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Sockel 775 Roundup Nr. 2 - fünf weitere Mainboards

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Seite 4: Das Albatron Mars PX915G Pro - Layout und Ausstattung (1)

Im Handbuch fanden wir leider keine INT-Request-Tabelle, dafür aber eine deutsche Anleitung - sehr gut - und einen Hinweis auf zukünftige Intel-Prozessoren, denn Albatron zeigt bereits jetzt, dass das Board für die kommenden P4-Prozessoren "ready" ist :

Beginnen wir mit der Layout-Betrachtung bei den DDR-Steckplätzen - hier können bis zu 4 GB DDR400 eingesetzt werden, Albatron hat die Slots farblich abgegrenzt, um den Dual Channel-Mode zu visualisieren. Darunter befinden sich der Floppy-Anschluss und der ATX/EPS-Anschluss, der alternativ mit einem 20-pin ATX-Netzeil und einem 24-pin EPS-Netzteil zur Stromversorgung verwendet werden kann. Ganz oben in der Ecke ist ein Winbond Super I/O zu finden, der für die seriellen, parallelen, PS/2-Schnittstellen und den Floppy-Port zuständig ist sowie das Hardwaremonitoring übernimmt. Die Positionierung des ATX/EPS-Power-Steckers ist praktisch gewählt, ebenso die des Floppy-Anschlusssteckers, da man mit der Kabellänge so keine Probleme bekommt und die Kabel sauber im Gehäuse verlegen kann und nicht über das Mainboard legen muss.

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Zwischen Dimm-Steckplätzen und PCI-Express-Grafikkarte ist in der Regel genügend Platz, um die Dimms auch auszuwechseln, wenn eine Grafikkarte im Slot sitzt.

Albatron verwendet auf dem PX915G Pro zwei passive Kühlkörper - einen für die Southbridge und einen für die Northbridge. Zusätzliche Lärmerzeuger hat man also vermieden, was wir begrüßen, denn die Wärmeabgabe der Northbridge rechtfertigt eigentlich keine aktive Belüftung. Im unteren Bild sieht man den empfindlichen Sockel 775, der uns bei allen unseren bisherigen Tests noch keine Probleme bereitete und die Spannungswandler des Boards - auch hier wird natürlich auf eine FMB2.0 / VRM10.0-Lösung gesetzt, es befinden sich also 12 Mosfets auf dem Board für eine dreiphasige Spannungsversorgung. Den 12V AUX-Stecker sieht man im Hintergrund.

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Im Bereich um die Southbridge finden wir natürlich die Serial ATA-Anschlüsse derselben, die CMOS-Batterie samt Jumper, den verbleibenden ATA/133-Port der Southbridge sowie die beiden zusätzlichen, über PCI angebundenen ATA/133-Ports des ITE-Controllers. Die Anschlüsse für das Gehäuse ganz unten links sind ordnungsgemäß beschriftet, hier befindet sich zudem einer der zwei FAN-Header auf dem Board. Ein dritter - beispielsweise für Front- und Rückseiten-Lüfter - ist nicht verbaut worden.

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Hier sieht man die PCI-Slots des Boards sowie die blauen PCI-Express x1-Slots und den roten x16-Slot. Die Marvell Lösung für den Onboard-LAN haben wir schon erwähnt, allerdings ist dieses kein PCI-Express-Chip, sondern ein normaler PCI-Chip. Den dritten und den vierten PCI-Express x1-Slot lässtman leider komplett weg, so dass dieses Board nur zwei der vier in der ICH6R enthaltenen Lanes tatsächlich nutzt. Links neben dem untersten PCI-Slot finden die Anschlüsse, die nicht nach außen geführt werden, nämlich den zweiten seriellen Port und den Gameport. Die Anschlüsse für die zwei weiteren USB 2.0-Header befinden sich auf der Höhe der x1-Slots unterhalb des x16-Slots.

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Auf der nächsten Seite werfen wir einen detaillierteren Blick auf die Onboard-Chips des Boards.