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Round-Up: Drei P55-Mainboards im Test - Asrock P55 Extreme4 - Overclocking (1)

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Seite 5: Asrock P55 Extreme4 - Overclocking (1)

Für Overclocker ist es natürlich zunächst einmal interessant, welche BIOS-Optionen das Board bietet. Weiterhin darf das Board auch gerne mit einer besonderen Spannungsversorgung ausgestattet sein, die leistungsfähiger ist als Intels Vorgaben - denn die übertaktete CPU verbraucht mehr Strom als bei Intels Standardvorgaben. Weiterhin ist es wichtig, dass auch die Signallaufzeiten auf dem Board (z.B. CPU-Speichercontroller - DRAM) einwandfrei geroutet sind, damit das Board auch bei Übertaktung noch stabile Signale überträgt. Asrock hat hier sicher weniger Erfahrung als die bekannten Konkurrenzmarken, aber eine solide Leistung, die für normale User ausreicht, ist doch zu erwarten.

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Alle Overclocking-Optionen, die sich im BIOS finden, haben wir im Folgenden aufgelistet:

Die Overclocking-Funktionen in der Übersicht
Base Clock Rate 100 bis 300 MHz, stufenlos
CPU-Spannung 0,85 bis 2,0 V in 0,00625-V-Schritten (absolut oder als Offset +0,00625 bis 0,6V)
DRAM-Spannung 1,25 bis 2,065 V in 0,01325-V-Schritten
VTT-Spannung

0,815 V bis 1,61  V in 0,0125-V-Schritten

PCH-Spannung
1,065 bis 1,49 V in 0,01325-V-Schritten
CPU-PLL-Spannung
1,81 bis 2,325 V in 0,0125-V-Schritten
PCIe-Takt 50 bis 150 MHz, stufenlos
Weitere Spannungen
-
Speicher-Optionen
Taktraten DDR3-800 bis DDR3-1600 (bei 133 MHz BCLK)
Command Rate
einstellbar
Timings einstellbar, 18 Parameter
XMP wird unterstützt
Weitere Funktionen
CPU-Multiplikator CPU-abhängig, einstellbar bei "k"-Modellen
Weitere Besonderheiten

Settings speicherbar in Profilen, Turbo-Betrieb,
Load Line Calibration (VDroop) vorhanden,
fertige OC-Profile (3,6 - 4,2 GHz)

In unserer Overclocking-Galerie sieht man alle BIOS-Optionen noch einmal in der Übersicht.

Bei den Overclocking-Tests machte das Asrock P55 Extreme4 einen soliden Eindruck und erreichte durchschnittliche Taktraten. Im Zusammenspiel mit unserem Intel Core i7-860 erreichten wir eine maximale Baseclock von knapp über 206 MHz, was bei dem 21-er Multiplikator des i7-860 für ca. 4,3 GHz CPU-Takt reichen würde. Das Board verhielt sich beim Overclocking insgesamt unauffällig und ließ sich auch nach deutlich zu hohen OC-Versuchen ohne CMOS-Clear wieder in Betrieb nehmen. Wie die meisten anderen Boards auch braucht das P55 Extreme4 einige Startversuche, um dann wieder mit Default-Werten zu booten. Dabei behält es aber die vorher eingestellten Werte im BIOS bei.