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Scythe Mugen MAX im Test

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Seite 12: Fazit

Kommen wir nun also zur abschließenden Betrachtung des Scythe Mugen MAX und somit zum Fazit des heutigen Tests.

Für knapp 40 Euro erhält man mit dem Mugen Max einen großen Tower-Kühler, der mit anderen Namenhaften Kühlern wie dem Raijintek EreBoss oder dem Thermalright HR-02 Macho konkurriert, und für den Betrieb bei niedriger Lüfterdrehzahl optimiert wurde. Diese Optimierung wurde konsequent umgesetzt und so findet man den Mugen MAX in den Testszenarien mit 600 bzw. 1000 Umdrehungen meist immer vor den beiden Konkurrenten mit gleicher Bauart.  

Der Kühlkörper selbst ist dank asymetrischem und nach hinten versetzen Kühlkörper auch zu RAM-Kits mit sehr hohem Heatspreader kompatibel, da die vorderen RAM-Slots, so auch bei unserem Testsetup, nicht verdeckt werden. Aufgrund seiner Maße sollte der Mugen MAX auch in den meisten aller Gehäusen noch Platz finden und auf einer Vielzahl der verfügbaren Mainboards sollte auch der erste PCI-E Slot noch weiterhin nutzbar bleiben.

Die Verarbeitung des Kühlkörper und des Zubehörs ist auf sehr ordentlichem Niveau und ließ, abgesehen von ein paar scharfen Kanten, die aber der Architektur der Lamellen geschuldet sind, keinerlei Anlass zur Kritik.

Die Montage fällt, bis auf wenige Kleinigkeiten, sehr einfach und durchaus komfortabel aus. Durch ein paar kleine Detailverbesserungen, wie der optionalen Befestigung der Befestigungsplatte am Kühlkörper selber könnte man den Komfort aber noch ein gutes Stück erhöhen und die Montage noch etwas erleichtern.

Die abschließende Betrachtung der Lautstärke und Kühlleistung hinterlässt allerdings gemischte Gefühle. So weiß der Mugen MAX, wie bereits angesprochen, gerade im niedrigen Drehzahlbereich – der für viele Käufer ungemein interessant sein dürfte - sehr zu gefallen und lässt seine direkten Konkurrenten meist ein gutes Stück hinter sich. Andererseits darf man vom Mugen MAX aber auch keine großen Wunder in Punkto maximale Kühlleistung erwarten und es war festzustellen, dass eine Erhöhung der Drehzahlen die Kühlleistung nicht mehr merklich steigern konnte. Absolut betrachtet kann der Mugen MAX nie wirklich zu den größeren Twin-Tower-Kühlern oder den AiO-Wasserkühlungen aufschließen. Dies gilt so natürlicher gleichermaßen für seine beiden Konkurrenten, den EreBoss Raijintek EreBoss oder den Thermalright HR-02 Macho und ist angesichts des deutlich günstigeren Preises auch kein wirklich fairer Vergleich.

Alternativen gibt es, je nach vorhandenem Platz und vor allem je nach gewünschtem Preis, zum Beispiel in Form anderen dünnerer, aber auch leistungsfähiger, Single-Tower-Kühlern wie dem Scythe Ashura für 37 Euro oder dem Alpenföhn Himalaya 2 für 48 Euro. Sind teurere Twin-Tower Kühler oder gar Wasserkühlungen eine Option, empfiehlt sich der Blick auf den Klassikers Noctua NH-D14 für ca. 68 Euro, den preislich vergleichbarem und unlängst getesteten Thermalright Silver Arrow IB-E für 64 Euro sowie zum Beispiel die Corsair H100i für 93,79 Euro oder die von uns getestete Corsair H110 für 99,87 Euro.

Positive Aspekte des Scythe Mugen MAX:

  • Gute Verarbeitung
  • Sinvolle Optimierung des Kühler für niedrige Drehzahlbereiche
  • Im niedrigen Drehzahlbereich sehr gute Kühlleistung

Negative Aspekte des Scythe Mugen MAX:

  • Serienlüfter fallen durch Nebengeräusche leicht unangenehm auf
  • Im hohen Drehzahlbereich leicht unterdurchschnittliche Kühlleistung

 

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Kommentare (10)

#1
Registriert seit: 09.03.2008
Schweinfurt
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 434
Kann der Kühler auf AMD Sockel, in meinem Fall FM2+, 90° gedreht werden?
#2
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Registriert seit: 20.04.2010

Leutnant zur See
Beiträge: 1160
Wieso schreibt ihr dauernd asynchron? Es müsste asymmetrisch heißen.
#3
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Registriert seit: 29.08.2008

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1433
"In den Handel verfügbar ist..."

