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Sockel 775 - Roundup Nr. 1 - DasMSI915PNeo2Platinum

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Seite 30: Das MSI 915P Neo2 Platinum

Das letzte Board in unserem Roundup trägt wieder einen luxuriösen Namen im Titel - die Platinum Edition von MSI läßt ein tolles Board erhoffen. Vollbepackt mit Features ist das Board tatsächlich - es bietet Firewire, Gigabit LAN, 8-Kanal-Sound, ATA/133 und Serial ATA Raid und andere "Kleinigkeiten" wie MSIs Core Cell Chip zum Übertakten. Auf den ersten Blick sieht die Platinum Edition auch hinreissend aus - ein schwarzes PCB und ein lüfterloses Design lassen uns erste Punkte verteilen. So finden wir sowohl auf den MOSFETs einen dicken passiven Kühlkörper wie auch auf der Northbridge und der Southbridge.

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Das Board ist mit dem i915P-Chipsatz ausgestattet und besitzt die ICH6R-Southbridge. In dieser Kombination kommen zwar die Reorganisations-Features für den Speicher des i925x nicht zur Funktion, aber wirklichen Speed bringt das nicht. Im Gegensatz zum i875P/i865P besteht kein großer Grund, zwigend ein Alderwood-Motherboard zu kaufen, denn die Hersteller können auch aus dem Grandsdale sehr viel Performance herausholen. Das Board verwendet als i915P-Motherhboard DDR2 und unterscheidet sich damit z.B. vom Shuttle SB81G und dem Abit AG8 und ist eher mit dem Intel D915GUX in eine Kategorie einzuordnen. Nicht aber von der Ausstattung her - denn diesbezüglich hat MSI versucht, möglichst alles auf das Board zu packen.

Folgende Features können wir in unserer Tabelle festhalten :

Viel ist in der Liste, das Board kommt fast mit dem ASUS P5AD2 Premium mit, hat aber nicht wahllos alle verfügbaren Onboard-Codecs auf dem PCB, sondern es fehlen ein paar. Der zusätzliche ATA/133-Controller ist praktisch, wenn man bestehende ATA/133-Festplatten weiterbetreiben möchte, denn aufgrund des einen ATA/100-Controllers wäre man sonst etwas beschränkt. Firewire und USB 2.0 sind natürlich enthalten, vier Serial ATA Raid-Ports stehen über die ICH6R zur Verfügung. Als Sound wird auf einen HD-Audio-Codec gesetzt, den CMI9880L. Zum Vergleich: Auf dem ASUS war die Version ohne "L" verbaut. Auch ein Gigabit Ethernet Controller ist vorhanden und dieser ist auch noch über PCI-Express angebunden. Hinzu kommen weitere MSI-Features, die man in dieser Tabelle nicht findet, beispielsweise "ActiveMOS" oder "CoreCell" samt dynamischem Overclocking.

Auch der Lieferumfang ist spitze, hier sammeln sich wieder die Besonderheiten :

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Im Folgenden eine Liste des Lieferumfangs :

  • Mainboardhandbücher
  • Treiber-CD-ROM
  • Installationsdiskette
  • 2x ATA/133-Kabel (gerundet)
  • 1x Floppy-Anschlußkabel (gerundet)
  • 4 Serial ATA-Kabel
  • 2 Serial ATA-Stromadapter (jeweils 2 Anschlüsse)
  • Slotblende mit Firewire-Anschlüssen (1x DV, 1x miniDV)
  • Slotblende für 2x USB 2.0 und D-Led
  • MSI CPU-Clip
  • ATX-Slotblende

Hier ist alles vorhanden - zwei ATA/133-Kabel, wobei diese ebenso wie das Floppy-Kabel gerundet sind, vier Serial ATA-Kabel und zwei Stromadapter sollten ausreichen, um alle Peripheriegeräte anzuschließen. Da auf der ATX-Blende noch keine Firewire-Ports vorhanden sind, legt MSI auch noch eine Firewire-Slotblende mitbei. Zu den auf der ATX-Blende zugänglichen vier USB 2.0-Ports kommen zwei weitere über die D-Bracket 2 genannte Sloblende, die auch noch mit D-Led die MSI-Diagnose-Lösung beinhaltet. Hinzu kommt noch der MSI CPU-Clip, der das Einsetzen der CPU erleichtern soll.

Schaut man auf die ATX-Blende, so fällt einem auf, das MSI dasselbe Layout für ein i915G-Mainboard nutzen kann :

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An der Stelle des 2. seriellen Ports ist Platz für einen VGA-Ausgang, hier kann also das PCB einfach in ein i915G-Motherboard umgerüstet werden. Dann nennt sich das Board "915G Neo2 Platinum" und besitzt ansonsten absolut identische Features. Ansonsten findet man alle Sound-Anschlüsse, die notwendig sein könnten - sogar SPDIF als Chinch und in optischer Ausführung. Ein RJ45 für den Gigabit Ethernet ist ebenfalls vorhanden wie zwei PS/2 und eine serielle sowie parallele Schnittstelle.

Auf den nächsten zwei Seiten werden wir nun alle Onboard-Features des Boards erklären - und das sind ja hier auch nicht gerade wenige.