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SilverStone Tundra TD02-E im Test

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Seite 3: Detailbetrachtung SilverStone Tundra TD02-E, Teil 2

Bei der SilverStone Tundra TD02-E handelt es sich offensichtlich um eine All-in-One-Wasserkühlung, also ein geschlossenes und fertig befülltes System mit einer in den Kühlblock integrierten Pumpeneinheit. 

Der 27,5 x 12 x 3,8 cm große Radiator weist somit die üblichen Maße eines 240-mm-Radiators auf und sollte ausreichend Kühlleistung für sämtliche Einsatzzwecke bereitstellen. Wie auch bei Luftkühlern gilt bei Radiatoren hier ebenso: je größer, desto besser.

Ein großer Vorteil bei Einsatz einer kompakten All-in-One-Wasserkühlung ist, wie üblich, dass sehr viel Platz um den CPU -Sockel herum frei bleibt und somit bezüglich der Nutzung von PCI-E oder Ram Slots keinerlei Abstriche gemacht werden müssen und so auch ausladende Ram Kits oder Grafikkarten zum Einsatz kommen können.

Die Verarbeitung des Kühlkörpers, des Radiators sowie der Kühlfinnen und auch die des Zubehörs können als wertig bezeichnet werden und konnten uns ohne Beanstandung überzeugen. Auf den Seiten des Radiators wurde eine Karbonstruktur aufgedruckt, was dem Radiator ein sehr wertiges Aussehen verleiht.

Die SilverStone Tundra TD02-E in Seitenlage

Nicht nur aufgrund des eigens designten Wasserblock soll die Tundra TD02-E sehr leistungsstark zu Werke gehen. Um eine optimale Übertragung der Abwärme zu garantieren, besteht die Bodenplatte des Kühlers, die auf der CPU aufsitzt, aus Kupfer. Die Bodenplatte ist dabei, genau wie von SilverStone versprochen wurde, komplett schraubenlos und wirkt daher wie aus einem Guss.

Der schraubenlose Boden des Kühlers

Der Kühlblock mit Pumpeneinheit, von SilverStone auch Wasserblock genannt, ist mit zwei 11,35-mm-Schläuchen mit dem 240-mm-Radiator verbunden. Die Schläuche sind 31 Zentimeter lang, sehr flexibel und biegsam und erlauben somit eine komfortable Montage. 

Ist der Kühlblock in Betrieb ziert ein dunkelblau leuchtendes SilverStone Logo die Oberseite des Kühlblocks.

Pumpeneinheit und Verbindung der Schläuche

Die Kühlfinnen des Radiators wurden sauber entgratet und es wurden im Test keinerlei scharfen Kanten oder Ecken gefunden, an denen sich der Nutzer eventuell verletzen könnte. Auch bei den beiden Schläuchen, deren Verbindung mit der Pumpeneinheit sowie der Kontaktfläche der Bodenplatte des Kühlers gibt es keinerlei Anlass zur Kritik.

Die Kühlfinnen des Radiators verlaufen dabei, wie bereits angesprochen, gerade. Dies spart Materialkosten und soll auch, laut SilverStone, die Wärmeübertragung um bis zu 40% verbessern.

Der 240-mm-Radiator der SilverStone Tundra TD02-E

Die Montage des Kühlers ist, im Vergleich zur Montage gängiger Luftkühler, doch ein klein wenig anspruchsvoller und gelingt selbst geübten Händen nur mit relativ viel Umgreifen. Mit einer helfenden dritten Hand wird die Montage gleich um einiges leichter und komfortabler. Zwar gelang es uns den Kühler zu montieren, ohne das Mainboard dafür extra aus dem Case entfernen zu müssen, doch zur Anbringung des Radiators musste natürlich zuerst einmal das Oberteil des Gehäuses entfernt und die dort befestigten Gehäuselüfter ausgebaut werden. 

Radiator mit aufgedruckter Karbonstruktur

Die Montage beginnt zunächst, wie bei Sockel LGA 2011 üblich, mit dem Verschrauben der mitgelieferten Bolzen bzw. Abstandshalter. Eine Backplate ist für die Montage auf Sockel LGA 2011 natürlich auch bei der SilverStone Tundra TD02-E nicht notwendig.

Um eine besonders schnelle Montage zu ermöglichen, hat SilverStone die Intel-Montagehalterung bereits auf der Pumpe vorinstalliert. Das Anbringen der AMD-Montagehalterung ist allerdings spielend leicht möglich, da die Montagehalterungen pro Seite nur mit jeweils zwei Schrauben in Position gehalten werden.

Im nächsten Montageschritt wird die Pumpeneinheit mit Intel-Montagehalterung so auf die Abstandhalter gelegt und in Position gebracht, dass diese mit den mitgelieferten vier großen Federschrauben fixiert und schließlich festgeschraubt werden kann.

Nun folgt der schwierigste Montageschritt, nämlich das Anbringen des Radiators und das Verschrauben der Lüfter. Wie bereits eingangs erwähnt, ist dieser Montageschritt der schwierigste, da das Prozedere mit zwei Händen nicht ganz leicht zu erledigen ist und mehrmaliges Umgreifen erforderlich ist, um den Radiator letztendlich sicher zu montieren. Ein Wechsel der CPU ist trotzdem spielend in wenigen Minuten möglich, da der Radiator dazu ja nicht mehr ausgebaut werden muss. 

In einem letzten Schritt müssen noch die Pumpeneinheit sowie die beiden Lüfter an das Mainboard angeschlossen werden. Die Lüfter verfügen über einen 4-pin-PWM-Anschluss, die Pumpe lediglich über einen normalen 3-pin-Anschluss. Ein Y-Kabel, das es erlaubt beide Lüfter über einen Anschluss des Mainboards zu betreiben, legt SilverStone löblicherweise ebenfalls bei.

Abschließend lässt sich festhalten, dass die Montage der SilverStone Tundra TD02-E einen durchdachten Eindruck macht und definitiv als komfortabel zu beschreiben ist.

Weitere Impressionen der SilverStone Tundra TD02-E finden sich wie gewohnt in unserer Fotostrecke.