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Abit AV8 im Test

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Seite 1: Abit AV8 im Test

Mit dem Sockel 939 hat AMD eine neue Ära eingeleitet und die beiden Chipsatzhersteller nVidia und VIA haben auch gleich dazu die passenden Chipsätze geliefert. In einem ersten Review haben wir das ASUS A8V gegen das VIA Referenzboard für den VIA K8T800 Pro antreten lassen und wollen wir einen Blick auf ein weiteres VIA Board aus dem Hause Abit werfen. Für den Sockel 754 hatten wir insgesamt 18 Mainboards im Test, für den Sockel 939 planen wir eine ähnlich umfangreiche Berichterstattung, die nun mit dem Abit AV8 fortgesetzt wird. Wie sich das potenzielle Overclocking Sockel 939 Mainboard schlägt, ist im folgenden Review nachzulesen.

Abit ist besonders bei Overclockern und Hardware-Enthusiasten bekannt und beliebt und hatte mit seinen Athlon XP und Pentium 4-Mainboards auch recht großen Erfolg. Mit dem Abit AV8 versucht man diesen Erfolg nun auch auf AMD 64Bit Systeme bzw. den Sockel 939 zu übertragen. Abits Produktpalette reicht von den schon erwähnten Mainboards bis hin zu Grafikkarten und dem DigiIce Barebone, den wir schon im Test hatten. Eine komplette Übersicht über alle Mainboards und deren Features findet man auf der Abit Webseite - und natürlich auch in unserer Marktübersicht PerfectBoard.

Das AV8 muss jedoch nicht unbedingt in einem Rechner unterkommen, welcher zum Overclocking verwendet wird. Mit einem passiven Northbridgekühler unterscheidet es sich ganz bedeutend vom lärmenden Vor-Vorgänger KV8-Max3, welches mit der OTES-Kühlung einen recht hohen Lärmpegel erreichte. Mit reichlichen Onboard-Features ist das Board auch in einem multimedialen PC gut einsetzbar.

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Klar zu erkennen sind die typischen Abit Merkmale. Das PCB zeigt sich im dezenten orange, die wichtigsten Anschlüsse und Steckplätze sind weiß und der Chipsatzkühler und die IDE Anschlüsse präsentieren sich in einem Türkis. Da unser Review sich aber nur in einem sehr geringen Anteil auf Äußerlichkeiten bezieht, wollen wir uns im Folgenden auf die inneren Merkmale konzentrieren.

Abit AV8
Chipsatz
VIA K8T800 Pro
AGP / PCI / Wi-Fi
1 (AGP 3.0 8x) / 5 / 0
Speicher
4x DDR-SDRAM PC2100 / PC2700 / PC3200,
Dual-Channel, bis zu 4 GB
Onboard Sound
Ja, Realtek AC'97
Onboard USB 2.0
Ja, integriert
Onboard Lan (Chip)
Ja, 10/100/1000 MBit Ethernet
Onboard-Serial ATA
Ja, 2x S-ATA150
Onboard-Firewire
Ja
Bustakte
200 bis 300 Mhz in 1 Mhz-Schritten
SDRAM / DDR-SDRAM Frequenz
100, 133, 166, 200 Mhz
VCore, VAGP, VDimm
Ja, Ja, Ja
Maximal erreichter Bustakt
siehe Text

Das Abit kommt mit fast allem daher, was das User-Herz wünscht. Gigabit LAN, Serial ATA, USB2.0 und AC97-Sound machen das Board auf alle Fälle fit für den Kampf. Doch vor allem die Einstellbarkeit von VCore und VDIMM lassen hoffen, dass das Board auch in Bezug auf Overclocking gut abschneiden wird, aber hierzu später mehr. Im Gegensatz zum Sockel 754 Vorgänger KV8 Pro hat man aber dieses mal auch FireWire in die Ausstattungsliste hinzu gepackt.

Werfen wir einfach einen Blick in die Verpackung und den Lieferumfang :

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Stichpunktartig führen wir im folgenden auf, was Abit alles in die Verpackung seines AV8 legt :

  • Treiber- und Software CD-ROM bzw. Diskette
  • Handbücher
  • 2x Serial-ATA Kabel
  • ATX Blende
  • 1x ATA/133-Flachbandkabel
  • 1x Floppy-Flachbandkabel
  • 1x USB 2.0 & FireWire Erweiterungsblende

Fast alles nötige und vorstellbare liegt bei. Vom Standard-Flachbandkabel bis hin zu allen Erweiterungsblenden und weiteren Kabeln. Zwar setzen bereits einige Hersteller bei den ATA/133 Kabeln auf die gerundete Ausführung, was dann den Einbau und die Durchlüftung des Gehäuses vereinfacht, dennoch kann man mit dem Abit Lieferumfang mehr als zufrieden sein. Leider vermissen wir dieses mal einen Serial-ATA Stromadapter, der eigentlich noch zum Lieferumfang gehören sollte, nicht jedes Netzteil verfügt über die entsprechende Anschlussmöglichkeit. Auch ein zweites ATA/133-Kabel wäre noch nett gewesen.

Schaut man zusätzlich auf die ATX-Blende, so sieht man, dass insgesamt 4 USB 2.0-Ports und sämtliche digitalen und analogen Anschlüsse für den Sound nutzbar sind sowie der RJ45 Stecker für das Gigabit LAN und den FireWire Anschluss. Auf die zahlreichen Sound Anschlussmöglichkeiten gehen wir später noch genauer ein. Mit der USB- und Firewire-Slotblende wird das ganze dann auf drei Firewireports und sechs USB 2.0-Ports aufgestockt.

Auf der nächsten Seite wollen wir uns nun zunächst dem neuen VIA-Chipsatz annehmen und auch einen Ausblick geben auf die anstehenden Updates bei der Southbridge.