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be quiet! Shadow Rock Slim im Test

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Seite 10: Testresultate Referenzlüfter, OC

Auch mit Referenzlüftern musste sich unser Proband noch unserem auf 3,6 Ghz übertakteten Intel Xeon E5 2687W mit 1,25V stellen.

Temperatur in Grad Celsius

Referenzluefter, 600 rpm

Grad Celsius
Weniger ist besser
 

Temperatur in Grad Celsius

Referenzluefter, 1000 rpm

Grad Celsius
Weniger ist besser
 

Temperatur in Grad Celsius

Referenzluefter, Maximale Drehzahl

Grad Celsius
Weniger ist besser
 

Auch mit Serienlüfter setzt unser auf 3,6 Ghz übertaktete Intel Xeon E5 2687W dem Shadow Rock Slim deutlich zu und dieser schafft es kaum unseren Xeon E5 2678W innerhalb seiner thermischen Spezifikationen zu betreiben.

Der Test mit 600 Umdrehungen pro Minuten musste daher erneut nach 15 Minuten vorzeitig abgebrochen werden, da die CPU ungesunde Kerntemperaturen von über 90°C erreicht hatte. 

In den anderen beiden Testszenarien beschert der Tausch des Lüfters dem Shadow Rock Slim eine Verbesserung der durchschnittlichen Kerntemperaturen um 4,25 °C bzw. 4 °C gegenüber dem Serienlüfter.

Absolut betrachtet landet der Shadow Rock Slim in diesen Testszenarien erneut auf dem letzten des Testfeldes und es wird offensichtlich, dass hier eindeutig der Kühlkörper selbst der wirklich limitierende Faktor ist.

Wie unsere Tests mit Referenzlüfter also zeigen verrichtet der Serienlüfter des Shadow Rock Slim zwar sehr leise seinen Dienst, könnte aber was die Leistung angeht durchaus etwas performanter zu Werke gehen. Dennoch ist der Lüfter angesichts des Preises und des Kühlkörpers mehr als angemessen, denn wie unsere Tests mit übertakteter CPU zeigen limitiert hier der Kühlkörper wohl ohnehin und die Leistungsfähigkeit des Lüfters spielt somit nur eine untergeordnete Rolle.

Der Einsatz anderer Lüfter, wie z.B. unsere Referenzlüfter Noctua NF-P14 FLX, ist angesichts dieser Umstände also nicht wirklich sinnvoll – zumal die Anschaffungskosten eines solchen Lüfters die Hälfte des Kaufpreises unseres heutigen Probanden betragen würden.