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Cooler Master MasterLiquid Pro 240 im Test - Detailbetrachtung

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Seite 2: Detailbetrachtung

Cooler Master MasterLiquid Pro 240

Im beeindruckend großen Karton lässt Cooler Master viel Luft - eigentlich hätte die Verpackung weit kleiner ausfallen können. Dafür sind AiO-Kühlung und Zubehör großzügig und gut geschützt verpackt. 

Cooler Master MasterLiquid Pro 240

In der Zubehörbox dürfen eine grafische Anleitung, die Garantiehinweise und das Montagematerial nicht fehlen. Cooler Master nutzt anders als beim neuen Luftkühler MasterAir Maker 8 nicht zwei separate Backplates für AMD- und Intel-Plattformen, sondern eine kombinierte Backplate. Für AMD bzw. Intel werden unterschiedliche Seiten dieser Backplate genutzt. Zum Montagematerial gehören auch eine entkoppelnde Gummimaske und eine Tube mit Cooler Master-Wärmeleitpaste (Mastergel Pro). Damit die beiden Lüfter an einem einzelnen PWM-Anschluss betrieben werden können, liegt schließlich noch ein Y-Adapter bei.  

Cooler Master MasterLiquid Pro 240

Die MasterLiquid Pro 240 unterscheidet sich schon auf den ersten Blick etwas von den typischen geschlossenen AiO-Kühlungen - eben zum einen durch die Gestaltung des Radiators und durch die spezielle Pumpenlösung. 

Cooler Master MasterLiquid Pro 240

Damit die Pumpe vom Kühler getrennt werden kann, wird sie in eigener Kammer praktisch auf den Kühler gesetzt. Laut Cooler Master soll das kühle Wasser aus der Pumpe direkt in die untere Kammer auf den Kühler "gesprayt" werden. Das erwärmte Wasser würde dann im Radiator gekühlt und erreicht die Pumpe wieder mit schonender Temperatur. In der Praxis dürfte die Wassertemperatur innerhalb eines Kreislaufs aber schon durch die typischerweise hohe Strömungsgeschwindigkeit annähernd konstant ausfallen.

Cooler Master MasterLiquid Pro 240

Der transparente Deckel lässt den Blick in Richtung Pumpe zu. Er wird von einem Cooler Master-Logo geziert und im Betrieb auch noch blau beleuchtet. Mit der transparenten Abdeckung und der runden Form erinnert die Pumpeneinheit optisch insgesamt an analoge Zeigerinstrumente und zeigt sich so in einem eigenen Look mit hohem Wiedererkennungswert. 

 

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Kommentare (14)

#5
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Registriert seit: 14.05.2008

Flottillenadmiral
Beiträge: 4703
Wenn ein Luftkühler besser ist als ein Wasserkühler läuft irgendwas falsch.
#6
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12068
Zitat
Auch die Lüfter sollen sehr langlebig sein, die MTTF (mittlere Betriebsdauer bis zum Ausfall) wird sogar mit 490.000 Stunden angegeben.
So ein Blödsinn, die MTTF wird zwar in Stunden angegeben, ist aber eine Ausfallwahrscheinlichkeit und kann keineswegs in Betriebsstunden umgerechnet werden. Die bezieht sich ja auch nur auf einen bestimmten Zeitraum und der umfasst nur die mittlere Zeit der Badwannenfunktion der Ausfallrate technischer Geräte. Diese neigen dazu am Anfang besonders häufig auszufallen. Dann fällt die Ausfallrate aber steil ab und bleibt für eine Zeit, die der geplanten Betriebsdauer entspricht, auf einem geringen Niveau stabil und genau für diese Zeit gilt auch nur die MTBF. Gegen Lebensende (Wear-Out Phase) steigt sie dann wieder deutlich an. Schon diese Definition auf einen beschränkten Zeitraum verbietet jede Umrechnung in eine Betriebszeit.

Die Lebenserwartung wird vom Hersteller festgelegt, entsprechend der Nutzung die er für ein Produkt vorsieht und den Einsatzbedingungen, die Garantiedauer ist i.d.R. kürzer, logisch.

Dann gibt man z.B. 490.000 Stunden MTBF/MTTF an, was eine statistische Ausfallwahrscheinlichkeit während der Lebensdauer bei Einhaltung der Einsatzbedingungen ist, abzüglich der Anfangsphase in der die Ausfallraten alle technischen Produkte immer besonders hoch sind.

Hat man 490.000 der Geräte in einem System, kann man jede Stunde einen Fehler / Ausfall erwarten.
Hat man nur 490 Geräte, so wird etwa alle 1000 Stunden eine Fehler auftreten, also so alle 43 Tage.
Hat man nur eines, wär ein Fehler nach spätestens 490.000 Stunden oder 56 Jahren zu erwarten, nur ist dann die Lebensdauer schon lange überschritten und damit ist die MTBF/MTTF bei so wenigen Geräten nicht aussagekräftig und damit irrelevant.

Wieso das so ist? Nun ein durchschnittlicher Mitteleuropäer von 46 Jahren mit einem BMI von 27, Nichtraucher und mäßiger Konsument von Alkohol hat eine statistische Sterberate von 1,8 Todesfällen pro 1000 solcher Personen. Damit rechnen die Versicherungen und daraus ergibt sich eine MTTF von 1000(Personen) * 365 (Tage/Jahr) * 24 (Stunden/Tag) / 1,8 (Personen, die Ausfälle pro Jahr) = 4,867 Millionen Stunden, was 555 Jahren entspricht.

