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Dual-Tower-Kühler Deepcool Assassin II im Test - Detailbetrachtung

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Seite 2: Detailbetrachtung

Deepcool Assassin II

Viel hilft viel - das scheint nicht nur die Devise bei der Gestaltung des Kühlers, sondern auch bei der Zusammenstellung des Lieferumfangs gewesen zu sein. Deepcool liefert nicht nur die Montageanleitung und das nach Sockel vorsortierte Montagematerial mit. Nein, im Lieferumfang befinden sich auch eine kleine Tube Wärmeleitpaste (Gamer Storm Thermal Grease), einen einzelnen Kabelbinder, einen metallischen Logo-Sticker und sogar einen PWM-Verteiler. Der Verteiler kann mit ebenfalls beiliegendem, doppelseitigen Klebeband an das PC-Gehäuse geklebt werden. Mit ihm können bis zu vier Lüfter an einem einzelnen PWM-Anschluss betrieben werden. Einer der Anschlüsse ist weiß markiert - das ist der Anschluss, dessen Umdrehungsgeschwindigkeit ausgelesen wird. 

Deepcool Assassin II

Der Assassin II gehört klar zu den absoluten Kühlerschwergewichten. Das macht der fast 1,5 kg schwere Kühler bereits mit seinem wuchtigen Erscheinungsbild deutlich. Für optimale Kühlleistung setzt Deepcool auf einen asymmetrischen Doppelturm-Aufbau mit engstehenden Kühllamellen. Wir werden aber noch sehen, dass die Asymmetrie anders als bei manchem Konkurrenzprodukt auch nicht mehr viel für die Speicherkompatibilität ausrichten kann.  

Deepcool Assassin II

Jeder Turm wird von seinem eigenen Lüfter gekühlt. Dabei setzt Deepcool Lüfter aus der eigenen GF-Serie ein, greift aber auf unterschiedliche Formate zurück. Der vordere Lüfter ist ein 120-mm-Modell, das mit 300 bis 1.400 rpm arbeitet. Zwischen beiden Türmen sitzt hingegen ein größerer 140-mm-Lüfter. Auch dieser Lüfter läuft schon bei 300 rpm an, sein Drehzahlbereich endet aber bei 1.200 U/min. Beide Lüfter sollen durch FDB-Lager angenehm laufruhig sein und beide werden per PWM-Anschluss mit Strom versorgt. 

Deepcool Assassin II

Die Lüfter werden ganz konventionell seitlich mit Lüfterklammern befestigt. Sie liegen mit einem weichen Gummirahmen am Kühler an, werden also auch ohne zusätzliche Entkopplungslösung bereits entkoppelt. 

 

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Kommentare (15)

#6
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Registriert seit: 25.03.2013

Korvettenkapitän
Beiträge: 2481
Ach so ein kleiner Deepcool Ice Matrix XT wog doch schon 1,7 kg. Ein Assassin II oder NH-D15 in Vollkupfer wär doch mal was. :vrizz:
#7
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Registriert seit: 28.08.2015
Nürnberg
Bootsmann
Beiträge: 562
Ein NH-D15 aus 100% Kupfer wäre in der Tat ein Traum ;)
#8
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Registriert seit: 24.07.2005
DE
Korvettenkapitän
Beiträge: 2446
... mit 4 Ösen für Abspanndrähte an den Heatpipe-Enden? :d

edit: @ HwLuxx: Konnte irgendwie festgestellt werden, ob die Bodenplatte gerade oder konvex ist? Vllt liegt da ja schon ein bisschen der Hund begraben, weil die Intels oft einen leicht konkaven IHS haben. Bei meinem 4790K ist es zumindest ganz leicht sichtbar mit einer Rasierklinge.
Wie ist der Anpressdruck des Mountingkits überhaupt einzuordnen?
#9
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Registriert seit: 20.04.2010

Leutnant zur See
Beiträge: 1166
Zitat der_Schmutzige;24593697
Und als Quereinsteiger selbstbewusste 100€ für einen Kühler zu verlangen, welcher halt den NH-D15 oder den Olymp schlägt, müssen sie selber wissen.


Wieso Quereinsteiger? Deepcool ist seit langem im Geschäft, deren Kühler stammen aus derselben Fertigung wie die Alpenföhn Kühler.
#10
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Registriert seit: 05.02.2005
^^ Blägg Forrescht ^^
Admiral
Beiträge: 23694
Deepcool fertigt selbst und ist OEM.
#11
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Registriert seit: 29.08.2008

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1435
Zitat IronAge;24594446
Deepcool fertigt selbst ...


