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Sockel 775 - Roundup Nr. 1 - DasAbitAA8DuraMax

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Seite 8: Das Abit AA8 DuraMax

Abit schickte uns ein Alderwood-Mainboard, das AA8 DuraMax. Wie zu erwarten, ist auch dieses Mainboard sehr gut ausgestattet, wenn auch nicht so luxuriös wie das ASUS-Motherboard. Mit einem Firewire-Controller, USB 2.0, Serial ATA-Raid, einem Gigabit LAN und einem HD-Audio-Sound ist zumindest von der namentlichen Erwähnung der Features alles identisch, allerdings nicht bezüglich der Masse der Features. So ist nur ein Gigabit LAN vorhanden, weiterhin nur ein normaler IEEE1394-Firewire-Controller und auch zusätzliche ATA/133- und Serial ATA-Controller sind auf dem Board nicht vorhanden. Dafür ist es sehr viel preiswerter als das ASUS-Board und besitzt mit µGuru und einer Diagnose-LED andere Features, die gerade für den verwöhnten Abit-Overclocker natürlich von Nutzen sind.

Auch Abits Board erkennt man sofort anhand der Farbgebung und Gestaltung :

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Auch hier erkennt man zwei Heatsinks auf North- und Southbridge, im Gegensatz zum ASUS-Board ist aber der Northbridge-Lüfter aktiv gehalten. Zumindest hat Abit auf eine aktive MOSFET-Kühlung verzichtet, die sonst bei der Max-Serie vorhanden war, aber der Northbridge-Lüfter fügt natürlich auch zusätzlichen Lärm zum System hinzu. Da er jedoch von der Lüftersteuerung mitgeregelt werden kann und ein recht leiser Lüfter ist, dürfte er zunächst nicht stören, erst wenn die Kugellager nach einem Jahr ausgeschlagen sind, beginnen die Northbridge-Lüfter in der Regel richtig zu lärmen.

Folgende Features können wir in unserer Tabelle festhalten :

Auch hier suchen wir mal das Haar in der Suppe und finden auch gleich eines - der Gigabit Ethernet Controller ist nur über PCI angebunden und nicht über PCI-Express, von den in der ICH6 gebotenen vier x1-Lanes werden von Abit somit nur drei angeboten. Statt dessen verzichtet man auf einen PCI-Slot und bietet nur noch zwei, das ist aber nicht weiter tragisch. Weitere Serial ATA und ATA/133-Storage-Controller finden sich nicht, also muß man mit einem ATA/100-Channel auskommen. Der Rest ist gehobener Standard - Firewire, USB 2.0, Serial ATA Raid über die ICH6R und ein HD-Audio-Codec von Realtek. Interessant wird es wieder bei den Overclocking-Optionen, auf die wir jedoch erst später einen Blick werfen. Hier hilft sicherlich µGuru und die Onboard LED, die in dieser Liste natürlich nicht auftauchen.

Auch hier werfen wir einen Blick auf alle Zugaben, die man in der Mainboardverpackung findet :

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Im Folgenden eine Liste des Lieferumfangs :

  • Mainboardhandbücher
  • Treiber-CD-ROM
  • 1x ATA/133-Kabel
  • 1x Floppy-Anschlußkabel
  • 4 Serial ATA-Kabel
  • Slotblende mit 2x Firewire (1x DV, 1x miniDV) und 2x USB 2.0
  • ATX-Slotblende

Insgesamt findet man auch hier sehr viel weniger als beim ASUS-Board. Das eine ATA/133-Kabel ist zwar aufgrund des auch nur vorhandenen einen ATA-Kanals nicht wirklich tragisch, aber hier fehlen eindeutig Stromadapter für die Serial ATA-Drives, denn fast kein Netzteil besitzt vier Serial ATA Stromanschlüsse. Ein Blick wie bei ASUS auf die ATX Slotblende zeigt hingegen, dass ansonsten eigentlich alles vorhanden ist. RJ45-Anschluß und eine Firewire-Blende sowie vier USB 2.0 befinden sich schon auf der Blende, über Slotblenden werden die beiden weiteren Firewire-Anschlüsse und zwei weitere USB 2.0-Ports verwendbar. Für den Sound ist alles auf der Slotblende vorhanden, selbst digitale Anschlüsse. Mit der seriellen und parallelen Schnittstelle ist auch für Abwärtskompatibilität gesorgt und auch zwei PS/2-Anschlüsse sind vorhanden.

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Auch wenn die Verpackung somit nicht überquillt, mehr musste Abit nicht hineinlegen. Auf den nächsten zwei Seiten werden wir auf alle Onboard-Features des Boards eingehen.