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Test: ASUS Rampage III "Black Edition" - Fazit

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Seite 11: Fazit

Mit dem "Black Edition"-Modell hat ASUS der erfolgreichen Rampage-III-Reihe ein neues Flaggschiff gegeben. Wer schon ein Rampage III Extreme sein Eigen nennt, braucht unserer Meinung nach nicht "aufzurüsten", denn dazu sind die Unterschiede nicht groß genug. Wenn man sich aber ein optisch attraktives High-End-System mit Sockel-1366-CPU zusammenstellen möchte und auch etwas mit der "Thunderbolt"-Karte anfangen kann, dann ist das Rampage III "Black Edition" sicher einen Blick wert. Da auch noch nicht wirklich absehbar ist, wann der Nachfolger der X58-Plattform in den Läden auftaucht, ist ASUS mit dem "Black Edition" sicher auch noch nicht "zu spät dran".

Das Rampage III "Black Edition" verfügt gegenüber dem indirekten Vorgänger Rampage III Extreme über einige kleine Unterschiede wie z.B. ein moderneres Schnittstellenangebot und natürlich ein anderes optisches Design. Die Ausrichtung hin auf kompromissloses Overclocking ist natürlich weiterhin bestimmendes Merkmal. Im Grunde ist alles mit an Bord, was man sich bei einem High-End-Board wünscht. Klar, zur Perfektion fehlen sicher noch eine größere Zahl von SATA-6G-Schnittstellen und auch die Performance der vorhandenen USB-3.0- und SATA-6G-Ports liegt "nur" auf durchschnittlichem Niveau, aber in der Beziehung sieht es bei der direkten Konkurrenz auch nicht besser aus.

Die beiliegende "Thunderbolt"-Karte ist unserer Meinung nach auch ein deutlicher Gewinn. Wenngleich auch der praktische Nutzen des "Killer NIC"-Teils schwer zu beurteilen ist, so dürfte der XONAR-Teil mit seiner hochwertigen Stereosound-Ausgabe und der Unterstützung entsprechender (HiFi-)Kopfhörer viele User ansprechen.

Das durchgehend "schwarze Design" des "Black Edition" bricht natürlich mit dem Look der bisherigen Mainboards der "Republic-of-Gamers"-Reihe, was das Board aber wiederum auch zu etwas Besonderem macht.  Die schwarz-roten Dominator-GT-Speichermodule von Corsair passen jedenfalls nicht mehr, aber es dürfte im Handel genug Auswahl an optisch passenden High-End-Komponenten geben.

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Für Performance-Freaks und Übertakter bietet auch das "Black Edition" alles, was das Herz begehrt: ROG Connect, die Voltiminder-LEDs, Messpunkte für die wichtigsten Spannungen, Abschaltmöglichkeiten für PCIe-Slots, reichhaltige Overclocking-Features im BIOS und BIOS-Fallback-Möglichkeiten sind für den Übertakter ein gefundenes Fressen. Das lässt sich ASUS - zusammen mit dem Design und der Ausstattung - auch weiterhin gut bezahlen, denn knapp 400 Euro sind auch für eine X58-Platine eine Menge Geld, auch wenn mit der "Thunderbolt" ein reeller Mehrwert gegenüber z.B. dem Rampage III Extreme vorhanden ist. Insgesamt finden wir aber keine Schwachstellen, denn auch beim BIOS und der Performance liegt das Board auf gutem Niveau, kann zudem auch einen akzeptablen Stromverbrauch aufweisen.

Insgesamt ist das Rampage III "Black Edition" also ein exzellentes Mainboard - für die besser betuchten Anwender, die nicht auf den Euro schauen müssen.

Positive Features des ASUS Rampage III "Black Edition":

  • reichhaltige Ausstattung: SATA 6G, USB 3.0, Gigabit-LAN, Bluetooth 3.0, WLAN
  • gutes Boardlayout (Stromversorgung, Besonderheiten, I/O-Blende)
  • exzellente Overclocking-Funktionen und -Features
  • exzellentes Bios 
  • sehr gute Performance, Stabilität und Kompatibilität
  • beiliegende "Thunderbolt"-Karte (hochwertige XONAR-Stereo-Soundkarte plus "Killer-NIC"-Netzwerkkarte)

Negative Features des ASUS Rampage III "Black Edition":

  • hoher Kaufpreis
  • nur zwei SATA-6G-Ports
  • Energieverbrauch (ausstattungsbedingt)

Letztendlich ist aber auch das ASUS Rampage III "Black Edition" ein klarer Awardgewinner, auch wenn der Preis von knapp 400 Euro natürlich happig ist.

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