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Top-Flow-Kühler be quiet! Shadow Rock LP im Test - Detailbetrachtung, Teil 2

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Seite 3: Detailbetrachtung, Teil 2

Der flache und 390 g leichte Top-Blow-Kühler kommt bauartbedingt auf eine geringere Kühlfläche als ein typischer Towerkühler. Die Kühllamellen stehen auch nicht so gut im Luftstrom der Gehäuselüfter wie bei einem solchen hoch aufragenden Kühler. Deshalb muss der Kühler fast zwangsweise mit einem Lüfter bestückt werden.

be quiet! Shadow Rock LP

be quiet! liefert einen 120-mm-Lüfter vom Typ Pure Wings 2 mit. Der Lüfter wird mit zwei Lüfterklammern auf den Kühler geschnallt. Weil es ein konventionelles Modell mit 2,5 cm Tiefe ist, benötigt der Kühler mit Lüfter insgesamt mindestens 7,54 cm Platz im Gehäuse. Der Pure Wings 2 ist ein PWM-Lüfter mit vierpoligem PWM-Anschluss und damit vor allem für eine Steuerung über das Mainboard ausgelegt. be quiet! verzichtet deshalb auch darauf, Spannungsadapter beizulegen. Er arbeitet mit maximal 1.500 U/min und soll eine beachtliche Lebenserwartung von 80.000 Stunden haben. Die Lüfterklammern können mit 105-mm-Lochabstand für typische 120-mm-Lüfter genutzt werden. 140-mm-Lüfter mit gleichem Lochabstand lassen sich hingegen wegen der Form der Lüfterklammern nicht nutzen. 

be quiet! Shadow Rock LP

Um den Kühler auf den LGA 115x-Sockeln von Intel zu montieren, wird zuerst rückseitig eine Backplate angebracht. Auf der Mainboardvorderseite sind anschließend zwei Montagebrücken auf Gewindebolzen zu schrauben. Nachdem der Kühler aufgesetzt wurde, werden diese seitlichen Montagebrücken von einer mittleren Montagebrücke überspannt. Das Befestigen dieser mittleren Brücke ist der anspruchsvollste Teil der Kühlermontage: Zwei Schrauben müssen entweder mit dem beiliegenden Werkzeug seitlich angezogen werden (im Gehäuse kaum möglich) oder mit einem langen und schlanken Schraubenzieher von oben durch die Kühllamellen hindurch festgeschraubt werden.

Ebenfalls auf beiden Bilder gut zu erkennen ist, wie sehr die vorderen Heatpipes und somit der vordere Kühlturm nach hinten versetzt wurden, um die bereits angesprochene Kompatibilität zu gewährleisten.

be quiet! Shadow Rock LP

Wenn diese kleine Geschicklichkeitsübung bestanden wurde, reizt der Kühler auf LGA 115x-Mainboards den von Intel vorgesehen Freiraum um den Sockel weitgehend aus.

be quiet! Shadow Rock LP

Mit dem beiliegenden Lüfter bestückt, wird ein Vorteil der Top-Flow-Bauweise deutlich: Der Pure Wings 2 kühlt nicht nur die Kühllamellen des Kühlers, sondern richtet seinen Luftstrom auch auf das Areal um den Prozessorsockel herum. Kritische Bauteile wie Spannungswandler werden deshalb direkt vom CPU-Lüfter mitgekühlt.

 

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Kommentare (11)

#2
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Registriert seit: 29.08.2008

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1438
Also sind TopBlow Kühler generell weniger effizient?

Warum? Wieso? Das Material ist doch oft durchaus vorhanden.

Das wär mal ne interessante Betrachtung für nen Artikel.
Unterschied zwischen Top Blow und Tower Kühler und was die Vorteile und Nachteile sind.

Gibts zwar sicherlich schon irgendwo im Netz, aber mal was frisches täte sicherlich gut.
#3
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Registriert seit: 02.12.2004
Leipzig
[online]-Redakteur
Beiträge: 3677
@Eddy_MX: Gerade in Spielerechnern dürfte überwiegend Gaming-RAM mit Heatspreadern eingesetzt werden. Corsair Vengeance sollte ziemlich weit verbreitet sein - weil wir den im Testsystem haben, fallen etwaige Kompatibilitätsprobleme gleich auf.
Selbst mit RAM ohne Heatspreader dürfte es knapp werden - zwischen den Kühllamellen und der Bodenplatte liegen etwa 3,1 cm. Da ist selbst mancher Speicher mit Low Profile-Heatspreader noch höher.

