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Sockel 775-Roundup Nr. 3

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Seite 18: Das Soltek SL915GPro-FGR - Bios und Stabilität

Das BIOS:

Wie immer widmen wir uns zuerst visuell dem BIOS, das heißt, wir schießen einige Screenshots, um den Aufbau und die einzelnen Funktionen des Menüs zu veranschaulichen:

Im Folgenden halten wir die wichtigsten Bios-Funktionen und Besonderheiten fest:

Hier muss Soltek noch einmal nachlegen: Der B1-Fix ist zwar implemenetiert, aber die AS1.2 scheint noch die erste Release-Version zu sein, denn sie stammt noch vom 12.08.2004 - das ist nun schon über drei Monate her. Darauf achten sollte man, dass man direkt nach dem Zusammenbau des Systems Hyperthreading aktiviert und auch das Prefetching anstellt, denn aus irgend einem Grund hat Soltek dieses im Bios deaktiviert, wenn man "Load Bios Defaults" wählt. Auch die Speichertimings sollten am besten manuell eingestellt werden, denn bei einigen Riegeln erkannte das Board die richtigen Timings nicht und setzte sie auf 2,5-4-4-8, was dann doch die Performance etwas bremst. Auch ist der Gigabit-LAN-Controller noch nicht deaktivierbar, was allerdings wohl auch relativ schnell zu beheben ist.

Grobe Mängel gab es im Bios also nicht, aber ein wenig Verbesserungsarbeit ist noch angesagt, vielleicht kann man dann auch ein paar Prozent Performance noch aus dem Board herausholen.

Die Stabilität:

Auch hier wieder unser Blick auf die Stabilität, wobei natürlich dasselbe gilt, was wir auch schon bei den anderen Mainboards angemerkt haben. Hier ein Blick auf die Stabilitäts-Checkliste:

Zunächst also keinerlei Probleme mit dem Mainboard.

Bezüglich der Speicherkompatibilität haben wir folgende Module testen können:

Soltek hat hier nur Probleme mit der SPD-Erkennung, in unserem Fall stellte das Board gerne auf 2,5-4-4-8. Bei den Low-Latency-Riegeln wurde jedoch korrekter Weise 2-2-2-5 und 2-2-3-6 eingestellt, was in unserem Fall auch stabil lief. Kompatiblitätsprobleme gab es in unserem Test keine.

Auf der nächsten Seite kommen wir nun schließlich zum Overclocking.