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Arctic Freezer i32 im Test - ein Preis-Leistungs-Champion? - Detailbetrachtung, Teil 2

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Seite 3: Detailbetrachtung, Teil 2

Arctic Freezer i32

Ein weiterer Schritt zur Kostenreduzierung - Arctic verzichtet auf eine Kupferbodenplatte und lässt die vier Heatpipes direkten Kontakt zum Prozessor haben. Eingefasst werden die Heatpipes von einer Montagebrücke. 

Arctic Freezer i32

Die Lüfterbügel werden in den Kühler eingehakt und über die Montagelöcher des Lüfters gestülpt. Um den Lüfter vom Kühler zu entkoppeln, können vorher die selbstklebenden Gummipuffer an den Lüfter geklebt werden. Der F12-Lüfter wird per PWM-Anschluss mit dem Mainboard verbunden. Praktisch - am Lüfter kann ein weiterer PWM-Lüfter angeschlossen werden, sodass mehrere Lüfter an einem PWM-Anschluss betrieben werden können.  

Arctic Freezer i32

Am CPU-Lüfteranschluss des Testmainboards (ein ASUS Z97-DELUXE(NFC & WLC)) wollte der Lüfter nicht stoppen und lief mit mindestens 900 U/min. Arctic bewirbt den Freezer i32 aber explizit mit der Möglichkeit zum Lüfterstopp. Erst als wir den Lüfter probeweise an einem der Chassis-Lüfteranschlüsse betrieben haben, tauchte in der ASUS-Software die Option "Autom. Lüfterstopp" auf. Nur damit war es uns beim Testsystem möglich, dass von Arctic beworbene Regelverhalten zu erreichen. Der Lüfter bleibt bis zum vorgegebenen Temperaturwert komplett ausgeschaltet und läuft erst nach Überschreiten dieser Schwelle an. In der Praxis blieb der CPU-Lüfter auf dem Testsystem bei genügsameren Anwendungen wie Office, beim Surfen oder auch der Videowiedergabe gestoppt und damit lautlos. Wenn er anspringt, läuft er gleich mit 900 U/min an, bleibt dabei aber noch angenehm leise.  

Arctic Freezer i32

Um den Kühler zu montieren, wird als erster Schritt die Kunststoff-Backplate an die Mainboardrückseite geklebt. Dafür gibt es vier Klebepunkte. Nach weiteren Vorbereitungsschritten wie dem Auftragen der Wärmeleitpaste, dem Anbringen der Montagebrücken am Kühler und dem Anklemmen der Lüfterklammern wird der Freezer i32 einfach von der Mainboardvorderseite her mit der Backplate verschraubt. Die vier Kreuzschlitzschrauben sollen dabei reihum Stück für Stück bis zum Anschlag angezogen werden, um einseitige Belastungen zu vermeiden. Im Endeffekt wird der Kühler fest an den Prozessor gepresst. Die Schraubmontage mit Backplate bietet auch gute Voraussetzungen für einen sicheren Transport - zumal der Freezer i32 mit 641 g zu den leichten Towerkühlern gehört. 

 

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Kommentare (13)

#4
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Registriert seit: 03.01.2014
Niederösterreich
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1400
Schade dass nicht auch andere Kühler aus dem Hause Arcitc für Vergleichswerte herangezogen wurden.
Auf die Kühler kann man immer super zugreifen, wenn man keine Lust hat das Board auszubauen. Gerade auf OEM Rechnern besonders praktisch. Und bisschen übertakten war damit jedenfalls auch immer möglich.
#5
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Registriert seit: 29.08.2008

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1435
Eigentlich schade, dass der Kühler bei der sehr geringen Geräuschkulisse dann doch so mäßig kühlt.
Vielleicht wäre ein Modell mit etwas mehr Kühlfläche und dem gleichen Lüfterprinzip noch eine sinnvolle Erweiterung des Portfolios.
#6
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Registriert seit: 02.06.2015

Obergefreiter
Beiträge: 119
6 Jahre Garantie sind ein gutes Argument. Ansonsten kann man noch wenige Euro sparen und zum gleich guten EKL Ben Nevis greifen.
#7
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Registriert seit: 20.04.2010

Leutnant zur See
Beiträge: 1164
Naja ganz ok der Kühler, aber jetzt auch nichts wirklich weltbewegendes, weder vom Preis noch der Leistung.

Was sollen eigentlich die seit einigen Jahren extrem überzogenen UVPs bei Arctic? Mir kommt es so vor als dienen diese nur dazu, damit die Händler die Einzelhandelspreise als Schnäppchen anpreisen können.
#8
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Registriert seit: 29.08.2008

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1435
Zitat HardwareHotte;24639360

Was sollen eigentlich die seit einigen Jahren extrem überzogenen UVPs bei Arctic? Mir kommt es so vor als dienen diese nur dazu, damit die Händler die Einzelhandelspreise als Schnäppchen anpreisen können.


Das ist ja nicht einmal nur eine UVP. Die verkaufen ihren Billigkram ja tatsächlich zu diesen Wucherpreisen im eigenen Shop.
#9
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Registriert seit: 18.02.2011
Bitburg
Flottillenadmiral
Beiträge: 4709
Zitat Morrich;24639549
Das ist ja nicht einmal nur eine UVP. Die verkaufen ihren Billigkram ja tatsächlich zu diesen Wucherpreisen im eigenen Shop.


Unverschämte Preisfempfehlung trifft es ganz gut :fresse:
#10
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Registriert seit: 24.06.2013

Hauptgefreiter
Beiträge: 171
Ein günstiger, kompakter Einstiegskühler, vor allem durch die geringe Maximallautstärke des Serienlüfters.
Aber wenn ein Macho Direct nur ein paar € mehr kostet, und dabei über 10° besser kühlt, ist für mich die Wahl eindeutig.
Wenns wirklich billig sein soll, dann doch lieber den Freezer 7, und die Intel Dualcores/i3 lassen sich tatsächlich gut mit dem Boxed betreiben, die verbrauchen einfach zu wenig :D
#11
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Registriert seit: 07.01.2007
D:\NRW\Cologne
Kapitänleutnant
Beiträge: 1785
Zitat Averomoe;24638579
6 Jahre Garantie sind ein gutes Argument. Ansonsten kann man noch wenige Euro sparen und zum gleich guten EKL Ben Nevis greifen.


Wollte ich gerade sagen. Hatte immer gute Erfahrungen mit EKL. Seit der Ben Nevis draußen ist verbaue ich also auch in den Budget Builds die ich plane EKL :bigok:
#12
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Registriert seit: 14.02.2010
Lüneburg & Wunstorf (Nds.)
Hauptgefreiter
Beiträge: 251
Semipassiver Betrieb hat was, aber solange ich meinen Mugen Max im Idle auf unter 300 Umdrehungen bekomme, soll mir das reichen. Da hört man nichts mehr.
#13
Registriert seit: 02.09.2010
Bergisch Gladbach
Vizeadmiral
Beiträge: 6376
Der Kühler wirkt aber ehr Billig... Was ein Dorn im Auge ist "selbstklebende Entkopplungsgummis für den Lüfter" irgendwann halten die teile nich mehr...
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