@Morrich: Sie kühlen halt anders. Nicht mit dem typischen Lufstrom, der das Gehäuse von vorn nach hinten passiert, sondern auf das Mainboard gerichtet. Dadurch wird das Areal um den CPU-Sockel (mit Spannungswandlern und RAM) besser gekühlt. Ich muss selbst noch Erfahrung sammeln, aber ein Kühltheorie-Artikel ist generell eine gute Idee. Dürfte etwas länger her sein, dass wir uns damit auseinandergesetzt haben.

#4
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Registriert seit: 07.08.2015
Athen
Oberbootsmann
Beiträge: 942
Wieso testet man einen Topblower mit geringer Höhe nicht in einem extrem kleinen Gehäuse?

So machen alle Werte/Aussagen keinen Sinn!


ein 7,54cm Topblower wird selten in einem NZXT H630 ein zuhause finden.
#5
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Registriert seit: 02.07.2015
Lübeck
Obergefreiter
Beiträge: 66
Da muss ich mich anschließen. Das so ein Lüfter nicht mit einem Tower Boliden konkurrieren kann ist doch klar. Mich interessiert aber nicht, wieviel schlechter so ein Lüfter im Vergleich zu herkömmlichen ist, sondern wie gut im Vergleich zu anderen in seiner *eigenen* Klasse. Am besten in einem Umfeld, wo so ein Kühler dann auch eingesetzt wird. Wer bencht schon in seinem MiniPC mit Furmark und Prime rum?
#6
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Registriert seit: 08.01.2012
York Shin CIty
Hauptgefreiter
Beiträge: 243
Würde auch Tests in passender Umgebung bevor ziehen. Ich würde lieber sehen wie der Kühler arbeitet wenn er sich selbst mit Luft versorgen muss, die er durch Seitenteil mit Filter ziehen muss.

Die SST RVZ Serie wäre durch ihre Beliebtheit ein geeigneter Kandidat für solche Kühler.
#7
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Registriert seit: 17.02.2009
Sachsen, Brandis b. Leipzig
Admiral
Beiträge: 16821
Ich hatte den Shadow Rock LP ne ganze Weile in meinem M1 im Einsatz und bin mittlerweile auf einen Scythe Big Shuriken 2 mit normalem 120mm Lüfter (Scythe Grand Flex PWM) gewechselt - die Kombi ist bisschen besser als der Shadow Rock LP...

Aber was die Lautheit / Leistung angeht ist der LP echt schwer zu toppen, hatte schon so einiges an LP Kühlern da. :fresse:
#8
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Registriert seit: 20.11.2009
Mark Brandenburg
Oberleutnant zur See
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@Pirate85
Kannst du zufällig einen Vergleich zum Samuel17 ziehen?
#9
Registriert seit: 21.04.2013

Kapitänleutnant
Beiträge: 1574
@Morrich
Tower Lüfter werden immer einen Vorteil besitzen weil sie im Idealfall den kompletten Luftstrom an den hinteren Gehäuselüfter weiterreichen können.
Dennoch gibt es auch sehr leistungsfähige Top-Blower wie den Noctua NH-C14S
Vorteile sind hier neben der Kühlung der Mainboard-Komponenten auch die Kompatiblität zu hoch bauenden Speichermodulen
http://ht4u.net/reviews/2015/noctua_nh-c14s_im_test/
#10
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Registriert seit: 09.01.2006

Admiral
Beiträge: 15013
Beim Coolermaster Geminii ist mir damals aufgefallen, dass der Topblower die eigene heisse Luft von mind. 1 Seite oder je nach Luftstrom und Bestückung des Mainboards sogar von 2 Seiten nochmal teilweise mit angesaugt hat.

Wenn man normal aufs Mainboard schaut und der Luftstrom von rechts unten nach links obene geht, wurde die heisse Luft von der rechten Seite wieder dem Kühler zugeführt.

=/ Dafür waren die Spannungswandler direkt mal einige Grade kühler. :vrizz:
#11
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Registriert seit: 12.06.2005
Mönchhagen
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1516
Hatte eine geweisse Zeit einen Samuel 17 laufen, aber war letztendlich nicht zu 100% mit der Kühleistung zufrieden. Daher bin ich auf einen Towerkühler umgestiegen.

Wenn der Kühler in einem kleineren Gehäuse getestet werden würde, würden sie die Temperaturen verschlechtern. Das denke ich, werden aber wie schon erwähnt viele Topblower haben, weil die Warme Luft immer wieder durch den Kühler gezogen wird.
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