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Sockel 775 - Roundup Nr. 1 - DasASUSP5AD2Premium-BiosundStabilitt

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Seite 6: Das ASUS P5AD2 Premium - Bios und Stabilität

Das BIOS:

Das BIOS (Basic Input-Output System) ist mehr als 20 Jahre alt und damit die älteste Softwaretechnik innerhalb der PCs. Es wird in den ersten Sekunden nach dem Einschalten des PCs aufgerufen, der so genannten Pre-Boot-Phase, also noch bevor das Betriebssystem geladen wird. Allerdings gibt es das Bios nicht mehr lange, wie Intel mitteilt :

Der Firmware Foundation Code von Intel ist ein Ergebnis des Projektes mit Codenamen „Tiano“ und sorgt dafür, dass der Nachfolger des BIOS auf neuester Softwaretechnologie basieren wird. Er wurde speziell im Hinblick auf neue Ausstattungsmerkmale und Dienste entwickelt, zu denen beispielsweise die verbesserte Verwaltung und Betriebsfähigkeit, sowie Schnittstellen für administrative Aufgaben gehören.

Bald brauchen wir uns also nicht mehr durch die blauen Menues hangeln, um an die Hardwareeinstellungen zu kommen. Bislang bleibt das Bios aber der Grundstein für eine gute Gesamtperformance, auf die es bei den Mainboards im allgemeinen ankommt. Auch werden hier alle wichtigen Drähte in Bezug auf Overclocking und Onboard-Features gezogen. Nun werden wir prüfen, wieviel Sorgfalt die Ingeneure bei der Programmierung dieses BIOS an den Tag gelegt haben.

Wie immer widmen wir uns zuerst visuell dem BIOS, das heißt wir schießen einige Screenshots, um den Aufbau und die einzelnen Funktionen des Menüs zu veranschaulichen :

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Im Folgenden halten wir die wichtigsten Bios-Funktionen und Besonderheiten fest :

 

Insgesamt sieht das Bios von ASUS schon sehr gut aus - nachdem wir das Bios in der Version 1002 ursprünglich begutachteten, verbesserte ASUS in den letzten Wochen viele Dinge und kommt nun schon auf die Version 1005.002. Auch hier sind noch Kleinigkeiten zu verbessern, aber das Gros ist bereits hervorragend gelungen. Besonders interessant für den Systemadministrator ist die Funktion, die Netzwerkanschlüsse bereits im Bios auf Funktionalität überprüfen zu können. Für Sicherheitsfans und Lautstärke-Hasser ist eine leistungsstarke Systemüberwachung und Lüftersteuerung vorhanden. Hier fehlt nur die DDR2-Spannung - stellt man beim ASUS-Board 1.8V ein, dann muß man sich darauf halt verlassen. Vorhanden ist auch ein dynamisches Übertakten unter CPU-Last, aber darauf werfen wir erst auf der nächsten Seite einen Blick. Alle Onboard-Geräte können zudem abgeschaltet werden.

Beim Speicher sind keinerlei Besonderheiten vorzufinden, die Latenzzeiten und Einstellungen entsprechen dem Standard. Wir konnten mit einigen Speicherriegeln bei DDR2-533 auch schnellere Timings verwenden, beispielsweise mit den Corsair Twin2X-Riegeln mit 533 Mhz. Für die Tests verwendeten wir 3-3-3-8-Settings und stellten das Board auf Turbo-Settings mit aktiviertem HyperPath 2. Sicherlich erreicht man diese Performance dann nicht mit jedem Riegel, aber wer sich ein derart ausgestattetes Board kauft, achtet in der Regel auch auf guten RAM.

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Mit dem Bios zusammenhängend sind natürlich die Themen Overclocking und Stabilität, die wir im Folgenden betrachten.

 

Die Stabilität :

Mangels PCI-Express x1-Karten können wir hier bezüglich der Kompatibilität natürlich noch keine großen Sprünge machen. Zumindest viele DDR2-Riegel haben wir bereits, um einen Blick auf Kompatiblität und Stabilität des Speichers zu werfen. Des Weiteren können wir natürlich die PCI-Buslast versuchen, klassisch in die Höhe zu treiben, um zumindest hier das System auszulasten und einen Eindruck auf die PCI-Performance zu bringen. Mit zwei Serial ATA-Festplatten, einer TV-Karte, einer Soundkarte und einer externen USB2.0/Firewire-Festplatte funktioniert dies auch recht gut. Auf Netzwerk-Benchmarks haben wir bislang übrigens verzichtet, weil uns kein hochwertiger Gigabit Ethernet-Switch zur Verfügung steht, um die Performance des Netzwerks gut zu messen.

Bei den allgemeinen Stabilitätstests muß das Board natürlich dann auch wieder mit unserem Testsetup mehrere Stunden unter Last laufen. Auch die Onboard-Features werden aktiv belassen, um mögliche Ressourcenkonflikte geradezu zu provozieren.

Zunächst also keinerlei Probleme mit dem ASUS P5AD2 Premium.

Bezüglich der Speicherkompatibilität haben wir folgende Module testen können :

Das ASUS-Motherboard setzt zwar 4-4-4-8 als Timings fest, doch damit hatten alle Riegel kein Problem, auch wenn das SPD-Modul bei allen mit 4-4-4-12 programmiert ist. Auch die Riegel, die schnellere Timings garantieren (Crucial Ballistix) sind mit diesem Timing programmiert. In unserem Test lief das Board mit allen Riegeln und sogar mit Vollbestückung ohne Probleme. Die Flex Memory Architektur konnten wir leider nicht testen, da uns nur 512 MB-Riegel zur Verfügung stehen.

Auf der nächsten Seite kommen wir nun schließlich zum Overclocking.