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Sockel 775 - Roundup Nr. 1 - DasIntelD925XCV

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Seite 18: Das Intel D925XCV

Intels D925XCV kennen wir schon aus unserem LGA775-Review, dort diente das Intel-Motherboard nämlich als Testplattform für unsere CPU-Tests. Jetzt wollen wir noch einmal einen genaueren Blick auf das Referenzmainboard werfen, welches wie bei Intel üblich alle neuen Features enthält - aber natürlich nur in begrenztem Maße auf Performance und Overclocking-Features getrimmt ist. Bei Intel achtet man eher auf den korrekten Einsatz aller Features, hoher Qualität und hoher Stabilität und Kompatibilität der Boards. Als Features sind jedoch auch hier alle aktuellen "Musts" auf dem Board : Ein HD-Audio-Codec, Serial ATA Raid, Firewire und ein Gigabit Ethernet-Controller findet man auf dem Board.

Das Board ist zudem edel in schwarz gehalten - und komplett passiv gekühlt :

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Wie wir das schon oft von Intel kennen, ist es für den Hersteller möglich, aus dem Motherboard einfach ein MicroATX-Board zu machen. Aus diesem Grund ist das D925CVX auch so designed, dass im Bereich der unteren PCI-Slots keinerlei Komponenten mehr vorhanden sind. Mit einer leichten Designänderung kann das Board also auch für den OEM-Markt oder ähnliches "zurechtgestutzt" werden. Mit vier PCI-Slots und zwei PCI-Express x1-Lanes besitzt das Board von der reinen Anzahl her die meisten Slots von den bislang getesteten Boards. Da ein PCI-Express Gigabit Ethernet Controller zum Einsatz kommt, nimmt Intel zumindest drei der vier PCI-Express-Lanes in Anspruch.

Folgende Features können wir in unserer Tabelle festhalten :

Auch wenn Intel seine Boards mit immer mehr Overclocking-Funktionalitäten ausstattet, so liegt man traditionell weit hinter der Konkurrenz zurück. Natürlich möchte man das Overclocking der eigenen Prozessoren nicht auch noch fördern. Trotzdem hat Intel mit dem "Desktop Control Center" ein Programm entwickelt, welches Overclocking on the fly im Bios ermöglicht, allerdings auch nur in den hier genannten Grenzen. Der Rest ist Standard - ein PCI-Express Gigabit Ethernet-Controller, ein Firewire-Controller, USB 2.0, Serial ATA Raid über die ICH6R und der High-Definition Audio Chip dürfen auf einem Mainboard natürlich nicht fehlen, welches die neuen Technologien demonstrieren soll.

Bei der Ausstattung müssen wir uns auf Intel-Angaben berufen, denn wir erhielten das Motherboard als "nacktes" Sample.

  • Handbuch
  • Treiber CD
  • ATX-Blende
  • Software : Intel Audio Studio, Musicmatch Jukebox, GameSpy Arcade, Intel Desktop Utilities, Norton Internet Security, InterVideo Home Theater Silver, InterVideo WinDVD Creator Silver, Farstone RestoreIT! Lite, NTI CD-Maker

Über Kabel und ähnliches ist uns leider nichts bekannt - notfalls muß der Kunde seine Laufwerkskabel also komplett selbst beschaffen, auch eine weitere USB- und Firewire-Blende wird nicht genannt, sodass im ausgelieferten Zustand nur vier USB 2.0 und ein Firewire-Anschluß nutzbar sind. Da sich auf der ATX-Blende alle Sound-Anschlüsse und ein RJ45-Port befindet, kann man die fehlenden USB 2.0- und Firewire-Ports also höchstens über einen erworbenen Adapter oder Gehäuse-Anschlüsse zugänglich machen.

Weiterhin auf der ATX-Blende noch vorhanden sind eine parallele Schnittstelle, eine serielle Schnittstelle und zwei PS/2-Anschlüsse :

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Wie immer finden wir bei dem Intel-Motherboard ein Paket mit sehr guter Software - Norton Internet-Security und Musicmatch Jukebox sind nur als Beispiel zu nennen. Die InterVideo-Programme und auch der NTI CD-Maker komplettieren weiterhin ein recht hochwertiges Paket, welches sicherlich eine willkommene Zugabe ist.

Auf der nächsten Seite wollen wir in Kürze auf die Onboard-Features eingehen, anschließend auf einer Seite das Overclocking, die Stabilität und das Bios abhandeln.