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Test: ASRock Fatal1ty - P67-Mainboard mit Sonderausstattung

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Seite 4: Bios

Wir verwendeten für den Test die BIOS-Version 1.3 (P67PE1.30) für das ASRock Fatal1ty P67 Professional. Diese Version ist die aktuellste, die ASRock zu dem Testzeitpunkt auf der Webseite anbot. Das Updaten geht dabei mit "Instant Flash" einfach, auch wenn dem Tool eine Fortschrittsanzeige fehlt - man erkennt somit nur anhand der bereits geflashten Bereiche, dass der Flashvorgang noch in Arbeit ist. Eine Dos-Diskette oder ein kritischer Update-Vorgang unter Windows ist bei diesem Board aber glücklicherweise nicht notwendig.

Die Bootzeit des Boards ist in Ordnung, solange man nicht alle Onboard-SATA-Komponenten verwendet und als Boot-Device konfiguriert. Hierfür gibt es beim ASRock-Board glücklicherweise eine Option, die die SATA-Geräte auch "unbootable" macht und somit den Startvorgang nicht verlangsamt. Das UEFI-Bios ist schnell geladen und Dank der Mausunterstützung auch für Anfänger geeignet. Im Gegensatz zu einigen anderen Herstellern versteckt ASRock die Profi-Einstellungen aber nicht in einem Sondermenü, sondern sie sind gleich zugänglich. Allerdings werden manche Menüs etwas lang, da viele Optionen vorhanden sind. Alle Onboard-Komponenten konnten abgestellt werden, aber die drei USB-Controller lassen sich nur entweder alle gleichzeitig aktivieren oder deaktivieren. Dasselbe gilt für die beiden Marvell-Controller. Bei den Gigabit-Ethernet-Ports bietet ASRock hingegen die Möglichkeit, auch nur einen einzelnen Port zu aktivieren.

OC-Profile sind vorhanden, auch gibt es mit Instant Flash ein Programm zum Flashen des BIOS. Die Lüftersteuerung funktionierte gut, allerdings haben wir schon umfangreichere Konfigurationsmöglichkeiten gesehen. Immerhin hilft sie, den Prozessor auf einer bestimmten Temperatur zu halten - bei minimaler Lüfterdrehzahl und somit leiser Lautstärke. Erfreulicherweise sind alle Stromspartechniken aktiviert, selbst C6, und auch der Turbo-Betrieb lief zufriedenstellend ohne Probleme.

Generell prüfen wir bei unserem Bios-Check die folgenden Besonderheiten: 

  • Sind alle Stromspartechniken im BIOS bereits standardmäßig aktiviert?
  • Wenn nein, lassen sie sich aktivieren und sind sie vorhanden?
  • Sind Turbo- und Performance-Optionen vorhanden und nutzbar?
  • Lassen sich die Onboard-Komponenten abschalten und konfigurieren?
  • Wie lässt sich die Lüftersteuerung des Boards einstellen?
  • Ist das Hardwaremonitoring ausführlich und komplett?
  • Wie sieht es mit Overclocking-Optionen aus?
  • Wie sind BIOS-Updates machbar (z.B. nur über Floppy, über Windows, über das BIOS selbst)?
  • Welche sonstigen Besonderheiten sind im BIOS vorhanden?

Diese Kriterien sind für die meisten Anwender die wichtigsten, wobei für ein einwandfreies Funktionieren des Boards auch noch weitere Funktionen dazugehören. Sämtliche BIOS-Funktionen haben wir in der folgenden Galerie aufgeführt:

Weitere Auffälligkeiten gab es im Betrieb nicht. Das Board reagierte auch auf andere Einstellungen im BIOS genau so, wie es reagieren sollte. In unseren Stabilitäts- und Kompatibilitätschecks mit diversen Speichermodulen und Grafikkarten kam auch kein Problem zum Vorschein. Das Board lief auch mit DDR3-Vollbestückung ohne Probleme, wobei es aber bei hohen Taktraten (z.B. 2133 MHz) einer Command Rate von 2t Zyklen bedarf. Dies ist aber für den P67-Chipsatz bzw. für die Core-i7-Generation typisch.