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Thermalright True Spirit 140 Direct im Test - Fazit

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Seite 8: Fazit

Der True Spirit 140 Direct ist natürlich keine große Neuerung. Er tritt vielmehr in die Fußstapfen eines altbekannten Modells, das zwischenzeitlich auch schon verschiedene Neuauflagen erfahren hat. Thermalright hat den jüngsten Aufguss aber für einige Anpassungen genutzt. Gerade optisch macht der True Spirit 140 Direct einen deutlichen Sprung nach vorn. Mit seinem Schwarz-Silber-Farbmix dürfte er optisch besser zu den meisten Systemen passen als der erste True Spirit 140. Und selbst von späteren Modellen unterscheidet er sich optisch immer noch durch den komplett schwarzen Lüfter. In einer Zeit, in der die meisten Gehäuse mit Window, zunehmend sogar mit Glas-Window, ausgeliefert werden, wird selbst die Optik von Kühlern wichtiger. 

Nicht ganz klar ist, welchen Effekt der Wechsel auf HDT hat. Uns fehlen dafür direkte Vergleichswerte des True Spirit 140 mit dem aktuellen Testsystem. Selbst wenn wir beide Kühler zur Verfügung gehabt hätten, wäre der Vergleich aber fragwürdig. Denn Thermalright hat auch das Format des neuen Modells angepasst und den Kühler etwas geschrumpft. Manchmal ist weniger aber tatsächlich mehr: In diesem Fall profitiert der kleinere True Spirit 140 Direct von der verbesserten Kompatibilität. Die schlanke Bauform limitiert die Kühlfläche. Laut unseren Messungen leidet der Thermalright-Kühler darunter aber weniger als manches schlanke Konkurrenzmodell. Gerade im niedrigen Drehzahlbereich fällt die Kühlleistung nur moderat ab. In Verbindung mit dem breiten Regelbereich des laufruhigen PWM-Lüfters ist so sichergestellt, dass man vom True Spirit 140 Direct im Alltagsbetrieb kaum etwas zu hören bekommt.

Die naheliegende Alternative zum True Spirit 140 Direct wären die günstigen Macho-Modelle, speziell der Macho Direct. Dieses voluminöse Modell erreicht laut unseren Messergebnissen eine noch etwas höhere Kühlleistung, benötigt dafür dann aber auch deutlich mehr Platz. Preislich nehmen sich die beiden Kühler wenig, beide kosten unter 40 Euro.

Es wird ein schlanker Towerkühler zum attraktiven Preis gesucht? Der True Spirit 140 Direct ist eine insgesamt überzeugende Option zum fairen Preis. Wir zücken deshalb auch unseren Preis-Leistungs-Award.

alles

Positive Aspekte des Thermalright True Spirit 140 Direct:

  • schlanker Kühler mit hoher Kompatibilität
  • optisch aufgewertet
  • solide Kühlleistung, gerade auch bei reduzierter Drehzahl
  • PWM-Lüfter mit breitem Regelbereich, Entkopplung am Kühler
  • nachvollziehbare Montage

Negative Aspekte des Thermalright True Spirit 140 Direct:

  • Lüfterklammern ohne erneuten Kühlerausbau schwer nachträglich zu installieren
 

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Kommentare (6)

#1
Registriert seit: 18.02.2005
Oldenburg
Korvettenkapitän
Beiträge: 2103
Schade, dass ihr keinen "alten" True Spirit da habt. Auch wenn die verschiedenen Versionen sich in den Maßen, Gewicht oder Heatpipes unterscheiden, wäre ein Vergleich zwischen HDT und nicht-HDT dennoch interessant gewesen, finde ich.
#2
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Registriert seit: 29.08.2008

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1433
Ich verstehe nicht, warum man unbedingt einen "schlanken" Kühler suchen sollte.
Der Platz in der Tiefe ist doch je nach Mainboard Größe so oder so vorhanden.

Warum also unbedingt was "schlankes" kaufen und damit potentielle Kühlleistung abgeben?
Klar, nicht jeder will solch ein Monster wie nen Macho im Case haben, aber da gibts ja abseits von Thermalright auch noch andere Alternativen.

Schön an dieser Neuauflage finde ich neben der schwarzen Top-Plate, dass sie die Heatpipes vernickelt haben.
Die "Billig Optik" ist nämlich beim Macho Direct mein größter Kritikpunkt.
Gerade eben in Zeiten, wo Gehäuse mit Sichtfenster immer mehr in Mode sind, ist das schon ein Kriterium.
#3
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Registriert seit: 30.12.2015
Hamburg
Bootsmann
Beiträge: 737
Also ich würde mein Macho gegen den gerne eintauschen nur wegen der Optik bzw. den daraus resultierenden gesparten Platz wo das Mainboard dann besser zu Geltung kommt genauso wie der RAM.
#4
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Registriert seit: 31.12.2008
Darmstadt
Admiral
Beiträge: 23573
+1

bei mir steht ende november sockelwechsel an und ich möchte meinen genesis loswerden. viel zu fett.

ob das teil hier aber für nen 6700k langt ? vermutlich wirds ne aio werden auch wenn ich kein freund davon bin. mir gehts da in erster linie um den platz. eine dual aio hat zudem genug reserven für die lautstärke^^
#5
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Registriert seit: 30.12.2015
Hamburg
Bootsmann
Beiträge: 737
Ob es sich lohnt 100~ Euro mehr für ne AiO auszugeben um nur etwas Platz zu sparen und 5 Grad kühler ist und nachdem wechsel zu guten radiatorlüfter dann die Pumpe wohl zu laut ist muss jeder selbst wissen ;D

Der Spirit hier laut dem Test hat wohl kein Probleme mit nem Hitzkopf der Oberklasse egal ob Originallüfter oder nicht.
#6
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Registriert seit: 26.08.2007
Mecklenburg
MSI-Fan
Beiträge: 1712
Zitat Scrush;25026713
ob das teil hier aber für nen 6700k langt ? vermutlich wirds ne aio werden auch wenn ich kein freund davon bin. mir gehts da in erster linie um den platz. eine dual aio hat zudem genug reserven für die lautstärke^^
Wenn der neue Kühler mit dem alten True Spirit aus 2011 mithält, dann packt er auch locker einen 6700K. In meinem Zweitrechner kühlt der alte True Spirit einen 4790K @4,6 GHz auch im Hochsommer. Ich habe allerdings auch noch einen zweiten Lüfter an die andere Seite drangehängt, die zusätzlichen Halteklammern waren ja schon im Lieferumfang dabei.
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