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Lepa EXllusion 240 im Test - die Wasserkühlung bringt Farbe ins Spiel - Fazit

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Seite 7: Fazit

Bei den aktuell so gefragten AiO-Kühlungen gibt es viele Ähnlichkeiten. Die meisten Anbieter beziehen ihre Kühlungen von den wenigen aktiven OEM-Fertigern. De EXllusion 240 setzt sich davon auf den ersten Blick wohltuend ab. 

Der offene Kreislauf eröffnet dem Nutzer mehr Freiheiten als ein geschlossener Kreislauf. Die Möglichkeit zum Färben des Kühlmittels ist der auffälligste Vorteil. Langfristig profitiert man aber auch davon, dass Kühlflüssigkeit einfach aufgefüllt werden kann. Und prinzipiell lädt die Kühlung mit den Schraubanschlüssen auch zum Basteln ein. Dabei ist die Handhabung der Kühlung im Endeffekt kaum aufwendiger als bei einer AiO-Kühlung mit geschlossenem Kreislauf. Man muss zwar auf Dichtigkeit und Füllstand achten, die Installation der EXllusion 240 läuft aber wie bei einer AiO-Kühlung ab und ist damit viel unkomplizierter als bei einer Eigenbau-Wasserkühlung.

Im Betrieb überzeugt die Kühlung nicht nur optisch, sondern auch mit guter Kühlleistung. Dazu überzeugen die PWM-Lüfter mit dem breiten Drehzahlband. Sie lassen sowohl einen flüsterleisen als auch einen performanten, dann aber auch entsprechend lauten Betrieb zu. Das dezente Pumpengeräusch dürfte bei den meisten Nutzern im Gesamtklang des PCs untergehen. 

Lepa EXllusion 240

Mit den typischen, geschlossenen AiO-Kühlungen ist die EXllusion nur eingeschränkt vergleichbar, denn die Unterschiede sind doch fundamental. Allerdings gibt es durchaus auch einige andere nachfüllbare AiO-Kühlungen am Markt. Mindestens eines dieser Modelle ist der EXllusion 240 sogar sehr ähnlich. Die Raijintek Triton 240 ist ebenfalls eine nachfüllbare AiO-Kühlung, die zudem genauso mit drei Färbemitteln ausgeliefert wird. Sieht man auf die einzelnen Komponenten, stammen die beiden Kühlungen wohl tatsächlich auch vom gleichen Fertiger. Selbst das Montagematerial ist praktisch identisch. Unterschiede gibt es offensichtlich bei der Optik (Raijintek verzichtet auf den Gummiüberzug und ermöglicht so bessere Einblicke in das Reservoir), vor allem aber bei den Lüftern. Während Raijintek hochdrehende Lüfter mit einem Drehzahlbereich von 1.000 bis 2.600 U/min einsetzt, nutzt Lepa Silent-taugliche Lüfter, die mit 500 bis 1.800 U/min arbeiten und entsprechend leiser bleiben. Allerdings spricht aktuell der Preis für die Raijintek Triton - diese Kühlung wird in der lüfterlosen Core-Variante schon für knapp 80 Euro verkauft und kostet auch mit Lüftern keine 90 Euro

Im Endeffekt stellt die Lepa EXllusion 240 einen gelungenen Kompromiss aus AiO- und Eigenbau-Wasserkühlung dar. Sie ist ähnlich unkompliziert zu montieren wie eine AiO-Kühlung mit geschlossenem Kreislauf, bietet aber wesentlich mehr Flexibilität. Allerdings sollte sie sich preislich noch etwas mehr der sehr ähnlichen Raijintek-Akternative annähern. 

Positive Aspekte der Lepa EXllusion 240:

  • Kühlflüssigkeit einfach färb- und nachfüllbar, Kühlung prinzipiell erweiterbar
  • gute Kühlleistung, bei moderater Lüfterdrehzahl angemessene Lautstärke
  • PWM-Lüfter mit breitem Drehzahlband und entsprechend variabler Lautstärke
  • sichere und nachvollziehbar illustrierte Montage

Negative Aspekte der Lepa EXllusion 240:

  • Nutzer muss auf Dichtigkeit und Füllstand achten
  • maximale Kühlleistung wird mit hoher Lautstärke erkauft

 

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Kommentare (11)

#2
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Zitat kingkoolkris;24669634
Entspricht ja 1:1 der Rajintek Triton, da hätte man den Test auch einfach kopieren können, gut die Triton ist vorbefüllt.


:stupid:
#3
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Bitz
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So Unrecht hat er nicht. Verwandt sie die AiOs auf jeden Fall.

BTW: Forum --> Liquidluxx --> Luftkühlung (?) --> Lepa EXllusion 240 im Test - die Wasserkühlung bringt Farbe ins Spiel
#4
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@kingkoolkris: Wir hatten die Triton nicht getestet und konnten hier die Möglichkeit nutzen, das bei einer sehr ähnlichen Kühlung nachzuholen. Auf Gemeinsamkeiten/Unterschiede gehen wir dann ja auch im Fazit etwas ein.
#5
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Oberstabsgefreiter
Beiträge: 398
Zitat kingkoolkris;24669634
Entspricht ja 1:1 der Rajintek Triton, da hätte man den Test auch einfach kopieren können, gut die Triton ist vorbefüllt.


