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Luxus im Test: ASUS Rampage III Extreme vs. Gigabyte X58A-UD9 - ASUS Rampage III Extreme - Layout (1)

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Seite 2: ASUS Rampage III Extreme - Layout (1)

Das ASUS Rampage III Extreme stammt aus der Republic-of-Gamers-Reihe, besitzt also neben der typischen Farbgebung und einem optisch eindrucksvoll gestalteten Kühler auch Ähnlichkeiten beim Lieferumfang mit den bisherigen Mainboards aus der ROG-Serie. Neben dem Mainboard finden sich folgende Komponenten im Lieferumfang:

  • Handbuch, Treiber-CD, Sticker
  • eine USB/eSATA-Slotblende mit zwei USB-Ports und einem eSATA-Anschluss
  • acht SATA-Kabel (dabei zwei für SATA6G)
  • eine SLI- und eine CrossFire-Brücke, eine 3-Way-SLI-Brücke
  • ein ROG-Connect-Kabel (ähnelt USB-Kabel)
  • Temperaturfühler und Kabelbinder
  • die I/O-Blende und Aufsätze für die Case-Anschlüsse
  • ein Bluetooth-USB-Modul
  • ein Kühlkörper mit Lüfter zum Aufsetzen auf die Northbridge

Da das Board keine Floppy- oder ATA/133-Ports mehr mitbringt, fehlen diese Kabel. Vermisst wird im Lieferumfang nichts.

Bei einem ersten Blick auf das Board fallen typische Eigenschaften der X58-Platine auf: Die sechs Speicherslots für Intels Triple-Channel-Interface hat ASUS ebenso wie die Slots und die Kühlkörper in roter und schwarzer Farbe gehalten. ASUS bietet auf dem Board vier PCIe-x16-Ports, von denen zwei mit voller Bandbreite betrieben werden können. Zwei laufen nur mit der beim X58 üblichen  langsameren Anbindung. Für 3-Way-SLI ist dies genügend, NVIDIA verleiht dem Board aber trotz vier PCIe-Ports kein Quad-SLI-Zertifikat. Hierfür hat ASUS entsprechend den ASUS ROG Dude entwickelt, der für Extrem-Performanceversuche aufgesteckt werden kann. 

Neben den vier PCIe-x16-Ports existiert noch ein x4-Port, der über die PCIe-Lanes der Southbridge realisiert wird. Ein einzelner PCI-Slot ist für ältere Karten vorgesehen - wenn man jedoch zwei Grafikkarten einsetzt, wird der PCI-Slot von der unteren Karte blockiert, wenn man die schnellere PCIe-x16-Anbindung nutzen möchte.

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ASUS setzt für die Storage-Anbindung auf eine Mischung aus Zusatzchips und der Intel ICH10R. Intels Southbridge ist für SATA-2G-Anbindungen mit RAID zuständig. Für neuere SATA-6G-Geräte bietet man einen entsprechenden Marvell-Chip, der über zwei Ports verfügt. Der Chip ist über PCIe angebunden, die zur Verfügung stehende Bandbreite testen wir innerhalb der Benchmarkbetrachtung. Hinzu kommt ein JMicron JMB363, der zwei weitere SATA-Ports auf das Board bringt. Ein Port ist bereits als eSATA auf der I/O-Blende zu finden, der Zweite kann mit der beiliegenden Slotblende realisiert werden. 

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Neben SATA6G darf auf einem High-End-Mainboard nun auch USB3.0 nicht mehr fehlen. Anders als SATA6G hat USB3.0 auch schon tatsächlich eine messbare Mehrleistung bei diversen Geräten. Auch ASUS setzt hier auf den üblichen USB3.0-Controller von NEC, der zwar recht teuer ist, aber mangels Alternativen eingesetzt wird. Bald soll es günstigere Controller von anderen Herstellern geben, sodass USB3.0 dann sicherlich auch auf günstigen Platinen zum Einsatz kommt. 

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Der NEC-Controller ist ebenso über PCI-Express angebunden. Auch hier haben wir im Folgenden noch einen Performancevergleich zu bieten. 

WLAN bietet das Board nicht, aber Bluetooth kann über ein V2.1-Modul (USB-Header) intern aufgesteckt werden. Die Antenne wird automatisch an der I/O-Blende nach außen geführt.

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Aber das Board hat noch mehr zu bieten - auf der nächsten Seite gibt es weitere Onboard-Features.