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Shuttle SN95G5

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Seite 1: Shuttle SN95G5

Mit dem Shuttle SN95G5 hält nicht nur das erste Sockel 939 Mainboard mit nForce3 250 Ultra Chipsatz Einzug bei uns im Test, sondern der Barebone ist gleichzeitig der Erste seiner Art für den Sockel 939 und soll Mitte August im Handel erhältlich sein. Besonders mit dem Shuttle AN50R machte man sich einen guten Namen in der AMD Szene, zu den besten Bareboneherstellern gehört man ja bereits seit Jahren. Dank des edlen Designs und der guten Mobilität spricht man natürlich auch mit dem SN95G5 wieder einmal eine Großzahl an potenziellen Käufern an. Im folgenden Review ist nachzulesen, wie sich das bisher einzige nForce3 System in unseren Tests gegen die Übermacht aus dem Hause VIA schlägt.

Shuttle gehört seit einigen Jahren zu den aufstrebenden Firmen im IT-Markt, was vor allem auf sie Small-Formfaktor Systeme zurückzuführen ist, welche besonders bei Gamern sehr beliebt sind. Gerade hier konnte man in den letzten Monaten immer wieder Umsatzrekorde vorweisen und ist die unangefochtene Nummer 1. Zusätzlich hat man noch Mainboards im Portfolio, die, wie bereits erwähnt, bei Overclockern sehr beliebt sind. Zusätzlich zu den Mainboard und Barebones bietet man noch entsprechendes Zubehör und TFT Monitore an, die auf den Rest des Angebotes angepasst sind. Eine komplette Übersicht über alle Mainboards und deren Features findet man auf der Shuttle Webseite - und natürlich auch in unserer Marktübersicht PerfectBoard, wenn es um die Mainboards des Herstellers geht.

Schon auf den ersten Blick ist das edle Design zu erkennen, welches besonders duch das gebürstete schwarze Aluminium und die verchromten Elemente unterstrichen wird. Ansonsten hält man sich bei Shuttle dezent zurück und lässt von außen nicht erkennen, welches Potential im Inneren steckt.

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Dies soll es aber erst einmal für die Behandlung der Äußerlichkeiten sein, denn unser Review konzentriert sich ebenfalls auf die inneren Werte des SN95G5. Daher wollen wir uns im Folgenden die technischen Features näher anschauen, denn Dank des nForce 3 250 Ultra steckt eine Menge in dem kleinen Zwerg.

Trotz der geringen Baugröße bietet der Shuttle SN95G5 alles, was das Herz begehrt. Gigabit LAN, Serial ATA, FireWire, USB2.0 und AC97-Sound machen das Board und damit auch den Barebone auf alle Fälle zu einer bestausgestatteten Wahl. Auch die Einstellbarkeit von VCore und VDIMM lassen hoffen, dass das Board auch in Bezug auf Overclocking gut abschneiden wird, aber hierzu später mehr. Insgesamt eine runde Ausstattung, die wohl kaum einen Wunsch offen lässt. Optional ist aber auch noch Zubehör wie z.B. eine Wireless-LAN, Bluetooth, Fernbedienung und ein Kartenleser sowie weiteres Zubehör erhältlich.

Werfen wir einfach einen Blick in die Verpackung und den Lieferumfang :

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Stichpunktartig führen wir im folgenden auf, was Shuttle alles in die Verpackung seines SN95G5 legt :

  • Treiber- und Software CD-ROM
  • Handbücher
  • 1x Serial-ATA Kabel
  • 1x Serial-ATA Stromadapter
  • 1x ATA/133-Flachbandkabel
  • 1x Floppy-Flachbandkabel
  • 2x zusätzliche Standfüße
  • 1x Kaltgerätestecker

Alles Nötige und Vorstellbare liegt bei. Ein ATA/133 Flachbandkabel ist bereits im Gehäuseinneren verlegt und so sollte das zweite beliegende alle Anforderungen erfüllen. Auch ein kurzes Serial-ATA Kabel reicht im Normalfall, wer zwei Serial-ATA Festplatten betreiben möchte, der muss sich ein weiteres besorgen. Auch das Vorhandensein eines Serial-ATA Stromadapters können wir als positiv bewerten, das Netzteil verfügt allerdings bereits über einen entsprechenden Anschluss. Sehr positiv wirken sich Rundkabel und die neuen Serial-ATA Kabel auf die Kühlung des Barebones aus, denn so können keine breiten Flachbandkabel den Luftstrom stören. Shuttle hätte also besser auch das zweite ATA/133 Kabel in gerundeter Ausführung beiliegen sollen.

Auf der nächsten Seite wollen wir uns nun zunächst dem nVidia-Chipsatz annehmen.