> > > > Lepa EXllusion 240 im Test - die Wasserkühlung bringt Farbe ins Spiel

Lepa EXllusion 240 im Test - die Wasserkühlung bringt Farbe ins Spiel - Detailbetrachtung, Teil 2 und Montage

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Seite 3: Detailbetrachtung, Teil 2 und Montage

Lepa EXllusion 240

Lepa setzt keinen Kupfer-, sondern einen günstigeren Aluminiumradiator ein. Die Kombination aus Kupferkühler und Aluminiumradiator gilt als ungünstig, weil es zu Korrosion kommen kann. Das Propylenglykol in der Lepa-Kühlflüssigkeit dient unter anderem auch als Korrosionsschutz - wie wirksam dieser Schutz ist, lässt sich aber nur im Langzeitversuch herausfinden. Der Radiator ist 3,2 cm hoch. Weil die Lüfter eine Bauhöhe von 2,5 cm haben, werden insgesamt knapp 6 cm Höhe erreicht. Die Gehäusehersteller bewerben ihre Produkte gerne mit zahlreichen Radiatorenplätzen, mitunter sind diese Radiatorenplätze aber kaum praktisch nutzbar - deshalb sollte vor dem Kauf einer AiO-Kühlung immer überprüft werden, ob der Radiator mit Lüftern auch wirklich ins Gehäuse passt.  

Lepa EXllusion 240

Die Kühlflüssigkeit wird am besten noch vor Einbau der Kühlung gefärbt. Dabei ist Vorsicht angesagt, denn die Farben färben stark und lassen sich auch nicht mehr einfach abwaschen. Die drei mitgelieferten Farben können rein oder gemischt in den Kreislauf gegeben werden. Neben Rot, Grün und Blau sind deshalb auch Lila oder Braun als Farbe denkbar. Wir haben die komplette blaue Ampulle in den Kreislauf gegeben und damit eine gute Farbwirkung erreicht.  

Lepa EXllusion 240

Die beiden beiliegenden 120-mm-Lüfter sind PWM-Lüfter mit auffälligen "Dual-Konvex"-Rotorblättern. Lepa gibt einen Drehzahlbereich von 500 bis 1.800 U/min an.

Montage

Lepa EXllusion 240

Diese Lüfter werden für beste Kühlleistung blasend auf dem Radiator festgeschraubt. Nach dem Testlauf wird der Radiator an einem geeigneten Radiatorenplatz installiert (auf Grund der Schlauchlänge typischerweise unter dem Gehäusedeckel) und die Kühler-Pumpeneinheit auf dem Prozessor montiert. Dafür kommt eine solide Metall-Backplate zum Einsatz. Auf der Mainboardvorderseite wird ein ebenfalls metallischer Montagerahmen befestigt, mit dem wiederum die Kühlung verschraubt wird. Die Montage ist im Endeffekt zwar etwas kleinschrittig, aber nachvollziehbar. Lepa selbst zeigt sie anschaulich in einem Video:

Lepa EXllusion 240

Mit transparenten Schläuchen und gefärbtem Kühlmittel erinnert die Lepa-Kühlung optisch mehr an eine DIY-Kühlung und weniger an die typische AiO-Kühlung mit ihren blickdichten Schläuchen. Für die Messungen der Kühlleistung haben wir anders als bei den Lautstärkemessungen und den Tests von Luftkühlern den Deckel nicht aufgesetzt. Der schallgedämmte Deckel des NZXT H630 entlässt die Abwärme nur durch schmale, seitliche Luftschlitze und limitiert so AiO-Kühlungen unverhältnismäßig. Weil es bei den meisten Gehäusen keine solche Einschränkung gibt, sind die Messergebnisse ohne Deckel schlicht aussagekräftiger.     

 

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Kommentare (11)

#2
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Zitat kingkoolkris;24669634
Entspricht ja 1:1 der Rajintek Triton, da hätte man den Test auch einfach kopieren können, gut die Triton ist vorbefüllt.


:stupid:
#3
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Bitz
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So Unrecht hat er nicht. Verwandt sie die AiOs auf jeden Fall.

BTW: Forum --> Liquidluxx --> Luftkühlung (?) --> Lepa EXllusion 240 im Test - die Wasserkühlung bringt Farbe ins Spiel
#4
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@kingkoolkris: Wir hatten die Triton nicht getestet und konnten hier die Möglichkeit nutzen, das bei einer sehr ähnlichen Kühlung nachzuholen. Auf Gemeinsamkeiten/Unterschiede gehen wir dann ja auch im Fazit etwas ein.
#5
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Oberstabsgefreiter
Beiträge: 398
Zitat kingkoolkris;24669634
Entspricht ja 1:1 der Rajintek Triton, da hätte man den Test auch einfach kopieren können, gut die Triton ist vorbefüllt.


