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Test: ASUS P8P67 Deluxe - die Multimediaplatine

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Seite 4: Features und Layout (3)

Auf die I/O-Blende hat ASUS die maximale Anzahl von Ports gepackt, die möglich gewesen ist: Zum einen befindet sich hier ein Shared-PS/2 zum Anschluss einer Maus oder einer Tastatur, wenn man den alten Standard noch verwenden möchte. Darunter befinden sich zwei USB2.0-Ports. Insgesamt sind acht USB2.0-Ports vorhanden, vier Header liefert ASUS intern, wobei keine Slotblenden für diese mitgeliefert werden.

Aufgrund der vorhandenen Onboard-Komponenten findet man natürlich auch noch diverse Sound-Anschlüsse (analog, optisch, digital), zwei Gigabit-Ethernet-Ports, die beiden eSATA-Ports und die beiden USB3.0-Ports (blaue Färbung). Einen CMOS-Clear-Button hat ASUS ebenso untergebracht.

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Direkt über den roten USB2.0-Ports befindet sich eine blaue Plastikkappe: Hinter dieser versteckt sich das Bluetooth-V2.1-Modul, welches sich ebenso auf dem Mainboard befindet und einen der beiden verbleibenden USB-Ports nutzt. ASUS liefert auch ein entsprechendes Utility zum Verbinden (BT Go! Utility), wenn man nicht die Windows-Version verwenden möchte. Das Tool hat man mit einigen Funktionen aufgehübscht, beispielsweise einem Music Player oder einer Internetfreigabe. Für ein Multimedia-Board ergeben sich mit Bluetooth interessante Möglichkeiten, angefangen von der Anbindung einer entsprechenden Tastatur, bis hin zu Bluetooth-Headset, dem Abspielen von Musik oder der Fernsteuerung.

Auch bei den Details hat das Board einiges zu bieten. Beispielsweise befindet sich im unteren Boardbereich eine Debug-LED auf dem Mainboard, mit der der Post-Vorgang überwacht werden kann. Bei Startproblemen lassen sich Probleme so schnell lokalisieren. Direkt darüber ist der nuvoTon-Chip, der SuperI/O des Boards, der über den LPC-Port an den P67-Chip angebunden ist.

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Im Bild sind auch zwei der insgesamt drei 3-Pin-Fananschlüsse zu sehen. Um den CPU-Sockel herum besitzt das Board zwei weitere 4-Pin-Fananschlüsse für die CPU und den rückwärtigen Chassis-Lüfter. Diese lassen sich auch über die Q-Fan-Lüftersteuerung im BIOS steuern und regeln. Rechts im Bild ist der TPU-Chip: Dies ist der Hardware-Controller, den ASUS zum Übertakten des Mainboards verwendet. In der rechten unteren Ecke findet man wie immer die Gehäuse-Anschlüsse (Power, Reset, LED, Speaker).

Ein weiteres Detail sieht man etwas weiter links, unter dem letzten Erweiterungsslot. Auch wenn das Board kein richtiges Overclocking-Mainboard ist, bietet ASUS doch die für solche Boards typischen Power- und Resetschalter auf dem Mainboard an. Diese sind normalerweise praktisch, wenn das Mainboard nicht in einem Gehäuse eingebaut ist und sind deshalb bei Übertaktern sehr beliebt. Auch befindet sich hier der EPU-Schalter, der die Stromsparfunktionen der Spannungswandler abschaltet. Der EPU-Switch ist standardmäßig aktiv, wenn man ihn abschaltet, verbraucht das Board im Idle-Betrieb knapp 2 Watt mehr, unter Last knapp 6 Watt. Die lastabhängige Abschaltung der Phasen ist dann deaktiviert.

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In unmittelbarer Nähe befinden sich auch die Soundanschlüsse und der Firewire-Anschluss (links) sowie die beiden verbleibenden USB2.0-Header (rechts).

Nimmt man den Heatspreader von dem Board ab, kann man auch die versteckten Komponenten entdecken: Zum einen ist in der Mitte Intels P67-Chip zu finden, direkt rechts daneben der Marvell-SATA-6G-Chip. Im oberen Bildbereich ist der zweite NEC-USB3.0-Chip zu sehen, links zwischen den PCIe-Ports die PLX-Brücke. Unter dem weißen PCIe-Slot sitzt der asmedia-Chip, der die beiden PCI-Ports liefert.

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Auf der nächsten Seite widmen wir uns dem BIOS des ASUS P8P67 Deluxe.