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Thermalright HR-02 Macho Zero im Test

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Seite 2: Detailbetrachtung Thermalright HR-02 Macho Zero

Widmen wir uns zunächst, wie gewohnt, zuerst der Verpackung und ein paar generellen Informationen zum Thermalright HR-02 Macho Zero.

Die Verpackung selbst ist klein und handlich gehalten und fällt, im Gegensatz zu den High-End-Kühlern aus dem Hause Thermalright oder auch dem HR-02 Macho Rev. B, überwiegend schwarz und sehr dezent aus. Neben ein paar grundlegenden Informationen und Spezifikationen zum Kühler befinden sich Hinweise auf die mögliche Kombination mit einem der Fan Ducts sowie eine Skizze der Installation mit Fan Duct auf der Verpackung. Auf den jeweiligen Seiten der Box befinden sich, neben der Abbildung des Kühlers, sämtliche Spezifikationen des Kühlers, eine vollständige Kompatibilitätsliste sowie ein Überblick über die Features des Kühlers. Detaillierte Informationen zum Kühler findet man allerdings auch, wie gewohnt, auf der erstklassigen Website von Thermalright. Alle Informationen sind dort natürlich komplett in Deutsch verfügbar.

Der Thermalright HR-02 Macho Zero

Neben dem vollständig schwarz vernickelten Kühlkörper verfügt der HR-02 Macho Zero über sämtliche Verbesserungen des HR-02 Macho Rev. B.

Thermalright will sich, trotz des sehr beliebten und erfolgreichen Vorgängers, nicht auf dem Erfolg ausruhen und beim HR-02 Macho Zero, wie auch bei der Revision B, mit Detailverbesserungen überzeugen. In Folge dessen wurde die vergrößerte Bodenplatte, also die Kontaktfläche des Kühlers zur CPU, von den hochdekorierten „IB-E“ Flaggschiffen übernommen und somit soll für eine nochmals verbesserte Kühlleistung gesorgt werden, da so die Abwärme gleichmäßiger und konstanter von CPU an den Kühler abgeführt werden können soll.

Weiterhin wurde der HR-02 Macho Zero auch optisch aufgewertet und verfügt nun über vernickelte Heatpipes, das schwarz eloxiertes Top-Finishing, sowie einen zugegebenermaßen sehr edel wirkenden komplett schwarz vernickelten Kühlkörper.

Der optionale 140 mm Fan Duct

Statt Serienlüfter sind für den HR-02 Macho Zero zwei sogenannte Fan Ducts in einer 120-mm- und 140-mm-Ausführung verfügbar. Mit den Fan Ducts, also Luftkanälen aus leicht flexiblem gummiartigem Plastik, lässt sich die Rückseite des Kühlkörpers mit dem hinteren Gehäuselüfter verbinden. Diese Verbindung ermöglicht den durch den hinteren Gehäuselüfter generierten Luftstrom gezielt zu nutzen, was laut Thermalright zu einer messbar gesteigerten Kühlleistung führen soll.

Derzeit ist der HR-02 Macho Zero nur im Bundle mit jeweils einem dieser beiden Fan Ducts zu erwerben. Ab Mitte Dezember soll der Kühler allerdings auch ohne die Fan Ducts angeboten werden und so Käufer ansprechen, die diese nicht benutzen und stattdessen lieber einen Lüfter einsetzen oder noch etwas Geld sparen wollen. Aber auch die Fan Ducts selbst werden einzeln im Handel erhältlich sein.

Das gesamte Zubehör

Weiterhin im Lieferumfang befinden sich das Set für die Montage auf Intel- und AMD-Systemen, zwei Klammern zur Montage eines Lüfters sowie ein kleine Plastiktasche mit der hauseigenen Wärmeleitpaste namens „Chill Factor“. In diesem Test kommt allerdings, um die Vergleichbarkeit aller Kühler zu gewährleisten, natürlich unsere Referenzwärmeleitpaste – siehe Testsystem – zum Einsatz. Weiterhin liegt dem Zubehör noch ein sehr wertiger, magnetisierter und extra langer Schraubenzieher bei, der der speziellen Bau- und somit Montageart des Kühlers geschuldet ist - sehr löblich, wie wir finden.