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Sockel 775 Roundup Nr. 2 - fünf weitere Mainboards

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Seite 16: Das Gigabyte 8I915P Duo Pro - Bios und Stabilität

Das BIOS:

Wie immer widmen wir uns zuerst visuell dem BIOS, das heißt, wir schießen einige Screenshots, um den Aufbau und die einzelnen Funktionen des Menüs zu veranschaulichen :

Im Folgenden halten wir die wichtigsten Bios-Funktionen und Besonderheiten fest :

Bei Gigabyte muss man im Bios erst "Strg+F1" drücken, um an die wirklich "gefährlichen" Einstellungen heranzukommen - sonst lässtsich das Bios zwar vollständig konfigurieren, aber nicht wirklich tweaken. Die Speichereinstellungen sind etwas umfangreicher als bei der Konkurrenz - das gefällt uns gut, ebenso wie die Implementierung des B1-Fixes im Bios, denn die Performance ist in den fragwürdigen Benchmarks sehr gut. Geschafft hat man dies in der ersten Bios-Version, die wir hier verwenden - und hier sind ebenfalls bereits alle anderen notwendigen Optionen enthalten. Verbessern kann man vielleicht noch ein wenig am Hardwaremonitoring, sofern der Super I/O dies zulässt. Gut für den täglichen Berieb des Boards ist die aktuelle, erste Bios-Version aber schon allemal.

Die Stabilität :

Auch hier wieder unser Blick auf die Stabilität, wobei natürlich dieselben Anmerkungen gelten, die wir auch schon bei dem Albatron "Mars" PX915G Pro aufgelistet haben. Hier ein Blick auf die Stabilitäts-Checkliste :

Zunächst also keinerlei Probleme mit dem Mainboard.

Bezüglich der Speicherkompatibilität haben wir folgende Module testen können :

Oben sieht man die Tests der DDR-Speicherriegel (zwei Slots) und unten die Tests der DDR2-Speichermodule (2 Slots)

Auch hier gab es keine Probleme bei dem Board, sowohl mit DDR wie auch mit DDR2 liefen alle Module zufriedenstellend.

Interessant war jedoch, dass bei diesem Mainboard auch DDR533 möglich war - mit zwei GeIL DDR533-Speichermodulen mit jeweils 512 MB testeten wir diesen Betrieb natürlich auch und prüften mit Timings von 2,5-4-4-8, wie schnell die DDR-Module gegenüber DDR2-533 sind. CPUZ zeigte hier zwar weiterhin DDR400-Geschwindigkeit an, aber die Performance des Boards erhöhte sich deutlich mit der DDR533-Einstellung, so dass wir davon ausgehen, dass CPUZ diesen Teiler für DDR nicht erkennt.

In den Benchmarks finden sich deshalb Messungen für das Board mit DDR400, DDR533 und DDR2-533.

Auf der nächsten Seite kommen wir nun schließlich zum Overclocking.