> > > > Luxus im Test: ASUS Rampage III Extreme vs. Gigabyte X58A-UD9

Luxus im Test: ASUS Rampage III Extreme vs. Gigabyte X58A-UD9 - Gigabyte X58A-UD9 - Layout (2)

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Seite 7: Gigabyte X58A-UD9 - Layout (2)

Statt einem einzelnen Gigabit-Ethernet-Controller stellt Gigabyte dem UD9 zwei Ports zur Verfügung. Beide werden über einen Marvell-Chip realisiert, hier verwendet man den neuen Realtek LAN-Chip 8111E. Dieser unterstützt die neue IEEE 802.3az-Spezifikation und ist zudem in der Lage, Strom zu sparen - wobei dies bei den zwei nF200-Brücken wohl eher unerheblich ist.

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Gigabyte verbaut auch einen Texas-Instruments-Firewire-Controller. Interessant ist hier, dass man auf der I/O-Blende zwei Ports integriert und einen weiteren internen Header bereitstellt. Auf der I/O-Blende ist der Firewire-Port als Mini-DV- und DV-Anschluss aufgeführt, sodass man Alternativen bei der Kabelwahl hat. 

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Als Onboard-Sound kommt derselbe Chip zum Einsatz, den auch ASUS wählt: Der Realtek ALC889 leistet auch hier gute Dienste, kann aber eine Soundkarte aus qualitativer Sicht der analogen Signale nicht ersetzen. Da er natürlich ebenso Content Protection für Blu-ray-Medien unterstützt, ist er im digitalen Betrieb aber vollkommen ausreichend.

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Imposant ist natürlich die Kühlkörperkonstruktion, die Gigabyte auf dem Mainboard einsetzt. Die Spannungswandler und die Northbridge werden über zwei Heatpipes miteinander verbunden, die ICH10R sitzt mit den beiden nF200-Chips zusammen unter einem ebenso voluminösen Kühlkörper. Dieser ist wieder mit der Northbridge verbunden. Wer möchte, kann den Kühlkörper der Northbridge in einen Wasserkühlungskreislauf einhängen, eine entsprechende Vorrichtung liefert Gigabyte mit. Für Silent-Fetischisten ist zudem die Silent-Pipe-Kühlung interessant, die man auf die Northbridge schrauben kann. 

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Wie ASUS setzt auch Gigabyte auf eine massive Spannungsversorgung. Bei Gigabyte sind es ganze 24 Phasen, die sich nur um die CPU kümmern. Weiterhin ist eine dreiphasige Versorgung für die Speichermodule realisiert, jeweils zwei Phasen kümmern sich um ICH10R-, Northbridge- und PCIe-Voltages. Auch bei Gigabyte kommen zwei EATX-12-V-Anschlüsse zum Einsatz, auch hier muss nur einer der beiden verwendet werden. Ähnlich wie ASUS setzt man auch auf eine zusätzliche Stromversorgung für die Grafikkarten über die Molex-Anschlüsse.

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Bei diesem Mainboard muss man mit sechs FAN-Headern auskommen - aber das wird wohl zu verschmerzen sein. Dafür hat Gigabyte eine Debug-LED integriert, die einem schnell bei Boot-Problemen hilft. Ein Power-Button ist vorhanden, Gigabyte integriert daneben auch einen kleinen Reset-Button. Die LEDs neben den Dimm-Slots signalisieren den Status der Spannungswandler (aktive Phasen). Der CMOS lässt sich über die I/O-Blende zurücksetzen. 

Auf der I/O-Blende des Boards befinden sich vier USB-Ports - das ist etwas wenig, auch wenn zwei USB3.0-Anschlüsse hinzukommen. Dafür sind allerdings auch zwei LAN-, zwei Firewire-Ports, beide PS/2-Anschlüsse, alle Sound-Ausgänge samt SPDIF und zwei eSATA enthalten - mit dem CMOS-Reset-Button ist die I/O-Blende also voll, mehr konnte Gigabyte nicht bieten. 

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Auch das Gigabyte X58A-UD9 schließen wir nun an und werfen einen Blick ins BIOS.