An dieser Stelle müsste es "Im Handel..." heißen.
#4
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Registriert seit: 26.10.2003
in Trauer um den LTDW * 17.02.2003, 19:41 † 26.10.2004, 18:08
Moderator
Samurai Champloo
Sir Walk-a-lot
Der mit dem Feuer spielt...
Beiträge: 12236
Pendant zum Macho mit schönerem Finish... find ich angemessen :)
#5
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Registriert seit: 30.11.2013
Berlin
Oberbootsmann
Beiträge: 825
sind die scythe kuehler eigentlich immer noch so ekelhaft scharf? hab mir mit dem mugen damals auf ner lan so krass in den finger geschnitten... und wenn ich bei dem MAX die spitzen dazu noch sehe *AUA*
#6
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Registriert seit: 21.07.2011
Essen
Hauptgefreiter
Beiträge: 208
Zitat Numrollen;22851761
Kann der Kühler auf AMD Sockel, in meinem Fall FM2+, 90° gedreht werden?


Nein bedingt durch den lochabstand und den beiligenden schienen leider nicht.

Zitat billab;22852413
sind die scythe kuehler eigentlich immer noch so ekelhaft scharf? hab mir mit dem mugen damals auf ner lan so krass in den finger geschnitten... und wenn ich bei dem MAX die spitzen dazu noch sehe *AUA*


nein ist er nicht mehr... die lamellen sind wesentlich gerundeter und die lüfterklammern sitzen auch nicht mehr so streng wie beim Mugen 4 was es auch noch als positiv zu erwähnen gilt.



der Mugen Max ist das endlich erhöhrte Gebet wenn es um die Kombination großer Kühlkörper und trotzdem völlig freien platz der Rambänke für Arbeistspeicher mit hohen Heatspreader geht.
die montage ist wesentlich schlechter bedingt durch die bauart im vergleich zum mugen 4... ein langer schrauben zieher ist nicht pflicht wenn es um die montage geht... der beigelieferte schlüssel reicht aus wenn man die Schraube vorher leicht mit der Hand festdreht. (Hausaufgaben nicht gemacht HWLuxx)

hab das ding jetzt schon gut 40 mal verbaut und trotz der mühsehligen Montage ist es gerade für Ramkits mit enormen Heatspreadern die wilkommene Alternative zum Mugen 4.
#7
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Registriert seit: 18.01.2013

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 441
Da bin ich doch froh über meinen Brocken 2. Der kommt laut diesem Test fast immer besser weg trotz günstigerem Preis.
#8
Registriert seit: 11.03.2007

Moderator/Redakteur
Beiträge: 13891
Zitat billab;22852413
sind die scythe kuehler eigentlich immer noch so ekelhaft scharf? hab mir mit dem mugen damals auf ner lan so krass in den finger geschnitten... und wenn ich bei dem MAX die spitzen dazu noch sehe *AUA*


Der Mugen MAX ist immer noch sehr scharf, allerdings bedarf es schon eines ordentlichen Druckes, damit da wirklich etwas passieren sollte (Schnitte in der Haut oder ähnliches). Hatte im Test dazu ja auch ein paar Worte darüber verloren (sollte im Teil 2 der Detailbetrachtung zu finden sein).

Zitat Morrich;22852093
"In den Handel verfügbar ist..."

An dieser Stelle müsste es "Im Handel..." heißen.


Danke, ist verbessert. Da stand ursprünglich mal "In den Handel kam...", daher das Textfragment ^^

Zitat HardwareHotte;22851969
Wieso schreibt ihr dauernd asynchron? Es müsste asymmetrisch heißen.


In der Tat, auch besten Dank an dich! Habe parallel zum Schreiben des Tests viel mit asynchronen Timings/Intervallen zu tun gehabt, daher war ich da wohl geistig kurz etwas neben der Spur :eek:
#9
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Registriert seit: 23.06.2011

Kapitänleutnant
Beiträge: 1838
Ich bin mit den Mugen seit Jahren zu frieden, meine x5650 werden im idle um die 28°c unter Last gerade um die 54°c warm, dabei sind die Scythe gering zu hören, mfg
#10
Registriert seit: 25.08.2014

Matrose
Beiträge: 2
Bei meinem Mugen war der Lüfter nach ca. 3 Monaten kaputt, da scheint man wohl zu sparen. ansonsten ist der Mugen echt gut. Einschicken lohnte sich natürlich nicht. Hab mir dann nen Enermax UCTB12P T.B. Silence PWM 120mm Batwing-Lüfter mit HALO-Rahmen gekauft um diesen auf den Mugen zu montieren. Temperatur seit dem noch besser und das ding ist so unglaublich leise dass ich es garnicht vermisse meine Wasserkühlung in den Keller verfrachtet zu haben.
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