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Sockel 775 Roundup Nr. 2 - fünf weitere Mainboards

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Seite 24: Das MSI 925X Neo Platinum-54G

MSI schickte uns nach dem für sehr gut befundenen 915P Neo Platinum noch das neue Alderwood-Board, das 925X Neo Platinum in einer Version mit WLAN (54G). Das MSI-Mainboard ist preislich etwas unter den Top-Boards von ASUS und Gigabyte angesiedelt, hat aber auch eine beachtliche Feature-Vielfalt und bringt auch einige Kilogramm im ausgelieferten Zustand aufgrund eines guten Lieferumfangs auf die Waage. Mit dabei sind natürlich zwei LAN-Anschlüsse, ein HD-Audio-Sound, Serial ATA- und ATA/133-Raid sowie andere kleine Rafinessen.

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Auch hier gehen wir zunächst auf die Features in einer kurzen Übersicht ein.

MSI setzt hier auf eine Kombination von Features : Ein Gigabit LAN über PCI-Express ist vorhanden, zudem existiert ein 10/100MBit Intel-Controller über PCI. Des Weiteren finden wir einen Firewire-Controller und einen ATA/133-Raidcontroller, so dass man nicht auf den einen Intel-Controller angewiesen ist. Vier Serial ATA-Ports mit Raid-Fähigkeiten sind in der ICH6R untergekommen, ebenso finden wir hier USB 2.0. Ein Intel High-Definition Audio Codec darf natürlich auch nicht fehlen, hier setzt MSI wie beim i915P-Board auf einen C-Media CMI9880L. Ansonsten ist man beim Overclocking noch etwas eingeschränkt - hier werden zunächst nur 245 MHz angeboten, was sich mit neuen Bios-Versionen natürlich noch ändern kann.

Natürlich werfen wir auch einen Blick auf den Lieferumfang des Boards :

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Auch hier platzt der Lieferumfang wieder aus allen Nähten - und auch hier finden wir wieder eine WLAN-Karte samt schicker Antenne im Lieferumfang :

  • Handbücher (für Mainboard, Raidcontroller, Quickstart-Guide etc.)
  • Treiber CD
  • Slotblende für 2x USB mit DLED-Feature
  • Slotblende für 2x Firewire
  • 4x Serial ATA Kabel
  • 2x Serial ATA Stromadapter mit 2 Abgriffen
  • 2x gerundete ATA/133-Kabel
  • 1x gerundetes Floppy-Kabel
  • ATX-Blende
  • WLAN-Karte mit externer Standantenne
  • CPU Clip-System zum Installieren der CPU

MSI hat sich für die CPU-Installation etwas Besonderes ausgedacht - mit einem CPU-Clip möchte man ein falsches Einsetzen in den Sockel 775 verhindern und somit den Kunden vor einem bösen Erwachen nach dem Einsetzen des Prozessors verschonen. Allerdings ist in unseren Augen nicht das Einsetzen selber das Problem, sondern der Umgang mit dem Sockel an sich. Wir haben mittlerweile bei den 12 getesteten Boards einige dutzend Male die Prozessoren ausgewechselt und es ist nie etwas passiert - lässt man also Gründlichkeit walten und nimmt man sich genügend Zeit für die Installation der CPU und fasst diese wie auch den Sockel an wie ein rohes Ei, dann kann auch mit dem Einbau nichts schief gehen. Eine gute Idee ist der Clip von MSI jedoch allemal.

Der Lieferumfang an sich ist perfekt : Vier Serial ATA-Kabel samt Stromadapter, gerundete ATA/133-Kabel und gerundete Floppy-Kabel, hinzu kommen Slotblenden für USB und Firewire sowie DLED, das MSI-Überwachungs-LED-Feature.

Auf der ATX-Blende finden wir schlussendlich weitere Anschlüsse :

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PS/2, serieller Anschluss, paralleler Anschluss, ein Firewire zusätzlich zu den zwei auf der Slotblende, ein SPDIF, vier USB-Anschlüsse, zwei RJ45 für die LAN-Ports und die Sound-Anschlüsse samt optischem Anschluss finden wir auf der ATX-Blende. Insgesamt sind also sechs USB 2.0-Ports nutzbar.

Hinzu kommt noch die WLAN-Karte - auch hier setzt MSI wie Gigabyte und ASUS auf eine Dual-WLAN-Karte mit IEEE802.11b/g-Fähigkeiten. MSI hat im Gegensatz zu Gigabyte eine kleine Stummelantenne mitgeliefert, die man beliebig positionieren kann.

Auf der nächsten Seite werfen wir wie immer einen Blick auf das Layout des Boards :