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ASUS K8N-E Deluxe im Test

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Seite 18: Fazit und Empfehlungen

Alleine schon der Anblick der Ausstattungsliste lässt einige Konkurrenten blaß werden. Zu den herausragenden Onboard-Features gehören der 10/100/1000 MBit Ethernet Controller und der Silicon Image 4-Kanal-Serial ATA-Raidcontroller. Allerdings hata der letztere Controller einen kleinen Nachteil - er belastet den PCI-Bus. Gerade beim Ethernet-Controller hat man aber durch die Verwendung des nForce 3 250Gb noch einen kleinen Vorteil erlangen können, denn hier nutzt man die Firewall des nForce 3 250Gb und belastet durch die Nutzung des integrierten Gigabit Ethernet Ports auch nicht den PCI-Bus. Mit dem Firewire-Controller, USB 2.0 und einem mehrkanaligen Onboard-Sound war das Board eines der bestausgestattesten Sockel 754-Platinen.

Optisch kommt das ASUS natürlich im typischen Design her, auf dem PCB stechen nur wenige Komponenten farblich hervor. Die drei DIMM Steckplätze können zwar nur mit zwei Modulen bestückt werden, dieses sollte im Alltagsbetrieb vollkommen ausreichen. Wer hier auch bis zu vier Module in einem AMD Athlon 64 System verwenden will, der muss auf den neuen Sockel 939 wechseln. Auch Cool'n'Quiet wird unterstützt, deshalb kann theoretisch auch hier der Daumen nach oben zeigen. Das Bios ist in Ordnung und hat uns in grundlegenden Dingen sehr gefallen. Die Einstellungen für den RAM und für die Spannungen beim Overclocking bleiben aber etwas hinter der Konkurrenz zurück.

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Schade ist auch die nur mäßige Qualität des Onboard-Sounds. Dies kann zwar auch an einem schlechten Line-In-Eingang liegen, trotzdem sollte man auch aufgrund der Verfügbarkeit von Jack-Retasking darauf achten, dass jeder Ein- und jeder Ausgang eine hohe Qualität erreichen kann.

Beim Layout hatten wir nichts zu kritisieren, was einem den Spaß an dem Mainboard wirklich vermiesen könnte. Auch bei der Performance liegt es immer im oberen Drittel der getesteten Mainboards und liefert eine sehr gute Performance. Schneller waren nur noch die Boards, die entweder beim FSB geschummelt haben oder die auf pure Performance ausgelegt waren, dann aber die eine oder andere Macke zeigten. Die Stabilität war in dem Falle dann beim ASUS K8N-E auch sehr gut, ebenso die Speicherkompatibilität, denn das Board lief praktisch mit allen unseren Testmodulen.

Positive Punkte des ASUS K8N-E Deluxe :

  • gute Performance
  • gute Stabilität
  • gute RAM Kompatibilität
  • Support von Cool´n´Quiet
  • gute Ausstattung
  • keine aktive Kühlung des Chipsatzes

Negative Punkte des ASUS K8N-E Deluxe :

  • mäßige Overclockingeinstellungen
  • mäßiger Onboard-Sound
  • Serial-ATA Ports hinter dem AGP Steckplatz

Fasst man das gesamte Review und auch das Fazit noch einmal in ein paar Zeilen zusammen, kann man sagen, dass ASUS mit dem K8N-E Deluxe ein wirklich gutes nForce3 250Gb Board im Sortiment hat. Das Board kämpft mit an der Spitze der Athlon 64 Boards bei der Performance. Alle Features und Eigenschaften zusammen bilden eine sehr gute Basis, auf die ASUS auch noch aufbauen kann. Auch ist zu erwarten, das ASUS noch hier und da etwas verbessert und weitere Features ins Bios kommen.  

Das ASUS ist für 123€ erhältlich, ist also nicht das billigste Sockel 754 Mainboard, aber auch nicht das teuerste. Wer also ein reichlich ausgestattetes Mainboard mit großer Anschlussvielfallt sucht, erhält ein Mainboard mit einer sehr guten Grundperformance und guter Ausstattung. Unseren Award bekommt das Mainboard nur knapp - zwar hat es nur mäßige Overclocking-Einstellungen und nur einen mäßigen Onboard-Sound, dafür nutzt es aber die nForce 3 250Gb-Features effektiv aus und konnte in unserem Test auch mit praktisch keinen großen Problemen überzeugen.

Weitere Links :

Weitere Mainboard-Reviews findet man in unserer Testdatenbank unter Mainboards Intel oder in den Overclocking, Modding und Tweaking Guides . Interessante Informationen oder Probleme mit der getesteten Hardware ? Support nötig und Probleme mit der Hardware ? Ab in unser Forum !

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