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Sockel 775 Roundup Nr. 2 - fünf weitere Mainboards

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Seite 3: Das Albatron Mars PX915G Pro

Albatron schickte uns das Mars PX915G Pro, ein i915G-Mainboard mit integrierter GMA900-Grafik. Ein x16-Slot zum Upgraden einer normalen Grafikkarte ist natürlich auch vorhanden, auch kann man hier eine ADD2-Karte einsetzen, um das Board beispielsweise in Büro-Rechnern mit DVI-Anschluss auszustatten. Standardmäßig ist nur ein normaler VGA-Ausgang enthalten. Das blaue Board besitzt eine ganze Reihe von Onboard-Features - es ist auch in einer "nonPro"-Version verfügbar, die dann abgespeckt wurde. Auch gibt es eine praktisch baugleiche PX915P-Variante ohne integrierte Grafik - wer also sowieso auf eine x16-Grafikkarte setzen möchte, kann die paar Euro dann einsparen. Das Board besitzt weiterhin zwei x1-Steckplätze, wir sind also gespannt, was Albatron mit den anderen beiden x1-Slots gemacht hat. Onboard-Features hierfür findet man auf jeden Fall reichlich.

Das Board ist Albatron-typisch aufgemacht - blaues PCB und goldene Kühlkörper :

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Als ein besonderes Feature besitzt das Board Dual LAN - sprich zwei Netzwerkanschlüsse. Einer wird hierbei als Gigabit Ethernet ausgeführt, für diesen Port ist ein Marvell-Controller auf dem Mainboard verlötet. Der zweite Chip ist ein VIA 6105-Chip, der einen zusätzlichen 10/100MBit-Port zur Verfügung stellt. Für den Heimbereich durchaus praktisch - beispielsweise lässtsich hier der DSL-Anschluss an den 10/100MBit legen, wenn anschließend auf dem Rechner eine Firewall installiert ist und das Home-Netzwerk über den Gigabit LAN versorgt wird, besitzt man eine leistungsfähige Verkabelung im Haus.

Folgende Features können wir in unserer Tabelle festhalten :

Einen Firewire-Controller findet man nicht auf dem Albatron PX915G Pro, dafür zwei LAN-Anschlüsse, einen High-Definition Audio-Codec, den in der Southbridge integrierten Serial ATA Controller (leider ohne Raid-Funktion) sowie einen weiteren ITE-ATA/133-Raidcontroller, den Albatron mit auf das Board setzt, weil in der ICH6 nur noch ein einzelner ATA133-Controller enthalten ist. Somit eine runde Sache - nur von DDR2 macht Albatron auf dem Board noch keinen Gebrauch, aber wir haben gesehen, dass dies in den Benchmarks nur eine untergeordnete Rolle spielt. Mit DDR400-Modulen und schnellen Timings kommt das Board auch so gut in Schwung.

Auch werfen wir einen Blick auf die Ausstattung - dies ist bei Albatron immer etwas weniger als bei der Konkurrenz, dafür liegt man aber auch im Preis immer an der unteren Grenze :

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Im Folgenden eine Liste des Lieferumfangs :

  • Mainboardhandbücher
  • Treiber-CD-ROM
  • ATX-Blende
  • Serial ATA-Kabel
  • Serial ATA Stromkabel
  • 3x ATA/133-Kabel
  • Floppy-Anschlusskabel
  • Slotblende mit vier USB 2.0-Ports

Sagten wir "bei Albatron ist immer etwas wenig in der Verpackung" ? Diesmal haben wir keinen Anlaß zur Kritik - drei ATA/133-Kabel sind vorhanden, so dass alle klassischen ATA/133-Laufwerke angeschlossen werden können und auch an einen Serial ATA-Anschluss samt Stromadapter hat man gedacht. Das ist vielleicht etwas wenig - aber wer mehrere Festplatte einsetzen möchte, kann auch damit kalkulieren, sich noch ein extra Kabel mit zu bestellen.

Auch hier werfen wir einen Blick auf die ATX-Anschlussleiste des Mainboards :

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Schön : Da vier USB 2.0-Ports auf der Blende enthalten sind und vier weitere über ein Slotblech nachgereicht werden, kann man alle USB 2.0-Ports der Southbridge nutzen. Auch die RJ45-Ports sind auf der ATX-Blende enthalten, weiterhin die Sound-Anschlüsse, wobei Albatron hier aber auf optische Ein- und Ausgänge und koaxiale, digitale Anschlüsse verzichtet - man muss also mit den 3,5mm-Klinkenstecker zurechtkommen. Auch fehlt ein serieller Anschluss aufgrund des VGA-Out und der Gameport - aber den Verlustdieser Schnittstellen kann man heute sicherlich verkraften und ist nicht weiter tragisch.

Insgesamt sind wir deshalb auch zufrieden, schauen wir deshalb auf die Onboard-Features des Boards :