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Sockel 775-Roundup Nr. 3

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Seite 16: Das Soltek SL915GPro-FGR (2)

Soltek erspart uns hier die Auflistung einer INT Request Tabelle, weil im Handbuch keine steht - allerdings wäre diese natürlich doch recht praktisch, da das Board mit PCI-Komponenten vollgestopft ist - die PCI-Slots, Firewire, Gigabit-LAN, USB, ATA/133-Raid - alles will Ressourcen haben. Allerdings müssen wir darauf verzichten, zumindest konnten wir in unserem Test keine Probleme feststellen. Soltek gestaltet das Board auch etwas "moderner" und verzichtet auf PCI-Slots, setzt dafür drei PCI-Express-Slots auf das Mainboard und nur zwei PCI-Slots. Der typische x16-Slot ist trotz integrierter Grafik natürlich weiterhin dabei. Da insgesamt nur fünf Slots und ein x16 zum Einsatz kommen, könnte man vermuten, dass nun ein Einsetzen des RAMs bei eingesetzter Grafikkarte möglich ist - praktisch geht das aber nur äußerst schwierig, weil Soltek die DDR-Slots nicht direkt am oberen Rand des Mainboards ausrichtet.

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Auch Soltek setzt hier auf DDR - was schließlich für ein Mainboard mit integrierter Grafik auch das einzig sinnvolle ist, denn die teuren DDR2-Preise würden es kaum rechtfertigen, in einen Office-Rechner eingebaut zu werden. Auch hier ist DDR400 die schnellste Speichersorte, ebenso können hier 4 GB RAM eingesetzt werden. Auch das Layout ist klug und gefällt uns besser als beim Epox 5ERA+, denn hier sitzt der Stromstecker wieder auf der oberen Mainboardseite. Allerdings handelt es sich bei diesem um einen Standard-ATX-Stecker und nicht wie Intel es vorsieht um einen EPS-Stecker. Das verwundert uns schon ein wenig, denn gerade für stromfressende Prescott-Prozessoren hat sich Intel diese neue Stromversorgung ausgedacht. Im Testbetrieb gab es zwar keine Probleme mit einem Pentium 4 570J, die Frage ist hingegen, ob zukünftige Intel-Prozessoren ordentlich unterstützt werden. Der 4polige AUX-Stecker ist ganz oben in der rechten Ecke zu sehen und ist dort natürlich auch an einer praktischen Position.

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Auch Soltek setzt auf passive Kühlung - sowohl die North- wie auch die Southbridge sind passiv gekühlt. Im nächsten Bild sieht man den Sockel 775 und die Spannungswandler des Boards.

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Interessanter wird es wieder in der unteren Ecke - hier finden wir neben der ICH6 auch die farblich markierten Serial ATA-Ports, den einen übrig gebliebenen ATA/133-Port sowie die beiden ATA/133-Ports des Raidcontrollers. Links sieht man auch ein gesockeltes Bios, welches natürlich auch hier ausgetauscht werden kann, wenn ein Flashvorgang nicht erfolgreich war. Daneben sieht man die Debug-Funktion, die Soltek auch auf diesem Board realisiert hat. Eine LED zeigt zudem, ob das System gerade unter Spannung ist. Zudem findet man in diesem Bereich auch einen der drei FAN-Header (CPU, Chipsatz, Gehäuse). Die Gehäuseanschlüsse sind zwar nicht farblich gekennzeichnet, aber ordentlich beschriftet.

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Nicht ganz so praktisch ist die Position des Floppy-Anschlusses. Möchte man diesen noch in einem Big-Tower-Gehäuse verwenden, so wird es mit der Kabelage Probleme geben, denn der Anschluss ist unterhalb des letzten PCI-Slots positioniert. Gerade wenn PCI-Karten eingesetzt sind, könnte der Anschluss eines Laufwerks im oberen Gehäusebereich nicht mehr möglich sein.

Auf der nächsten Seite widmen wir uns den Onboard-Geräten des Boards.