So alt wird aber offensichtlich keiner, die Versicherer rechnen mit 81 Jahren Lebenserwartung, also nur etwa 0,71 Millionen Stunden.
#7
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Registriert seit: 02.12.2004
Leipzig
[online]-Redakteur
Beiträge: 3670
@Holt: Puh, das wird kompliziert. Ich habe beim Schreiben des Artikels kurz den Wikipedia-Eintrag bemüht (https://de.wikipedia.org/wiki/Mean_Time_To_Failure) und ihn so verstanden, dass MTTF eben die mittlere Lebensdauer ist. Wie man hier (The Limitations of Using the MTTF as a Reliability Specification) lesen kann, wird die typischerweise ermittelt, indem man die Gesamtzeit eines Testlaufs mit mehreren Testgeräten durch die Zahl der ausgefallenen Geräte teilt. Was man als Problem hat, ist die Differenz zwischen Durchschnitt und Median - also das gleiche Problem, was es z.B. auch bei Angaben von typischen Einkommen/Vermögen hat, wo das durchschnitttliche Einkommen/Vermögen ein anderes ist als das mittlere Einkommen. Und natürlich ist MTTF keine garantierte Lebensdauer. Im zweiten Link werden auch noch weiter Bedenken zur Aussagekraft der MTTF geäußert - aber abweichend von deinen Ausführungen. Und imho kann auch dein Rechenbsp. nicht so wirklich passen - zumindest nach den Definitionen, die ich gefunden habe, wäre die MTTF eines Menschen zu berechnen aus der Zeit, die eine bestimmte Menschengruppe insgesamt gelebt hat, geteilt durch die Zahl der Verstorbenen. Nehmen wir an einer wurde 60, einer 70 und einer 80 - also 210/3 macht eine MTTF von 70. Dass die MTTF nur für einen bestimmten Teil des Lebenszyklus berechnet wird, habe ich so auf die Schnelle nicht finden können - hast du dafür vielleicht eine nachvollziehbare Quelle?

MTTF wird wohl unterschieden von MTBF, der mittleren Betriebsdauer zwischen Fehlern bei zwischenzeitlich instandgesetzten Einheiten - auch wenn beides umgangssprachlich in einen Topf geworfen wird.
#8
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Registriert seit: 25.06.2012
Paderborn
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 508
110 Euro für eine 120er AllinOne? ist die aus Gold?

Dieser Mist wird immer teurer und schlechter. Custom Wakü ist das Zauberwort.
#9
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Registriert seit: 15.06.2006

Oberbootsmann
Beiträge: 941
Die 240er Nepton ist eigentlich garnicht laut. Keine Ahnung weshalb die im Test immer so schlecht abschneiden.
#10
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12068
Redphil, vergiss was bei wikipedia steht, so ist die Realität nun wirklich nicht. Plextor hatte bei der m5m mal mit einer hohen MTBF von 2,4 Millionen Stunden geworben und diese Image dazu gestellt, wie sie auf diesen Wert gekommen sein wollen. Leider ist das nur noch übers Webarchive zu finden:



Es wurden also 400 SSDs 500 Stunden lange getestet und mit einem wunderbaren Faktor 12 der vom Statistikerhimmel fällt, kommt man dann satt auf 200.000 eben auf 2.400.000 Stunden. :wall:

[ATTACH=CONFIG]367879[/ATTACH]
#11
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Registriert seit: 15.01.2010
NRW
Kapitän zur See
Beiträge: 3716
Zitat Narbennarr;24746589
Ach Cooler Master ich bin enttäuscht :(
Die Master Produkte fingen so gut an. Das modulare MasterCase hat einen guten Anfang gemacht, die Mastergel Maker ist eine spitzen Wärmeleitpaste und die Masterkeys eine ordentliche Mecha. Jetzt kommt der wahnwitzige MasterAir Maker mit einer enttäuschende Performance zu einem total bekloppten Preis und die Master Liquid ist vergleichsweise laut und schwach....


+1
#12
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Registriert seit: 02.12.2004
Leipzig
[online]-Redakteur
Beiträge: 3670
@Holt: Das ist ein Punkt - wie genau die Hersteller die MTTF ermitteln, haben wir natürlich nicht im Blick. Bei eines so langen Zeitdauer wird man das wohl auch kaum nur experimentell herausgefunden, sondern irgendwas berechnet haben, was von außen schwer nachprüfbar ist.
#13
Registriert seit: 18.02.2005
Oldenburg
Korvettenkapitän
Beiträge: 2109
Der Aufbau der Pumpe/ des Kühlers erinnert mich irgendwie an die Deepcool Captain AIO...
#14
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Registriert seit: 22.06.2008
Bielefeld
Kapitän zur See
Beiträge: 3596
Zitat Henn1;24751754
Der Aufbau der Pumpe/ des Kühlers erinnert mich irgendwie an die Deepcool Captain AIO...


Wie kommst du den darauf?

EDIT: Oh... ok, sehs jetzt XD
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