> > > > Top-Flow-Kühler be quiet! Shadow Rock LP im Test

Top-Flow-Kühler be quiet! Shadow Rock LP im Test - Fazit

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 8: Fazit

Bei einem kompakten Top-Blow-Kühler wie dem Shadow Rock LP geht es nicht um brachiale Kühlleistung, sondern um einen möglichst gelungenen Spagat aus geringem Platzbedarf, ausreichender Kühlung und vertretbarer Lautstärke. 

Der Shadow Rock LP findet mit seiner Höhe von 7,54 cm in den meisten kompakten PC-Gehäusen Platz. Typischerweise dürfte er dabei vor allem in Mini-ITX-Systemen zum Einsatz kommen. Und auch die beiden anderen Anforderungen kann er erfüllen. Selbst ein so leistungsstarker Prozessor wie der Core i7-4790K wird ausreichend gekühlt - und das ganz ohne einen besonders hochdrehenden Lüfter. Selbst bei voller Drehzahl wird der Pure Wings 2-Lüfter mit seinen 1.500 U/min nicht aufdringlich. Der Sweet Spot wird bei ungefähr 1.000 U/min erreicht: Die Kühlleistung reicht noch für realistische Lastszenarien aus, gleichzeitig ist der Lüfter aber nur noch sehr verhalten zu hören. 

Der kompakte Kühler lässt sich relativ unkompliziert montierten - zumindest wenn das Mainboard noch nicht im Gehäuse sitzt. Anderenfalls ist der beiliegende Schraubenschlüssel fast nutzlos. Viele Schraubenzieher (speziell solche mit wechselbaren Bits) sind hingegen nicht schlank genug, um durch die Kühllamellen zu den beiden letzten Schrauben vorzudringen. In unserer Redaktion kam deshalb der magnetische Schraubenzieher zum Einsatz, den Thermalright den eigenen Kühlern beilegt. 

be quiet! Shadow Rock LP

Über welche Kühler man alternativ zum Shadow Rock LP nachdenkt, hängt vor allem vom verfügbaren Platz ab. Eine leistungsstarke und insgesamt überzeugende Alternative bei etwas großzügigeren Platzverhältnissen ist beispielsweise der Thermalright AXP-200.

be quiet! hat mit dem Shadow Rock LP insgesamt einen gut verarbeiteten Kompaktkühler zum fairen Preis im Angebot. Besonders positiv fällt dabei die geringe Lautstärke im Betrieb mit dem beiliegenden Pure Wings 2-Lüfter auf. 

Positive Aspekte des be quiet! Shadow Rock LP:

  • gute Verarbeitung 
  • relativ leiser Serienlüfter
  • durch geringe Bauhöhe auch für viele Kompaktgehäuse geeignet, gute RAM-Kompatibilität
  • drei Jahre Herstellergarantie

Negative Aspekte des be quiet! Shadow Rock LP:

  • bauartbedingt geringe Kühlleistungsreserven bei leistungsstarken Prozessoren
  • das beiliegende Montagewerkzeug ist nur für eine Kühlermontage außerhalb des Gehäuses geeignet
  • Lüfterklammern auf 120-mm-Lüfter beschränkt

 

Social Links

Seitenübersicht

Kommentare (11)

#2
customavatars/avatar97719_1.gif
Registriert seit: 29.08.2008

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1433
Also sind TopBlow Kühler generell weniger effizient?

Warum? Wieso? Das Material ist doch oft durchaus vorhanden.

Das wär mal ne interessante Betrachtung für nen Artikel.
Unterschied zwischen Top Blow und Tower Kühler und was die Vorteile und Nachteile sind.

Gibts zwar sicherlich schon irgendwo im Netz, aber mal was frisches täte sicherlich gut.
#3
customavatars/avatar15872_1.gif
Registriert seit: 02.12.2004
Leipzig
[online]-Redakteur
Beiträge: 3667
@Eddy_MX: Gerade in Spielerechnern dürfte überwiegend Gaming-RAM mit Heatspreadern eingesetzt werden. Corsair Vengeance sollte ziemlich weit verbreitet sein - weil wir den im Testsystem haben, fallen etwaige Kompatibilitätsprobleme gleich auf.
Selbst mit RAM ohne Heatspreader dürfte es knapp werden - zwischen den Kühllamellen und der Bodenplatte liegen etwa 3,1 cm. Da ist selbst mancher Speicher mit Low Profile-Heatspreader noch höher.

