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Round-Up: Drei P55-Mainboards im Test - Asrock P55 Extreme4 - Bios

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Seite 4: Asrock P55 Extreme4 - Bios

Als BIOS verwendeten wir beim Asrock P55 Extreme4 die zum Testzeitpunkt aktuelle Version 1.40. Die zwischenzeitlich erschienene Version 1.50 bringt laut Changelog Veränderungen im Bereich der Netzwerkschnittstelle mit. Ein BIOS-Update ist bei Asrock unproblematisch: Entweder man verwendet ein Updateprogramm unter Windows, eine DOS-basierte Version des Updaters oder die ins BIOS integrierte Instant-Flash-Option. Sicherheitsfeatures wie ein zweiter BIOS-Chip oder eine besondere Rückspieloption bei missglückten BIOS-Updates sind allerdings nicht vorhanden.

Die Bootzeit des Boards ist in Ordnung, insbesondere wenn dank der entsprechenden BIOS-Option die POST-Meldung des RAID-fähigen Marvell-9128-Controllers deaktiviert ist. Dann geht das Board recht zügig vom POST-Screen direkt über zum Betriebssystemstart.

Bei unserem Test überprüfen wir das BIOS auf folgende Besonderheiten:

  • Sind alle Stromspartechniken im BIOS bereits standardmäßig aktiviert?
  • Wenn nein, lassen sie sich aktivieren und sind sie vorhanden?
  • Sind Turbo- und Performance-Optionen vorhanden und nutzbar?
  • Lassen sich die Onboard-Komponenten abschalten und konfigurieren?
  • Wie lässt sich die Lüftersteuerung des Boards einstellen?
  • Ist das Hardwaremonitoring ausführlich und komplett?
  • Wie sieht es mit Overclocking-Optionen aus?
  • Wie sind BIOS-Updates machbar (z.B. nur über Floppy, über Windows, über das BIOS selbst)?
  • Welche sonstigen Besonderheiten sind im BIOS vorhanden?
Diese Kriterien sind für die meisten Anwender die wichtigsten, wobei für ein einwandfreies Funktionieren des Boards auch noch weitere Funktionen dazugehören. Sämtliche BIOS-Funktionen haben wir in der folgenden Galerie aufgeführt:

Insgesamt macht das BIOS des Asrock P55 Extreme4 einen guten Eindruck. Es kann zwar nicht mit High-End-Platinen von Asus & Co mithalten, aber alle wesentlichen Optionen sind vorhanden, inklusive heutzutage selbstverständlicher Features wie ladbaren Profilen. Im Default-Profil sind die wesentlichen Stromsparoptionen aktiviert und zumindest der SATA-Controller des Intel-Chipsatzes ist für den AHCI-Modus konfiguriert. Bei der Performance - und das werden wir später noch sehen - liegt das Board auf einem Niveau mit anderen P55-Boards, wenn die Speichertimings und die Command Rate identisch eingestellt sind.