Wurde von Raijintek auch bestätigt:

Zitat
@Tony: Jetzt mal ganz unter uns Nerds, ist es Zufall dass die Triton der von mir getesteten EXIlusion zum verwechseln ähnlich sieht? Mich würds vor allem betreffend dem verwendeten Materials des Pumpengehäuses interessieren.


Zitat
Hallo shootme55, da das ist auch von uns... nix anderes... selbe Material und so....


Review: Raijintek Triton - Seite 3

Es wurde ja schon häufiger gesagt: Wer gerade eine AiO sucht sollte die Füße noch 1-2 Wochen still halten. Dann kommt die Eisbaer und man kann sich zwischen zwei Produkten aus einem ähnlichen Preissegment entscheiden.
#6
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Bitz
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Fehlt nur noch ein GPU-Kit ala Corsair HG10 :)
#7
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Oberstabsgefreiter
Beiträge: 398
Wirds auch bald geben (~ Juli 2016):

https://youtu.be/FFP56Zr3bJA?t=218

Exklusiv im Test: Alphacool GPX-Pro Fury X - Fiji mit kühlem Kopf - Produktvorstellung und Einführung
#8
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Admiral
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eine aio für gpus? das ist endlich mal was sinnvolles :)
#9
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Bitz
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Beiträge: 10928
Ich dachte eher an sowas: Corsair HG10 N1 Preisvergleich | geizhals.eu EU

Beispiel, mein Case: 240er Triton / Lepa (oben) und 360er Triton / Lepa (vorne). Die 240er
kühlt die CPU und die 360er die GPU (oder zwei) :D

Weiss bloss net, ob die Pumpe (auf dem Kopf montiert) überhaupt richtig funktioniert.
Ist ja ein Kombi (Pumpe, AGB & Kühler), der Behälter ist ja nicht bis auf letzten ml voll.
Nicht dass die Pumpe nur Luft ansaugt weil die Brühe sich bei der Verschlußschraube /
Deckel "gesammelt" hat und somit ein kleines Luftpolster entsteht. Ich hoffe man versteht
was ich meine :fresse:

Ich hätte dann günstig 2-Kreis-Lauf System mit je einer Pumpe oder ich rüpfe es auseinander,
und mach draus ein 1-Kreis-Lauf System mit zwei Pumpen. Ist günstiger als reine, eigenbau
WaKü, aber min. genauso effektiv. Hab kein große Pumpe und kein extra AGB.
#10
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Registriert seit: 14.02.2010
Lüneburg & Wunstorf (Nds.)
Hauptgefreiter
Beiträge: 251
Wenn ich eine erweiterbare AiO bräuchte, würde ich wohl eher auf das Bling-Bling hier verzichten und etwas wie die EK Predator nehmen.
#11
Registriert seit: 04.05.2015

Obergefreiter
Beiträge: 121
Tja, wenn es sich um die Triton handelt, dann muss man dringend von dem Produkt abraten! Ich hatte eine Triton und

1. die Schraublöcher im Radiator sind beim ersten mal halbfest anziehen nahezu komplett zu Bruch gegangen und mein Radi hing am Ende an nur 3 Schrauben im Gehäuse, weil jedes andere Loch nichts mehr gehalten hat!

2. Die Schläuche sind viel zu steif! Für viele Konfigurationen müssen die Schläuche abgeknickt werden, wodurch der Wasserdurchfluss rapide runter geht.

3. Die Schläuche sind zudem viel zu kurz! Zusammen mit 2. ergibt sich dadraus, dass man häufig dazu gezwungen ist die Schläuche abzuknicken, weil man sie sonst nirgendwo im Gehäuse befestigt bekommt.

4. Eine Anleitung liegt nicht bei ... Ob der Kühlkörper jetzt so rum oder anders herum angebracht werden muss ist mir bis heute ein Rätsel ... wobei man den Kühlkörper eh nur in eine Richtung anbringen kann ... weil die Schläuche so verdammt kurz sind und steif!

5. Nach 3 Monaten wunder ich mich wieso meine CPU sogar aufm Desktop gnadenlos runtertaktet ... TJA! Die Schrauben für den Sockel sind nicht Rostfest! Selbst ohne Feuchtigkeit im Gehäuse oder am Kühlkörper ist mir eine Schraube komplett durchgerostet und der Kühlkörper hatte somit keinen Kontakt mehr zur CPU! Beste dadran: Die Schrauben sind fest in den Kühlkörper integriert, man kann sie also nicht mal austauschen um sie wieder festschrauben zu können!

6. Selbst 3 Monate nachdem ich sie eingebaut hatte hat die Triton einen billigen Chinaplastik Geruch in meiner Wohnung verteilt! Ich wusste direkt wenn ich nach Hause kam, ob ich den PC angelassen hatte oder nicht, weil sobald die Pumpe läuft fängt die ganze Bude an zu stinken! SELBST NACH VIELEN MONATEN!


Alles in allem: Kauft die bloß nicht!
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