Onboard-Sounds mit reichlicher Anschlußvielfalt.

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Zwischen AGP Steckplazu und Sockel versteckt sich der Controllerchip für die beiden FireWire Anschlüsse. Der VIA VT6307 ist ein Standard FireWire Controller, der Bandbreiten von 100, 200, und 400 Mbps unterstützt. So können Peripheriegeräte in Betrieb genommen werden, wie beispielsweise Digital- oder Videokameras sowie MP3 oder MiniDisc-Player auf Basis des IEEE1394-Standards. Außerdem kann mit speziellem Kabel ein FireWire Netzwerk generiert werden, welches dem Computer die Möglichkeit gibt, mit anderen Klienten zu kommunizieren, mit einer maximalen Datendurchsatzrate von 400MBit/s. Dies ist viermal so schnell wie ein herkömmliches 10/100MBit Netzwerk, macht aber bei diesem Mainboard nur dann Sinn, wenn der Kommunikationspartner über kein Gigabit LAN verfügt. Auch dieser Chip belastet wie die später besprochenen Storage-Controller oben den PCI-Bus, er kann drei Anschlüsse verwalten.

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Der ITE8712F-A fungiert als Super I/O Controller, der die Kontrolle der PS/2 Ports für Maus und Tastatur übernimmt, sowie die der den parallelen und die beiden seriellen Schnittstellen. Weiterhin fällt das Hardwaremonitoring unter seinen Einfluss, aber dazu werden wir bei der Betrachtung des BIOS noch einiges sagen.

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Etwas außergewöhnlich sind die beiden Taster direkt neben der BIOS Batterie. Über sie lässt sich das Mainboard bequem ein- und ausschalten sowie neustarten, ohne es an ein Gehäuse angeschlossen zu haben oder die Kontakte mit einem Schraubenzieher zu traktieren. Genau das richtige für Bastler und Overclocking-Freaks.

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Hier haben wir mal einen Überblick über die komplette linkere untere Ecke des DFI Lanparty UT nF3 250GB. Zu sehen sind die unter anderem die Mainboardanschlüsse, die nur beschriftet, nicht aber farblich markiert sind. Über den entsprechenden Chip sitzen die zwei Serial-ATA Anschlüsse, die übrigen beiden verstecken sich zwischen AGP Steckplatz und CPU-Sockel - etwas unüblich, aber vom Layout beim nForce 3 250Gb oft anzufinden. Ebenfalls zwischen der BIOS Batterie und dem BIOS-Chip sind die zusätzlichen USB Anschlüsse zu sehen. Der Bios-Chip ist gesockelt - aus diesem Grund kann das Bios bei einem fehlerhaften Flashversuch einfach ausgetauscht werden. Allerdings fast alle Hersteller mittlerweile Flash-Tools über Windows und Sicherheitsmechanismen während des Flashvorgangs, deshalb sollte in der Regel hier kein Fehler auftauchen.

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Kommen wir nun zum Bios des Boards.