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Gigabyte EX58-UD4P

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Seite 2: Onboard-Features und Komponenten (1)

Das Gigabyte EX58-UD4P besitzt natürlich den LGA-1366 als Sockel für den Core i7. Entsprechend der Spezifikation stellt das Board einen QPI-Link mit 6,4 GB/s zur X58-Northbridge zur Verfügung. Eingesetzt werden können also alle aktuellen Core-i7-Modelle, sowohl der kleine Core i7-920 wie auch das Topmodell, der Core i7-965.

Um den CPU-Sockel hat Gigabyte ausreichend Platz für ausladene Kühlkörper gelassen, die sowohl per Push-Pin-Befestigung als auch mit Verschraubung fixiert werden können. Anecken können die Kühkörper höchstens an der Northbridge- oder Mosfet-Kühlung, wobei diese recht niedrig gehalten wurde, um Kompatibilitätsprobleme zu vermeiden. Die Kondensatoren um den Sockel sind höchstens auf Sockelhöhe und somit kein Problem für die Kompatibilität.

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Die Heatpipe, die Gigabyte einsetzt, führt von der Southbridge über die Northbridge zu den Mosfets. In unserem Test gab es während der gesamten Testdauer keine Temperaturprobleme, selbst im übertakteten Zustand. Die seitlichen Spannungswandler werden von Gigabyte nur mit einer passiven Kühlung versehen, die allerdings auch vollkommen ausreicht. Gigabyte integriert eine sechsphasige Spannungsversorgung, die dynamisch lastbezogen Phasen hinzu- und abschalten kann, um die Effizienz zu erhöhen.

Der Core i7 besitzt ein Triple-Channel-Interface, somit sind auf neuen X58-Mainboards meistens sechs Speicherslots zu finden:

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Auch wenn der Core i7 offiziell nur DDR3-1066 unterstützt, bietet Gigabyte im Bios Support für weit aus höhere Taktraten bis 2,13 GHz. Taktraten bis DDR3-1866 sind dabei mit geeigneten Speichermodulen (1,65 V) ohne Probleme zu erreichen, einen Takt von mehr als 2 GHz erreicht man nur mit einer entsprechend guten CPU, da der Uncore-Taktbereich mit dem doppelten Speichertakt betrieben werden muss. Da der Uncore-Bereich aus QPI-Controller, Memory-Controller und L3-Cache besteht, ist es unwahrscheinlich, seine CPU mit 4 GHZ Uncore-Takt bei 2 GHz Speichertakt betreiben zu können. Meistens ist dies nur mit hoher Spannung und sehr guter Kühlung erreichbar, manche Prozessoren schaffen es selbst dann nicht. Unser Core i7 Sample selektierten wir aus mehreren CPUs, Taktraten auch über 2 GHz sind so erreichbar.

Wie immer findet man im Bereich der Southbridge die SATA-Ports, aber auch ein ATA/133-Anschluß wird über einen Zusatzcontroller geliefert:

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Die Anschlussleiste (Power, Reset, HDD-LED, Power-LED) für das Mainboard ist farblich codiert und kann somit auch ohne Handbuch bestückt werden. Daneben befinden sich Header für Frontanschlüsse oder ein Frontpanel am Gehäuse, zwei USB-Header (4 Ports) und zwei Firewire-Header (2 Ports) sind hier nutzbar.

Das Gigabyte EX58-UD4P unterstützt CrossFire und SLI, aber auch die Versionen mit drei und vier Grafikkarten, 3-Way-SLI und CrossFireX. Für eine optimale Lane-Verteilung sollte dabei der erste und zweite (hellblaue) PCIe-Port genutzt werden, denn hier stehen die vollen 16 Lanes zur Verfügung. Der PCIe-x16-Port darunter in orangener Farbe besitzt nur eine x8-Anbindung. Dies reicht zwar für den Multi-GPU-Betrieb aus, die blauen Ports bieten aber eine leicht höhere Performance.

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Neben den PEG-Slots bietet das Board auch noch einen PCIe-x1-Slot, der jedoch aufgrund der Position vor der Northbridge nur mit einer sehr kurzen Karte bestückt werden kann. Vorhanden ist weiterhin ein x4-Slot (volle Baulänge) und zwei PCI-Slots. Der Floppy-Port am unteren Ende des Mainboards wird von vielen Herstellern bereits wegrationalisiert, ist bei Gigabyte aber noch vorhanden.