@Morrich: Sie kühlen halt anders. Nicht mit dem typischen Lufstrom, der das Gehäuse von vorn nach hinten passiert, sondern auf das Mainboard gerichtet. Dadurch wird das Areal um den CPU-Sockel (mit Spannungswandlern und RAM) besser gekühlt. Ich muss selbst noch Erfahrung sammeln, aber ein Kühltheorie-Artikel ist generell eine gute Idee. Dürfte etwas länger her sein, dass wir uns damit auseinandergesetzt haben.

#4
customavatars/avatar226085_1.gif
Registriert seit: 07.08.2015
Athen
Oberbootsmann
Beiträge: 935
Wieso testet man einen Topblower mit geringer Höhe nicht in einem extrem kleinen Gehäuse?

So machen alle Werte/Aussagen keinen Sinn!


ein 7,54cm Topblower wird selten in einem NZXT H630 ein zuhause finden.
#5
customavatars/avatar223567_1.gif
Registriert seit: 02.07.2015
Lübeck
Obergefreiter
Beiträge: 65
Da muss ich mich anschließen. Das so ein Lüfter nicht mit einem Tower Boliden konkurrieren kann ist doch klar. Mich interessiert aber nicht, wieviel schlechter so ein Lüfter im Vergleich zu herkömmlichen ist, sondern wie gut im Vergleich zu anderen in seiner *eigenen* Klasse. Am besten in einem Umfeld, wo so ein Kühler dann auch eingesetzt wird. Wer bencht schon in seinem MiniPC mit Furmark und Prime rum?
#6
customavatars/avatar167757_1.gif
Registriert seit: 08.01.2012
York Shin CIty
Hauptgefreiter
Beiträge: 243
Würde auch Tests in passender Umgebung bevor ziehen. Ich würde lieber sehen wie der Kühler arbeitet wenn er sich selbst mit Luft versorgen muss, die er durch Seitenteil mit Filter ziehen muss.

Die SST RVZ Serie wäre durch ihre Beliebtheit ein geeigneter Kandidat für solche Kühler.
#7
customavatars/avatar108709_1.gif
Registriert seit: 17.02.2009
Sachsen, Brandis b. Leipzig
Admiral
Beiträge: 16807
Ich hatte den Shadow Rock LP ne ganze Weile in meinem M1 im Einsatz und bin mittlerweile auf einen Scythe Big Shuriken 2 mit normalem 120mm Lüfter (Scythe Grand Flex PWM) gewechselt - die Kombi ist bisschen besser als der Shadow Rock LP...

Aber was die Lautheit / Leistung angeht ist der LP echt schwer zu toppen, hatte schon so einiges an LP Kühlern da. :fresse:
#8
customavatars/avatar123657_1.gif
Registriert seit: 20.11.2009
Mark Brandenburg
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1363
@Pirate85
Kannst du zufällig einen Vergleich zum Samuel17 ziehen?
#9
Registriert seit: 21.04.2013

Kapitänleutnant
Beiträge: 1556
@Morrich
Tower Lüfter werden immer einen Vorteil besitzen weil sie im Idealfall den kompletten Luftstrom an den hinteren Gehäuselüfter weiterreichen können.
Dennoch gibt es auch sehr leistungsfähige Top-Blower wie den Noctua NH-C14S
Vorteile sind hier neben der Kühlung der Mainboard-Komponenten auch die Kompatiblität zu hoch bauenden Speichermodulen
http://ht4u.net/reviews/2015/noctua_nh-c14s_im_test/
#10
customavatars/avatar33106_1.gif
Registriert seit: 09.01.2006

Admiral
Beiträge: 15006
Beim Coolermaster Geminii ist mir damals aufgefallen, dass der Topblower die eigene heisse Luft von mind. 1 Seite oder je nach Luftstrom und Bestückung des Mainboards sogar von 2 Seiten nochmal teilweise mit angesaugt hat.

