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Test: ASUS Rampage III "Black Edition" - Software

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Seite 7: Software

ASUS hat auch das Rampage III "Black Edition" mit einigen Besonderheiten ausgestattet. Mit an Bo(a)rd ist wieder das bereits von früheren ROG-Mainboards bekannte ROG-Connect. Über die hochkant gestellte USB-Buchse am I/O-Panel kann mittels eines mitgelieferten Kabels eine Verbindung zu einem zweiten Rechner aufgebaut werden. Auf diesen muss die ROG-Connect-Software laufen, mit der dann der Rechner mit ROG-Mainboard ferngesteuert werden kann, vorausgesetzt die ROG-Connect-Funktion ist aktiviert. Mithilfe der speziellen Microprozessor-Lösung auf dem ROG-Mainboard lassen sich elementare Systemeigenschaften beeinflussen. Es lassen sich diverse Spannungen und Takte konfigurieren und auslesen, aber auch einige elementare Fernsteuermöglichkeiten wie "Reset", "Start", "Herunterfahren" oder "CMOS Clear" sind damit möglich.

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Mit der Variante "ROG iDirect" steht mittlerweile auch eine entsprechende App für iPhone und iPad bereit, mit der über die Bluetooth-Funktionen des "Black Edition" ein ähnlicher Funktionsumfang möglich sein soll. Für Smartphones mit Android, Windows Mobile und einigen Symbian-Varianten steht mit "RC Bluetooth" ein weitere Variante bereit.

ASUS liefert mit der AI Suite eine Software zur Systemdiagnose und -konfiguration mit. Sie ermöglicht es u.a., das Profil der Lüftersteuerung selbst zu konfigurieren, die Parameter der digitalen Spannungswandler zu beeinflussen und natürlich auch das Auslesen der verschiedensten Sensoren. Manche User werden sich an der "bunten" Optik stören, aber insgesamt liefert ASUS hier eine recht solide Sammlung an nützlichen Tools mit.

Mit dem Tool "FAN Xpert" lassen sich für CPU- und Gehäuselüfter eigene Kennlinien zur Drehzahlsteuerung generieren. Über eine Testfunktion (rechts im Bild) bestimmt das Programm auf Wunsch auch die Lüftercharakteristik des CPU-Lüfters. Über drei im Diagramm entsprechend gesetzte Kennpunkte lässt sich dann im Benutzer-Modus die gewünschte Lüftersteuerung einstellen. Natürlich stehen auch die vorgefertigten Profile zur Auswahl.

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Eine erweiterte Energieverwaltung des "Black Edition" lässt sich mit dem Unterprogramm "EPU" der AI Suite auch ansprechen. Für drei "Konfigurationen" lassen sich entsprechende Optionen definieren, so z.B. vCore Spannungsrückstufung, Chipsatz-Spannung heruntersetzen, Lüftersteuerung, Abschalten von Festplatten und Bildschirm. ASUS scheint hier das klassische Energiemanagement von Windows, wie es beispielsweise Notebooknutzer sicher kennen, mit einigen speziellen Möglichkeiten des Mainboards zu kombinieren. Letztendlich lassen sich solche spezielle Profile, sei es für maximale Leistung oder hohe Energieeinsparung, auch über die BIOS-Einstellungen und anderen Optionen des Mainboards realisieren. Während unserer Tests zeigte sich, dass wenn man auf maximale Energieeinsparung stellt, das System recht stark heruntergebremst wird. Der Cinebench-Score beispielsweise fiel jedenfalls auf die Hälfte, worüber die immerhin um 6 Watt niedrigere Leistungsaufnahme im Windows-Idle kaum hinwegtrösten dürfte.

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Auch interessant am EPU-Tool ist, dass es die momentan vom Prozessor aufgenommene Leistung anzeigen soll. Über die Genauigkeit dieses Wertes darf natürlich diskutiert werden. Beim Maximus IV Extreme machten die angezeigten Werte halbwegs Sinn, was angesichts der intelligenteren CPU-Stromversorgung der Sandy-Bridge-Plattform auch verständlich ist. Beim Rampage III "Black Edition" hingegen sollte man die Leistungsanzeige aber gleich ignorieren. So soll laut dem Tool der Intel Core i7-980X bei Prime95s LargeFFT-Test auf allen Kernen unter 50 Watt verbrauchen.

Ebenfalls interessant ist die Steuerung der digitalen Spannungswandler von Windows aus. Es lassen sich im Wesentlichen die Parameter "on-the-fly" verändern, auf die man auch im BIOS Zugriff hat. Für jede mögliche Option wird auch eine kleine Beschreibung eingeblendet. Das Maximus IV Extreme mit seiner "moderneren" P67-Plattform bietet ein paar Einstellungsmöglichkeiten mehr, aber die wichtigsten Option sind beim Rampage III "Black Edition" vorhanden.

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Dieses Tool lädt geradezu zum Ausprobieren aller vorhandenen Optionen ein. Durch die Änderungsmöglichkeit im laufenden Betrieb spart es natürlich auch gegenüber der Konfiguration im BIOS einiges an Zeit ein. Es ist vermutlich ratsam, in jedem Schritt nur kleine Veränderungen vorzunehmen und allgemein eine gewisse Vorsicht walten zu lassen.

Weiterhin bietet die AI Suite die Möglichkeit, im Teil "Probe II" Alarmschwellen für Temperaturen, Spannungen und Lüftergeschwindigkeiten zu definieren. Im Tool "Sensor Rekorder" lassen sich entsprechende Messwerte grafisch darstellen und auch über längere Zeit loggen. Insgesamt lohnt es sich als Besitzer eines Rampage III "Black Edition", die AI Suite zu installieren und einmal in Ruhe anzuschauen. Notfalls gibt es ja auch noch eine funktionierende Deinstallations-Routine.

In der folgenden Galerie haben wir noch einige Screenshots der ASUS AI Suite zusammengefasst:

Auf der nächsten Seite kommen wir zur Performance des ASUS Rampage III Extreme auf dem Prüfstand.