Wurde von Raijintek auch bestätigt:

Zitat
@Tony: Jetzt mal ganz unter uns Nerds, ist es Zufall dass die Triton der von mir getesteten EXIlusion zum verwechseln ähnlich sieht? Mich würds vor allem betreffend dem verwendeten Materials des Pumpengehäuses interessieren.


Zitat
Hallo shootme55, da das ist auch von uns... nix anderes... selbe Material und so....


Review: Raijintek Triton - Seite 3

Es wurde ja schon häufiger gesagt: Wer gerade eine AiO sucht sollte die Füße noch 1-2 Wochen still halten. Dann kommt die Eisbaer und man kann sich zwischen zwei Produkten aus einem ähnlichen Preissegment entscheiden.
#6
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Bitz
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Fehlt nur noch ein GPU-Kit ala Corsair HG10 :)
#7
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Oberstabsgefreiter
Beiträge: 398
Wirds auch bald geben (~ Juli 2016):

https://youtu.be/FFP56Zr3bJA?t=218

Exklusiv im Test: Alphacool GPX-Pro Fury X - Fiji mit kühlem Kopf - Produktvorstellung und Einführung
#8
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Admiral
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eine aio für gpus? das ist endlich mal was sinnvolles :)
#9
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Beiträge: 10923
Ich dachte eher an sowas: Corsair HG10 N1 Preisvergleich | geizhals.eu EU

Beispiel, mein Case: 240er Triton / Lepa (oben) und 360er Triton / Lepa (vorne). Die 240er
kühlt die CPU und die 360er die GPU (oder zwei) :D

Weiss bloss net, ob die Pumpe (auf dem Kopf montiert) überhaupt richtig funktioniert.
Ist ja ein Kombi (Pumpe, AGB & Kühler), der Behälter ist ja nicht bis auf letzten ml voll.
Nicht dass die Pumpe nur Luft ansaugt weil die Brühe sich bei der Verschlußschraube /
Deckel "gesammelt" hat und somit ein kleines Luftpolster entsteht. Ich hoffe man versteht
was ich meine :fresse:

Ich hätte dann günstig 2-Kreis-Lauf System mit je einer Pumpe oder ich rüpfe es auseinander,
und mach draus ein 1-Kreis-Lauf System mit zwei Pumpen. Ist günstiger als reine, eigenbau
WaKü, aber min. genauso effektiv. Hab kein große Pumpe und kein extra AGB.
#10
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Registriert seit: 14.02.2010
Lüneburg & Wunstorf (Nds.)
Hauptgefreiter
Beiträge: 251
Wenn ich eine erweiterbare AiO bräuchte, würde ich wohl eher auf das Bling-Bling hier verzichten und etwas wie die EK Predator nehmen.
#11
Registriert seit: 04.05.2015

Obergefreiter
Beiträge: 121
Tja, wenn es sich um die Triton handelt, dann muss man dringend von dem Produkt abraten! Ich hatte eine Triton und

1. die Schraublöcher im Radiator sind beim ersten mal halbfest anziehen nahezu komplett zu Bruch gegangen und mein Radi hing am Ende an nur 3 Schrauben im Gehäuse, weil jedes andere Loch nichts mehr gehalten hat!

2. Die Schläuche sind viel zu steif! Für viele Konfigurationen müssen die Schläuche abgeknickt werden, wodurch der Wasserdurchfluss rapide runter geht.

3. Die Schläuche sind zudem viel zu kurz! Zusammen mit 2. ergibt sich dadraus, dass man häufig dazu gezwungen ist die Schläuche abzuknicken, weil man sie sonst nirgendwo im Gehäuse befestigt bekommt.

4. Eine Anleitung liegt nicht bei ... Ob der Kühlkörper jetzt so rum oder anders herum angebracht werden muss ist mir bis heute ein Rätsel ... wobei man den Kühlkörper eh nur in eine Richtung anbringen kann ... weil die Schläuche so verdammt kurz sind und steif!

5. Nach 3 Monaten wunder ich mich wieso meine CPU sogar aufm Desktop gnadenlos runtertaktet ... TJA! Die Schrauben für den Sockel sind nicht Rostfest! Selbst ohne Feuchtigkeit im Gehäuse oder am Kühlkörper ist mir eine Schraube komplett durchgerostet und der Kühlkörper hatte somit keinen Kontakt mehr zur CPU! Beste dadran: Die Schrauben sind fest in den Kühlkörper integriert, man kann sie also nicht mal austauschen um sie wieder festschrauben zu können!

6. Selbst 3 Monate nachdem ich sie eingebaut hatte hat die Triton einen billigen Chinaplastik Geruch in meiner Wohnung verteilt! Ich wusste direkt wenn ich nach Hause kam, ob ich den PC angelassen hatte oder nicht, weil sobald die Pumpe läuft fängt die ganze Bude an zu stinken! SELBST NACH VIELEN MONATEN!


Alles in allem: Kauft die bloß nicht!
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