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Arctic Freezer i32 im Test - ein Preis-Leistungs-Champion? - Fazit

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Seite 8: Fazit

Im Budget-Bereich werden andere Prioritäten als im Enthusiasten-Segment gesetzt. Das wird mit Blick auf den Freezer i32 besonders deutlich. Zwar bietet er eine Kühlleistung, die für den Standardbetrieb aktueller Mainstreamprozessoren völlig ausreicht. Wirklich viel Luft - beispielsweise für Übertaktungsversuche - bleibt aber nicht. Das wird die typische Käuferklientel aber genauso wenig stören wie die unspektakuläre Optik des Kühlers. Wichtiger in diesem Bereich sind eine unkomplizierte, aber trotzdem sichere Montage und eine möglichst uneingeschränkte Kompatibilität.

Und das sind auch die Bereiche, in denen der Single-Tower-Kühler besonders punkten kann. Der schmale Kühler lässt sich unkompliziert befestigen, wird durch die einfache Backplatelösung aber auch beim Transport gut gesichert. Und Kompatibilitätsprobleme sind für den Freezer i32 ohnehin ein Fremdwort. Er hält genug Abstand zu den RAM-Slots und passt bei einer Höhe von 150 mm auch in schmalere Gehäuse. 

Beim Lüftermanagement geht Arctic einen eigenen Weg - der Lüfter hat zwar eine relativ hohe minimale Drehzahl, kann dafür aber prinzipiell auch gestoppt werden. Allerdings konnten wir die automatische Stoppfunktion nicht an jedem Anschluss des Mainboards nutzen. Wenn sie funktioniert, dann funktioniert sie aber überzeugend. Bei geringer Last bleibt der Lüfter einfach stehen. Und auch wenn er anspringt, bleibt er angenehm leise. 

Arctic Freezer i32

Gegenüber einem einfachen Boxed-Kühler ist der Freezer i32 eine klare Verbesserung, gerade auch mit Blick auf die Lautstärke. Wenn es vor allem um die Kühlleistung geht, kann man für ein paar Euro mehr aber schon deutlich leistungsstärkere Kühler kaufen - beispielsweise Thermalrights Macho Direct (rund 34 Euro). Mit Blick auf die Lautstärke hat der Freezer i32 bei gleicher Drehzahl allerdings die Nase vorn. Cryorigs H7 (rund 35 Euro) kühlt hingegen nur wenig besser als der Arctic-Kühler, macht optisch aber etwas mehr her.

Für nicht einmal 30 Euro erhält man mit dem Freezer i32 isgesamt einen stimmigen Einsteigerkühler für den leisen Betrieb auf unübertakteten Mittelklasse-Prozessoren. 

Positive Aspekte des Arctic Freezer i32:

  • sehr gute Kompatibilität
  • unkomplizierte Montage
  • geringe Lautstärke, Lüfterabschaltung
  • 6 Jahre Herstellergarantie

Negative Aspekte des Arctic Freezer i32:

  • Kühlleistung nicht überragend
  • für AMD andere Version nötig
  • automatischer Lüfterstopp nicht an jedem Lüfteranschluss des Testmainboards möglich

 

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Kommentare (13)

#4
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Registriert seit: 03.01.2014
Niederösterreich
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1400
Schade dass nicht auch andere Kühler aus dem Hause Arcitc für Vergleichswerte herangezogen wurden.
Auf die Kühler kann man immer super zugreifen, wenn man keine Lust hat das Board auszubauen. Gerade auf OEM Rechnern besonders praktisch. Und bisschen übertakten war damit jedenfalls auch immer möglich.
#5
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Registriert seit: 29.08.2008

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1433
Eigentlich schade, dass der Kühler bei der sehr geringen Geräuschkulisse dann doch so mäßig kühlt.
Vielleicht wäre ein Modell mit etwas mehr Kühlfläche und dem gleichen Lüfterprinzip noch eine sinnvolle Erweiterung des Portfolios.
#6
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Registriert seit: 02.06.2015

Obergefreiter
Beiträge: 119
6 Jahre Garantie sind ein gutes Argument. Ansonsten kann man noch wenige Euro sparen und zum gleich guten EKL Ben Nevis greifen.
#7
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Registriert seit: 20.04.2010

Leutnant zur See
Beiträge: 1160
Naja ganz ok der Kühler, aber jetzt auch nichts wirklich weltbewegendes, weder vom Preis noch der Leistung.

Was sollen eigentlich die seit einigen Jahren extrem überzogenen UVPs bei Arctic? Mir kommt es so vor als dienen diese nur dazu, damit die Händler die Einzelhandelspreise als Schnäppchen anpreisen können.
#8
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Registriert seit: 29.08.2008

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1433
Zitat HardwareHotte;24639360

Was sollen eigentlich die seit einigen Jahren extrem überzogenen UVPs bei Arctic? Mir kommt es so vor als dienen diese nur dazu, damit die Händler die Einzelhandelspreise als Schnäppchen anpreisen können.


Das ist ja nicht einmal nur eine UVP. Die verkaufen ihren Billigkram ja tatsächlich zu diesen Wucherpreisen im eigenen Shop.
#9
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Registriert seit: 18.02.2011
Bitburg
Flottillenadmiral
Beiträge: 4706
Zitat Morrich;24639549
Das ist ja nicht einmal nur eine UVP. Die verkaufen ihren Billigkram ja tatsächlich zu diesen Wucherpreisen im eigenen Shop.


Unverschämte Preisfempfehlung trifft es ganz gut :fresse:
#10
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Registriert seit: 24.06.2013

Hauptgefreiter
Beiträge: 171
Ein günstiger, kompakter Einstiegskühler, vor allem durch die geringe Maximallautstärke des Serienlüfters.
Aber wenn ein Macho Direct nur ein paar € mehr kostet, und dabei über 10° besser kühlt, ist für mich die Wahl eindeutig.
Wenns wirklich billig sein soll, dann doch lieber den Freezer 7, und die Intel Dualcores/i3 lassen sich tatsächlich gut mit dem Boxed betreiben, die verbrauchen einfach zu wenig :D
#11
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Registriert seit: 07.01.2007
D:\NRW\Cologne
Kapitänleutnant
Beiträge: 1785
Zitat Averomoe;24638579
6 Jahre Garantie sind ein gutes Argument. Ansonsten kann man noch wenige Euro sparen und zum gleich guten EKL Ben Nevis greifen.


Wollte ich gerade sagen. Hatte immer gute Erfahrungen mit EKL. Seit der Ben Nevis draußen ist verbaue ich also auch in den Budget Builds die ich plane EKL :bigok:
#12
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Registriert seit: 14.02.2010
Lüneburg & Wunstorf (Nds.)
Hauptgefreiter
Beiträge: 251
Semipassiver Betrieb hat was, aber solange ich meinen Mugen Max im Idle auf unter 300 Umdrehungen bekomme, soll mir das reichen. Da hört man nichts mehr.
#13
Registriert seit: 02.09.2010
Bergisch Gladbach
Vizeadmiral
Beiträge: 6365
Der Kühler wirkt aber ehr Billig... Was ein Dorn im Auge ist "selbstklebende Entkopplungsgummis für den Lüfter" irgendwann halten die teile nich mehr...
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