Wenn man normal aufs Mainboard schaut und der Luftstrom von rechts unten nach links obene geht, wurde die heisse Luft von der rechten Seite wieder dem Kühler zugeführt.

=/ Dafür waren die Spannungswandler direkt mal einige Grade kühler. :vrizz:
#11
customavatars/avatar23821_1.gif
Registriert seit: 12.06.2005
Mönchhagen
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1515
Hatte eine geweisse Zeit einen Samuel 17 laufen, aber war letztendlich nicht zu 100% mit der Kühleistung zufrieden. Daher bin ich auf einen Towerkühler umgestiegen.

Wenn der Kühler in einem kleineren Gehäuse getestet werden würde, würden sie die Temperaturen verschlechtern. Das denke ich, werden aber wie schon erwähnt viele Topblower haben, weil die Warme Luft immer wieder durch den Kühler gezogen wird.
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Dual-Tower-Riese Alpenföhn Olymp im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/ALPENFöHN_OLYMP/ALPENFöHN_OLYMP_LOGO

Große Dual-Tower-Kühler sind die Königsklasse der Luftkühler. Doch gerade in dieser Klasse klaffte bei Alpenföhn eine Lücke. Sie wird jetzt mit dem Premium-Kühler Olymp geschlossen. Kann dieser Neuling vielleicht gar den Kühlleistungs-Olymp erklimmen? Es ist schon auffällig, dass... [mehr]

Erweiterbare AiO-Kühlung Alphacool Eisbaer 240 im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/ALPHACOOL_EISBAER_240/ALPHACOOL_EISBAER_240_LOGO

Die Vorteile von AiO-Kühlungen und Eigenbaulösungen miteinander verbinden, aber die jeweiligen Nachteile eliminieren - das soll Alphacools erweiterbare AiO-Kühlung Eisbaer leisten. Wir testen direkt zum Launch die Eisbaer 240 und wollen herausfinden, ob Alphacool dieses Ziel erreichen kann. Wer... [mehr]

Die be quiet! AiO-Kühlung Silent Loop 240mm im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/BE_QUIET_SILENT_LOOP_240MM/BE_QUIET_SILENT_LOOP_240MM_LOGO

Es ist Zeit für eine Premiere - mit den Silent Loop-Kühlungen bringt be quiet! erstmals eigene AiO-Kühlungen auf den Markt. Gerade die Lautstärke ist bei Konkurrenzprodukten oft das größte Problem. Anhand des 240-mm-Modells wollen wir deshalb herausfinden, ob be quiet! eine wirklich leise... [mehr]

Der hochkompatible Noctua NH-D15S im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/NOCTUA_NH-D15S/NOCTUA_NH-D15S_LOGO

Noctuas NH-D15 ist der Premiumkühler schlechthin. Das Flaggschiff des österreichischen Kühlerspezialisten kann als wuchtiger Dual-Tower-Kühler allerdings zu Kompatibilitätsproblemen führen. Deshalb hat Noctua ihm mit dem NH-D15S ein asymmetrisch gestaltetes Geschwistermodell zur Seite... [mehr]

be quiet! SilentWings 3-Lüfter im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/BE_QUIET_SILENTWINGS_3/BE_QUIET_SILENTWINGS_3_LOGO

Den Verkaufsstart der be quiet! Silent Wings 3 nimmt Hardwareluxx zum Anlass, um die neue Lüfterserie zu testen. Dafür haben wir sowohl die beiden Standardmodelle SilentWings 3 120mm PWM und SilentWings 3 140mm PWM als auch die Hochgeschwindigkeitsmodelle SilentWings 3 120mm PWM high-speed und... [mehr]

Cooler Master MasterLiquid Pro 240 im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/COOLER_MASTER_MASTERLIQUID_PRO_240/COOLER_MASTER_MASTERLIQUID_PRO_240_LOGO

Die neue MasterLiquid Pro-Serie soll durch einen holistischen, also ganzheitlichen Ansatz bei der Entwicklung profitieren. Im Test der MasterLiquid Pro 240 wollen wir herausfinden, was genau Cooler Master damit meint - und ob es die AiO-Kühlung besser macht.  Cooler Master konnte schon... [mehr]