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Test: ASUS Rampage III Gene

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Neben SATA 6G und USB 3.0 bringt das Rampage III Gene natürlich auch alle weiteren wichtigen Ausstattungsmerkmale mit. Bei der Onboard-Gigabit-Ethernet-Schnittstelle setzt ASUS auf eine Lösung von Intel, nutzt also den implementierten Controller. Für die zwei Firewire-Schnittstellen mit 400 MBit/s, von denen einer an der I/O-Blende als normale 6-Pin-Variante herausgeführt ist, wird ein VIA VT6315N eingesetzt.

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Den Onboard-Sound des Rampage III Gene bewirbt ASUS mit der Bezeichnung "SupremeFX X-Fi 2 Built-In". Unterstützt wird EAX 5.0 und OpenAL und sogar eine THX-Zertifizierung soll mit an Board sein. Ein Blick unter den Aufkleber zeigt einen VIA VT 2020 Chip als Kernstück des Onboard-Sounds.

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Der VIA VT 2020 ist ein 8-Kanal HD Audio Controller, der bislang nur von ASUS eingesetzt wird. Er unterstützt Blu-ray content protection und bietet eine sogenannte BD192/24-Technologie, mit der die Blu-ray-Wiedergabe mit 24 Bit und 192 KHz verlustfrei möglich sein soll.

Zur Kühlung von Spannungswandlern und Northbridge setzt ASUS auf eine Heatpipe-Lösung. Die Southbridge ist nur mit einem kleinen Kühlkörper versehen. Die Kühlung ist etwas weniger massiv ausgeführt als beim Rampage III Extreme, erfüllt aber ihren Zweck gut. Die Temperaturen der Kühlkörper im offenen Testsystem blieben auch beim Belastungstest mit CrossFire und hoher CPU-Auslastung im Bereich um die 50°C, die ausgelesenen internen Temperaturen der Chips im Bereich von 60°C bzw. knapp darüber.

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Bei der Spannungsversorgung setzt ASUS auf ein normales achtphasiges Design mit je zweiphasigen Lösungen für QPI/DRAM- und Northbridge-Spannung. Da der Einsatzbereich des kleinen Rampage III Gene in der Regel bei weniger leistungsstarken Systemen wie beim Rampage IIII Extreme liegt, hat ASUS hier etwas gespart und auf das "Extreme Engine Digi+" mit zusätzlichen digitalen Komponenten verzichtet. Das Rampage III Gene kommt daher auch mit nur einem 8-Pin-12V-Stecker zur Versorgung der CPU aus.

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Auf dem Mainboard befinden sich insgesamt vier FAN-Header, die alle über Regelungsfunktionen verfügen. Laut ASUS lassen sich je FAN-Header bis zu 2 Ampere auf 12 Volt ziehen, wobei die Belastbarkeit aller FAN-Header zusammen bis zu 7 Ampere beträgt. Jeder FAN-Header verträgt also ohne Probleme auch den Anschluss mehrerer starker Lüfter. Für den CPU-FAN und beide Chassislüfter-Ports lassen sich - voneinander getrennt - verschiedene Steuerungs-Modi (Standard / Silent / Turbo / manuelle Schwellenwerte) einstellen. Weiterhin verfügt das Rampage III Gene über einen Temperatursensor-Port, wobei aber das Sensorkabel nicht im Lieferumfang ist. Der vierte FAN-Header (OPT_FAN) lässt sich zusätzlich noch über Messwerte des (optionalen) Temperatursensors regeln.

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Weiterhin besitzt das Board neben diversen Overclocking-Buttons und Kontakten, die wir im Bereich Overclocking erklären, auch noch die für High-End-Platinen üblichen Power- und Reset-Buttons. Hinzu kommt ein CMOS-Clear-Button und ein ROG-Connect-Switch auf der I/O-Blende, sowie der Go-Button für MemOK!.

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Auf der I/O-Blende befinden sich neben den Soundanschlüssen die zwei USB-3.0-Ports, insgesamt sieben USB-2.0-Ports, wobei einer von diesen auch als ROG-Connect-Port benutzt werden kann. Hinzu kommen ein LAN-Port, der Firewire-Port und ein PS/2-Port für den Anschluss eines Keyboards. Durch eine effizientere Nutzung hätte man eventuell noch den einen oder anderen USB-Port auf der Anschlussleiste realisieren können. Mit der beiliegenden Slotblende und den Frontanschlüssen wird man aber wohl mit der gebotenen Menge auskommen.

Montiert auf der Testplattform können wir uns jetzt dem BIOS widmen.