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Test: ASUS Rampage III "Black Edition" - Features und Layout (1)

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Seite 2: Features und Layout (1)

Das ASUS Rampage III "Black Edition" entstammt ebenfalls aus der "Republic of Gamers"-Reihe. Der Namensgebung entsprechend ist das "Black Edition" aber dunkel gehalten und verzichtet auf die roten Elemente, die sonst bei der "Republic of Gamers"-Reihe charakteristisch sind. Die Platine sowie fast alle Kühlkörper und Kunststoffteile sind bei der "Black Edition" schwarz und wirken dementsprechend im Gesamtbild, nur die weißen Halteklammern der DIMM-Slots passen da nicht ganz ins gesamte Design. Die Kühlkörper haben im Vergleich zum Rampage III Extreme auch eine etwas andere Form, aber das grundlegende Kühlkonzept ist sehr ähnlich.

Neben dem Mainboard finden sich folgende Komponenten im Lieferumfang:

  • ASUS Thunderbolt PCIe-Karte
  • Handbuch, Treiber-CD, Sticker
  • eine USB/eSATA-Slotblende mit zwei USB-Ports und einem eSATA-Anschluss
  • acht SATA-Kabel (dabei zwei für SATA6G)
  • eine SLI- und eine CrossFire-Brücke, eine 3-Way-SLI-Brücke
  • ein ROG-Connect-Kabel (USB-Kabel mit zwei "A-Steckern")
  • drei Temperaturfühler und diverse Kabelbinder
  • die I/O-Blende und Aufsätze für die Case-Anschlüsse
  • zwei WiFi-Antennen
  • ein 35-mm-Lüfter zum Aufsetzen auf die Northbridge
  • internes USB-Verbindungskabel der Thunderbolt-Karte

Da das Board keine Floppy- oder ATA/133-Ports mehr mitbringt, fehlen diese Kabel. Vermisst wird - bis auf eine USB-3.0-tauglich Slotblende - im Lieferumfang nichts.

Bei einem ersten Blick auf das Board fallen die typischen Eigenschaften der X58-Platine auf: Die sechs DIMM-Slots für Intels Triple-Channel-Interface hat ASUS ebenso wie die Slots und die Kühlkörper in schwarzer bzw. grauer Farbe gehalten. ASUS bietet auf dem Board vier PCIe-x16-Slots, von denen zwei mit voller Bandbreite betrieben werden können. Zwei laufen nur mit der beim X58 üblichen langsameren x8-Anbindung. Für 3-Way-SLI ist dies genügend, NVIDIA verleiht dem "Black Edition" wie auch schon dem Rampage III Extreme trotz vier PCIe-Ports kein Quad-SLI-Zertifikat. Hierfür hat ASUS entsprechend den ASUS ROG Xpander entwickelt, der für Extrem-Performanceversuche aufgesteckt werden kann. 

Neben den vier PCIe-x16-Ports existieren noch zwei PCIe-x1-Ports, die über die PCIe-Lanes der Southbridge realisiert werden. Auf einen PCI-Slot hat ASUS bei der "Black Edition" verzichtet.

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ASUS setzt für die Storage-Anbindung auf eine Mischung aus Zusatzchips und der Intel ICH10R. Intels Southbridge ist für SATA-3G-Anbindungen mit RAID zuständig. Für neuere SATA-6G-Geräte bietet man einen entsprechenden Marvell-Chip, der über zwei Ports verfügt. ASUS verwendet hier - wie auf auch auf dem Maximus IV Extreme - einen Marvell-Controller mit der Bezeichnung 88SE9182. Der Chip ist über PCIe angebunden und verfügt im Gegensatz zu den sonst überwiegend zu findenden Controllern der 912x-Reihe über eine höhere Bandbreite, denn er ist mit zwei PCIe-2.0-Lanes angebunden. Hinzu kommt ein JMicron JMB363, der zwei weitere eSATA-Ports auf der I/O-Blende bereitstellt, aber nominal nur mit SATA-3G-Geschwindigkeit arbeitet. Ein dritter eSATA-Port kann durch das beiliegende Slotblech realisiert werden, wofür aber ein interner SATA-Port geopfert werden müsste.

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Neben SATA 6G darf auf einem High-End-Mainboard im Jahre 2011 auch USB 3.0 nicht mehr fehlen. Anders als SATA 6G bietet USB 3.0 auch in der Praxis eine spürbare Mehrleistung. Da die Zahl der auf dem Markt erhältlichen USB-3.0-Speicherlösungen stetig zunimmt, hat ASUS der "Black Edition" des Rampage III einen zweiten USB-3.0-Controller mit zwei weiteren Ports spendiert. ASUS setzt weiterhin auf die bewährten Controller von Renesas Electronics, die aber im Vergleich zu den jüngst als Alternative aufgetauchten EtronTech-Lösungen etwas langsamer arbeiten. Von den vier zur Verfügung stehenden USB-3.0-Ports sind zwei auf der I/O-Blende herausgeführt. Die anderen beiden Anschlüsse sind in Form eines Pin-Headers in Nähe der SATA-Buchsen zu finden. Einerseits ist dies praktisch, da viele moderne Gehäuse über entsprechend vorbereitet sind, aber andererseits hätte ASUS für die User älterer Gehäuse ruhig einen passenden Fronteinschub oder eine Frontblende mitliefern können.

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Die NEC-Controller sind beide direkt PCI-Express angebunden. Auch hier haben wir im Folgenden noch einen Performancevergleich zu bieten. 

Im Vergleich zum normalen Rampage III Extreme hat ASUS bei der "Black Edition" auf die zusteckbare Bluetooth-Steckkarte verzichtet und stattdessen eine feste Tochterplatine im Bereich der I/O-Blende installiert, die aber deutlich mehr leisten kann. Unterstützt wird vom eingesetzten Chipsatz Atheros AR9002WB-1NG nun Bluetooth in der Version 3.0 +HS und auch WLAN mit aktuellem Standard 802.11b/g/n. ASUS legt ein Tool namens "ASUS Wi-Fi Agent" mit dem sich u.a. recht einfach ein Access-Point-Modus samt Internetverbindungsfreigabe aktivieren lässt. Ein Gamer-System mit dem "Black Edition" wird vermutlich immer auch an einem Gigabit-LAN hängen und kann im Access-Point-Modus seine Internetverbindung einfach an WLAN-fähige Geräte weitergeben.

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Aber das Board hat noch mehr zu bieten - auf der nächsten Seite gibt es weitere Onboard-Features.