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Sockel 775 - Roundup Nr. 1 - DasShuttleSB81P-Barebone-System2

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Seite 25: Das Shuttle SB81P-Barebone-System (2)

Ganz oben am XPC ist ein 6-in-1-Cardreader integriert. Dieser liest praktisch alle gängigen Medien und ist über USB 2.0 angebunden - also ist er auch schick flink. Hier sehen wir die erste interne Nutzung von USB 2.0 beim SB81P - es liegen somit die direkt nicht als Ports verwendeten USB 2.0-Schnittstellen nicht brach. Direkt darunter kann ein optisches Laufwerk eingebaut werden, eine Klappe sorgt für ein einheitliches Äußeres.

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Unter dem optischen Laufwerk ist Platz für ein Floppy-Laufwerk oder eine Festplatte, die dann ebenfalls durch eine Klappe nicht sichtbar ist. Darunter befindet sich der Power-Knopf und ein Reset-Schalter - der Power-Knopf leuchtet dabei in einem schicken Blauton. Ganz unten am Gehäuse befindet sich eine weitere Klappe mit zwei Soundanschlüssen (Mikrophone und Kopfhörer) und zwei USB 2.0-Ports und einem IEEE1394 Firewire Port.

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Die gesamte Front ist aus Plastik, im Gegensatz zu dem letzten Gehäuse wirkt dies aber deutlich hochwertiger. Der Rest des Gehäuses ist aus einer Aluminium/Stahlblech-Kombination. In den Seiten des Gehäuses befinden sich nun einige Luftlöcher, auf der rechten Seite wird dabei der Luftstrom so gelenkt, dass hier die Aufnahme der Frischluft stattfindet, auf der rechten Seite soll dann die warme Luft herausgeblasen werden. Dazwischen befindet sich ein Fan-Duct, welches die Luft durch den CPU-Kühler leitet. Thumbscrews dürfen natürlich bei einem XPC auch nicht fehlen.

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Bei einem Blick unter die Haube sieht man den Aufbau des XPCs. Vorher war die CPU hinten angesiedelt, nun sitzt sie praktisch direkt hinter der Front. Von rechts nach links blasen hier zwei Lüfter Luft quer durch das Gehäuse, um die CPU mit frischer, kühler Luft zu versorgen. Das Netzteil ist nun nicht mehr länglich, sondern eher in der Form der Netzteile, die AOpen in ihren Barebones verwendet. Das 350W-Netzteil ist das akutell leistungsstärkste in XPCs und ist aufgrund des Stromverbrauchs eines Pentium 4 560 und den aktuellen High-End-Grafikkarten auch sinnvoll. Der Einbaurahmen für die optischen und Festplatten-Laufwerke ist nicht mehr verschraubt, sondern wird über einen Klip-Mechanismus arretiert und entnommen.

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Das geht durchaus schnell - die Plastik-Arretierungen müssen nur nach oben gezogen werden und dann kann der Käfig komplett entnommen werden. Dabei sollte man darauf achten, dass der Cardreader vorher vom USB 2.0-Anschluß getrennt wird.

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Praktisch ist auch die Montage der Festplatten, die ähnlich einfach geht. Natürlich kann man eine Festplatte auch an den Platz des 3,5"-Floppy-Laufwerks setzen, zwei Platten passen aber auch quer oben ins Gehäuse. Die Montage geht superfix - einfach die seitlichen Plastikschienen in die sonst zum Verschrauben verwendeten Aussparungen an der Festplatte stecken und dann in das Gehäuse einhängen. Hier rasten sie ein und durch den Druck wird die Festplatte in der richtigen Position fixiert. Einfacher läßt sich der Einbau nicht von statten nehmen - und das bei einem XPC, wo der Platz sonst so begrenzt ist, dass der Zusammenbau zu einem Horrortrip wird.

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Beim Zusammenbau sollte man sich dabei strikt an die gute Bedienungsanleitung von Shuttle halten. Sprich : Nicht einfach drauf los einbauen, sondern ein starres Schema einhalten. Ansonsten kann es vorkommen, dass man alles wieder ausbauen darf und wieder von vorne anfangen darf. Zunächst sollte man RAM und CPU einbauen, dann können die Steckkarten ins Gehäuse eingebaut werden. Die Fixierung der PCI- und PCI-Express-Karten ist übrigens wie bei den bisherigen Gehäusen über zwei Schrauben auf der Rückseite vorzunehmen - den bekannten Mechanismus hat Shuttle beibehalten.

Auf der nächsten Seite sehen wir uns den Kühlkörpermechanismus genauer an.