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Thermalright Silver Arrow IB-E/IB-E Extreme im Test

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Seite 2: Detailbetrachtung Thermalright Silver Arrow IB-E/IB-E Extreme

Widmen wir uns zunächst, wie üblich, der Verpackung und ein paar generellen Informationen zum Thermalright Silver Arrow IB-E und IB-E Extreme.

Das Design der Verpackung selbst ist, wie für Thermalright-Kühler üblich, sehr minimalistisch gehalten und bietet außer dem Kühlernamen keinerlei weitere Informationen zum Inhalt. Thermalright möchte sich anscheinend auf die „inneren Werte“ konzentrieren und mit diesen überzeugen, statt den Käufer mit diversen Versprechen oder schönen Bildern auf der Verpackung zum Kauf zu ködern.

Detaillierte Informationen zum Kühler findet man, wie gewohnt, auf der Website von Thermalright. Alle Informationen sind auf der deutschen Website natürlich komplett in Deutsch verfügbar.

Der Thermalright Silver Arrow IB-E

Die Twin-Tower Konzeption des Silver Arrow ermöglicht laut Thermalright eine besonders große Oberfläche und bildet so die Grundlage für die Kühlleistung des IB-E.

Gerade auch bei geringer Lüfterdrehzahl und wenig Luftdurchsatz soll der Silver Arrow eine über jeden Zweifel erhabene Performance bieten. Um die Effizienz noch zu steigern, wurden die Heatpipes mit der Grundplatte verlötet - so soll laut Thermalright eine optimale Übertragung der Abwärme garantiert werden.

Die beiden Serienlüfter der jeweiligen Versionen des Silver Arrow IB-E

Als Serienlüfter legt Thermalright zwei hauseigene 160x140-mm- Lüfter, beim Silver Arrow IB-E zwei TY-141 und im Falle des Silver Arrow IB-E zwei TY-143, mit PWM-Anschluss bei. Die Lüfter laufen laut Herstellerangaben,im Falle der TY-141, mit bis zu 1300 Umdrehungen pro Minute (unsere Modele schafften bis zu 1415 Umdrehungen pro Minute) und erzeugen dabei einen Luftdurchsatz von bis zu 125,7 m³/h bei einer Lautstärke von bis zu 21 dB(A).

Der Silver Arrow IB-E Extrem wird dagegen mit zwei TY-143 ausgestattet, diese laufen laut Herstellerangaben mit bis zu 2500 Umdrehungen pro Minute (unsere Modele schafften bis zu 2540 Umdrehungen pro Minute) und erzeugen dabei einen Luftdurchsatz von bis zu 221 m³/h bei einer Lautstärke von bis zu 45 dB(A).

Befestigt werden die beiden Serienlüfter mit vier beiliegenden Halteklammern mit 105-mm-Lochabstand – dieser Abstand wird üblicherweise von 120-mm-Lüftern genutzt, daher können analog andere 120-mm- bzw. 140-mm-Modelle mit ebenfalls 105-mm-Lochabstand genutzt werden.

Das gesamte Zubehör

Weiterhin im Lieferumfang befinden sich das Montageset für Intel- und AMD-Systeme, ein Y-Kabel, mit welchem sich die beiden Lüfter zusammen regeln lassen, besagte Klammern zur Montage der Lüfter sowie eine kleine Tube der bekannten Wärmeleitpaste Thermalright Chill Factor III. In diesem Test kommt allerdings, um die Vergleichbarkeit aller Kühler zu gewährleisten, natürlich unsere Referenzwärmeleitpaste – siehe Testsystem – zum Einsatz. Außerdem liegen noch ein paar Ersatzschrauben bei, sollten einmal ein paar der Schrauben verloren gehen, ist also kein sofortiger Grund zur Panik gegeben.

Im Falle des Silver Arrow IB-E Extreme liegt weiterhin auch ein spezielles Y-Kabel, mit dediziertem 4-poligem Stromanschluss, bei. Dieses ermöglicht den Betrieb beider Lüfter an einem einzigen PWM-Anschluss des Mainboards. Thermalright gibt diesbezüglich folgenden Hinweis: Aufgrund der hohen Leistungsaufnahme von bis zu 7,2 Watt werden die beiden Lüfter über ein spezielles Adapterkabel direkt an das PC-Netzteil angeschlossen (die PWM-Ansteuerung bleibt erhalten).

Die Montageanleitung liegt in gedruckter und beiliegender Form in deutscher und englischer Sprache vor.

 

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Kommentare (6)

#1
Registriert seit: 22.01.2014

Korvettenkapitän
Beiträge: 2436
eine Frage: habt ihr geschaut ob die Auflagefläche auch Plan ist?
hab gehört, bei Thermalright soll die Oberfläche immer/oft konvex sein...
#2
Registriert seit: 11.03.2007

Moderator/Redakteur
Beiträge: 13932
Hier bitte (im Test auf Seite 2 der Details):

Zitat Test
Die Bodenplatte des Kühlers, also die Kontaktfläche zur CPU, wurde sauber hochglanzvernickelt, besitzt eine leicht konvexe Form und ermöglicht so einen höheren Anpressdruck auf die CPU, der unter Umständen eine bessere Kühlleistung ermöglicht (je nach Form und Variante des Heatspreaders der CPU).
#3
customavatars/avatar175013_1.gif
Registriert seit: 28.05.2012
Franken
Stabsgefreiter
Beiträge: 267
Guter Test. Musste leider auch feststellen, dass meine G.Skill Ripjaws im Weg sind und musste somit bei den ersten Lüfter auf nen 120er umsteigen, ansonsten sehr guter Kühler.
#4
customavatars/avatar157503_1.gif
Registriert seit: 23.06.2011

Kapitänleutnant
Beiträge: 1852
Schöner Test HWL und guter Kühler, thx
#5
customavatars/avatar25027_1.gif
Registriert seit: 16.07.2005

Fregattenkapitän
Beiträge: 2608
Zitat fanatiXalpha;22818517
eine Frage: habt ihr geschaut ob die Auflagefläche auch Plan ist?
hab gehört, bei Thermalright soll die Oberfläche immer/oft konvex sein...


Was den Intel CPUs angeblich entgegen kommt, da der HS konkav ist.

Hab ja den IB-E in Verwendung und dieser war für mich die günstigere Alternative zu nem D15. Bin sehr zufrieden mit dem Ding, wobei ich bei der Montage schon fluchen musste! Schrauben mit Federn fehlen einfach und die Lüfterklammern dran zu bringen war ein enormes gefriemel.

Gesendet von meinem SM-G900F mit der Hardwareluxx App
#6
Registriert seit: 25.12.2014

Matrose
Beiträge: 8
Ich habe auch eine Frage:
Möchte den Kühler (IB-E Standard) auf nem X99 Board einsetzen. Wie hoch dürfen die DDR4 Riegel maximal sein, wenn man den Kühler so installiert, wie er vorgesehen ist? Wenn Ihr mir das sagen könnt, dann auch, ob es sich um die Gesamthöhe des Rams handelt oder nur dem Teil, der aus dem Board in eingestecktem Zustand herausragt. Vielen Dank im Voraus.

P.s. Ich glaube irgendwo gelesen zu haben es wären ca 3.1cm - aber das erscheint mir sehr wenig. Gibt es überhaupt so niedrige Ram-Speicher?
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