Unter anderem eben auch für EKL. Einige der Deepcool Kühler wurden früher auch unter der Marke Xilence verkauft.
#12
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Registriert seit: 24.07.2005
DE
Korvettenkapitän
Beiträge: 2446
Quereinsteiger bei den großen, schweren Dualtowerkühlern aka Performancespitze war eigtl. gemeint.
Wieso wird hier immer die kleinste "Unregelmäßigkeit" zur Belehrung genutzt? :sleep:
Ich kenne Deepcool auch schon lange, fand jedoch bisher nie ein Produkt von diesem Label kaufenswert für meine Ansprüche.
Das hätte sich mit dem Assasin ändern können, allein die Tatsache, dass man trotz 8 Heatpipes und Mordsgewicht bei den Doppelturmkühlern auch nix am gegenwärtigen Stillstand ändern kann, lässt mich zusammen mit dem nochmals um 20 € höheren Preis nur Nachteile an dem Teil erkennen.
Da machen die "Etablierten" mit besserer Ram-Kompatibilität und v.a. weniger Gewicht einfach mehr richtig.
#13
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Registriert seit: 24.02.2005

Moderator
Luft statt Wasser
Beiträge: 22546
Jepp. Das sich die CPU-Luftkühler seit Jahren auf einen ähnlichen Niveau bewegen, ist schade. Der Assassin II ist ein gutes Beispiel hierfür, welch' Materialaufwand notwendig ist, um nur teilweise eine Spitzenposition zu erkämpfen. Die D15s und D15 sind auch "nur" eine leicht verbesserte Varianten des D14, den ich 2009 testete. Hauptsächlich für eine bessere RAM- und PCIE-Kompatibilität.
Zu einen ist die TDP der CPUs tendenziell rückläufig und die stetig feineren Fertigungsverfahren, führen auch dazu, dass auch die Heatspreader eher kleiner als größer werden. Die DIE selbst wird auch kleiner und von jener kleinen Fläche muss die aufgenommene Wärme schnellstmöglich weg.
Interessant wäre auch ein Test des Temperaturunterschieds der Heatpipes zwischen den beiden Inneren und den beiden Äußersten. Direkt nach dem sie aus der Bodenplatte heraus kommen.
Alternative Transportmittel wie bspw. eine Vaporchamber oder die Heatlanes waren a) nicht wirklich effektiver oder b) wenn sie effektiver waren, teurer, sodass sich entsprechende Lösungen nicht durchgesetzt haben.

Wie schon richtig geschrieben wurde, ist Deep Cool selbst OEM und einige andere Marken haben deren Kühler mit leichten Abänderungen lizenziert bzw. vermarktet. Alpenföhn ist auch nur die Endkundenmarke von EKL. Anfangs wurde diese auch EKL Alpenföhn genannt. Silentmaxx, Aerocool, Xilence und Silverstone haben augenscheinlich auf DeepCool-Produkte zurückgegriffen. Einige ASUS Triton-Kühler eventuell auch.

Das Deep Cool eine Hochpreis-Strategie fährt, ist wohl auch, um den eigenen Kunden zumindest keine direkte Konkurrenz zu sein.
Die Produkte von PC COOLER aus China bzw. jetzt Shenzhen Fluence Technology dürfte einige auch unter anderen Namen kennen. ;)

Von allen Kühlern derzeit, gefallen mir der HR-22 Le Grande und der Alpenföhn am besten.
#14
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Registriert seit: 02.12.2004
Leipzig
[online]-Redakteur
Beiträge: 3675
@der_Schmutzige: Boost-Takt von 4,2 GHz auf allen Kernen, also Standard für den 4790K.

Die Bodenplatte scheint mir in Längsrichtung leicht konvex zu sein.
#15
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Registriert seit: 22.06.2008
Bielefeld
Kapitän zur See
Beiträge: 3597
@patrock84
Wie recht du hast. Es tut sich nichts mehr bei Luftkühlern und das wird es auch noch lange Zeit nicht mehr. Der starke Trend zu AIOs ist besonders auf dem wichtigen USA Markt so ausgeprägt, dass Luftkühler dort im Hochpreissegment kaum noch einen Absatz finden.
Selbst Entwickelte Luftkühler findet man zudem kaum noch. Das wäre auch einfach zu teuer. Es gibt ein paar große Fertiger zu denen auch Deepcool gehört. Die verkaufen aber auch unter eigener Marke, da sie so viel höhere Margen erwirtschaften können. Überschuss kann so selbst verkauft werden.

Man kann Luftkühler noch wesentlich stärker machen, aber der Kostenaufwand steht in keiner Relation dazu. Allerdings geht der Trend eben mehr und mehr in Richtung AIOs oder gleich richtige Wasserkühlung. Selbst im Serversegment zeigen sich erste Ansätze in diese Richtung.
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