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Luxus im Test: ASUS Rampage III Extreme vs. Gigabyte X58A-UD9 - ASUS Rampage III Extreme - Bios

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Seite 4: ASUS Rampage III Extreme - Bios

Als BIOS verwendeten wir beim ASUS die Version 0602. Diese Version beschleunigt den POST-Vorgang in einigen Situationen und behebt auch ein paar Probleme bei der Speicherkompatibilität - mit älteren BIOS-Versionen startete das System beispielsweise nicht mit einigen 4-GB-Modulen (z.B. für den Ausbau auf 12 GB mit drei Modulen oder 24 GB mit sechs Modulen). Diese Probleme sind nun behoben.

Ein BIOS-Update ist bei ASUS unproblematisch: Entweder man verwendet ASUS Update unter Windows, oder man verwendet das im BIOS integrierte EZ Flash 2. Mit einem USB-Stick ist es so einfach möglich, das BIOS zu aktualisieren. Als Sicherheitsfunktion hat ASUS auch noch einen zweiten BIOS-Chip auf das Board gelötet, den man ansprechen kann, wenn das Flashen schiefgegangen ist - oder um alte BIOS-Versionen wieder herzustellen. BIOS FlashBack nennt ASUS diese Funktion, die man vorher auch von anderen Herstellern kannte. Neu ist jedoch USB BIOS Flashback, also die Möglichkeit, über einen USB-Port eine neue BIOS-Version einzuspielen, wenn das Board nicht mehr startet.

Die Bootzeit des Boards ist in Ordnung, solange man nicht alle Onboard-SATA-Komponenten aktiviert. Dann braucht das Board einige Sekunden extra, bis die Initialisierung vorgenommen worden ist. Es empfiehlt sich schon deshalb, alle Onboardkomponenten abzuschalten, die nicht benötigt werden. Interessant ist die Option "Go Button File" mit der die Settings des BIOS als Datei abgespeichert werden können. Auch OC-Profile besitzt das Board.

Insgesamt ist es kein Wunder, dass die BIOS-Version überzeugen kann, denn ASUS hat hier sämtliche Optionen der vorangegangenen Boards mit implementiert. So funktionierte bei uns die Lüftersteuerung (QFan Plus) ohne Probleme, auch die Temperaturüberwachung ist sauber und ordentlich implementiert. Die Onboard-Komponenten lassen sich abschalten, die Stromspar-Optionen sind auch alle vorhanden. Den C6-Betrieb muss man manuell aktivieren.

Bei unseren Test überprüfen wir das BIOS auf folgende Besonderheiten:

  • Sind alle Stromspartechniken im BIOS bereits standardmäßig aktiviert?
  • Wenn nein, lassen sie sich aktivieren und sind sie vorhanden?
  • Sind Turbo- und Performance-Optionen vorhanden und nutzbar?
  • Lassen sich die Onboard-Komponenten abschalten und konfigurieren?
  • Wie lässt sich die Lüftersteuerung des Boards einstellen?
  • Ist das Hardwaremonitoring ausführlich und komplett?
  • Wie sieht es mit Overclocking-Optionen aus?
  • Wie sind Bios-Updates machbar (z.B. nur über Floppy, über Windows, über das BIOS selbst)?
  • Welche sonstigen Besonderheiten sind im BIOS vorhanden?
Diese Kriterien sind für die meisten Anwender die wichtigsten, wobei für ein einwandfreies Funktionieren des Boards auch noch weitere Funktionen dazugehören. Sämtliche BIOS-Funktionen haben wir in der folgenden Galerie aufgeführt:

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Alles ist enthalten, was wir überprüfen. Sogar kleinere Gimmicks bringt ASUS unter, beispielsweise lässt sich mit dem Tool Mylogo 3 ein eigener Splash-Screen auf das Board bringen. Wichtiger sind natürlich die oben bereits angesprochenen Punkte (Stromverbrauch, Turbo-Betrieb, Speichertimings), die jedoch das Board in vollständiger Art und Weise erfüllt. Performance-Bremsen konnten wir nicht entdecken, auch bei unseren Kompatibilitäts- und Stabilitätschecks war mit der aktuellen BIOS-Version kein Problem auszumachen.

Bei der Performance - und das werden wir später noch sehen - liegt das Board wie üblich auf einem Niveau mit anderen X58-Boards, wenn die Speichertimings und die Command Rate identisch eingestellt sind.