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Sockel 775 - Roundup Nr. 1 - DasIntelD915GUX2

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Seite 22: Das Intel D915GUX (2)

In aller Kürze widmen wir uns natürlich auch wieder dem Layout und den Onboard-Features des Boards. Die DDR2-SDRAM-Slots sind wieder einmal farblich für Dual Channel unterschieden, darunter sehen wir den übrig gebliebenen ATA/100-Kanal, den Floppy-Controller und den EPS-Anschluß. Auch hier kann man ein ATX-Netzteil verwenden, wenn man dies wünscht. Die Anschlüsse sind ordentlich angeordnet und Kabelgewirr sollte so nicht entstehen und auch der Luftstrom ist so optimal zu halten. Der Super I/O auf der rechten Seite ist verantwortlich für die alten Legacy-Anschüsse und das Hardwaremonitoring. All dies ähnelt sehr dem D925XCV.

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Auch hier zunächst identisches - um den Sockel herum eine Menge MOSFETs, wie beim D925XCV sind es 12 an der Zahl, je vier pro Phase. Das Board entspricht den neuesten VRM10.0 und FMB2.0-Spezifikationen. Ein 12V Molex ist ebenfalls wieder auf dem Board zu finden, ebenfalls der 12V AUX-Anschluß. Den passiven Heatsink hatten wir schon als positiv hervorgehoben, auch dieser kann nicht gegen einen aktiven ausgetauscht werden, da er fest mit dem Board verbunden ist. Auf dem Board findet man insgesamt drei Fan-Header, einer davon ist ein 4-Pin für die CPU.

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Als Erweiterungssteckplätze finden wir einen PCI-Express x1-Slot auf dem Board, zwei PCI-Slots und den üblichen x16-Slot. Auch hier kann dieser alternativ zur internen GMA900-Grafik verwendet werden, er kann aber auch mit einer ADD2-Karte ausgestattet werden. Wie schon beim D925XCV ist auch hier der Platz zwischen Grafikkarte und DDR2-Slots etwas beengt, weshalb man die Grafikkarte vor dem Nachrüsten von RAM entfernen muß, um diesen einsetzen zu können.

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Intel verwendet hier nur die ICH6 - also ist für die unten im Bild zu findenden Serial ATA-Ports keine Raid-Möglichkeit gegeben. Dass dies ein OEM-Board ist, sieht man auch am verlöteten Bios. Der CMOS-Jumper und die CMOS-Batterie sind gut zu erreichen. Unten sieht man noch die Anschlüsse für das Gehäuse und zwei weitere USB 2.0-Header, die verwendet werden können. Hierfür ist allerdings keine Slotblende im Lieferumfang. Links im Bild sieht man einen Silkscreen für einen Firewire-Controller mit zwei Anschlüssen darüber - es kann also sein, dass Intel dieses Board auch entsprechend mit einem Firewire-Controller anbieten möchte.

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Als praktisch einzige Onboard-Geräte finden wir den Intel 10/100mbit-Ethernet, der über PCI angebunden ist und den Realtek ALC860. Leider gibt es zu diesem Codec noch keine technischen Spezifikationen im Internet, aus diesem Grund kann man zu dem HD-Audio-Codec noch wenig sagen. Es handelt sich um einen 5.1-Sound, der theoretisch auch digitale Anschlüsse zuläßt, diese liefert Intel aber zumindest an der ATX-Blende nicht. Zumindest unsere Tests und die Treiber liefen zufriedenstellend. Auch bei diesem Board ist ein FP-Audio-Panel an den gelben Anschüssen anzuschließen, um Audio-Funktionen an die Gehäusefront zu bringen.

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Insgesamt ein unspektakuläres Board - aber durchaus ordentlich ausgestattet, wenn man "nur" einen Büro-PC aufbauen möchte. Der Sound und der Ethernet-Port reichen vollkommen aus, ein CD/DVD-Writer kann an den ATA/100-Port angeklemmt werden und eine günstige Serial ATA-Karte an den Serial ATA-Port. Zusammen mit der GMA900 und einem günstigen P4 bekommt man dann ein robustet und stabiles P4-System.