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Thermalright Archon IB-E X2 im Test

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Seite 3: Detailbetrachtung Thermalright Archon IB-E X2, Teil 2

Der Archon IB-E X2 ist ein recht schmaler Single-Tower-Kühler, der aufgrund seiner Form eine gute Kompatibilität zu RAM-Kits mit hohen Heatspreadern besitzt. Mit einer Größe von 15,5 cm (B) x 16,5 cm (H) x 10,6 cm (T) sollte es auch mit montiertem Lüfter zu keiner Kollision mit etwaigen ausladenden RAM-Kühlkörpern kommen. Lediglich die mit 16,5 Zentimetern doch noch recht üppig ausfallende Höhe könnte in einigen Towern doch noch zu Kompatibilitätsproblemen führen. Hier dürfte es sehr hilfreich sein, im Vorfeld einmal nachzumessen bzw. sich über die räumlichen Gegebenheiten im eigenen Tower klar zu werden.

Der Archon IB-E X2 in Seitenlage

Die Bodenplatte des Kühlers, also die Kontaktfläche zur CPU, wurde sauber vernickelt, besitzt eine leicht konvexe Form und ermöglicht so einen höheren Anpressdruck auf die CPU, der unter Umständen eine bessere Kühlleistung ermöglicht (je nach Form und Variante des Heatspreaders der CPU).

Boden und Heatpipes des Archon IB-E X2

Der Archon IB-E X2 verfügt über ganze acht asymmetrisch angeordnete Sechs-Millimeter-Heatpipes, die die gesamte Radiatorfläche des Kühlers durchlaufen. Alle Heatpipes sind sauber in den Boden des Kühlers eingearbeitet – hier gibt es keinerlei Anlass zur Kritik. Auch der Boden des Kühlers wurde sauber vernickelt und es sind keinerlei Verschmutzungen oder Unebenheiten festzustellen.

Der Radiator selbst besteht aus ganzen 42 (respektive 41 ohne das Top-Finish) Aluminiumlamellen mit einem Innenabstand von 2,35 mm zueinander. Dieser relativ großzügige Abstand soll verhindern, dass der Kühlerkörper von einem förderstarken Lüfter mit einem hohen Luftdruck abhängig ist, wie es bei engmaschigeren Lamellen oft der Fall ist.

Weiterhin besitzt der Kühlkörper jeweils oben und unten auf jeder Seite vier Löcher, die die Montage des Lüfters bzw. zweier Lüfter mit den in die Löcher einzuhängenden und beiliegenden Klammern auf beiden Seiten ermöglichen. 

Die Kühlfinnen des Kühlkörpers wurden durchgehend sauber entgratet und es wurden im Test keinerlei übermäßig scharfen Kanten oder Ecken gefunden, an denen sich der Nutzer eventuell verletzen könnte. Bei unserem Sample konnten wir keinerlei Herstellungsfehler erkennen und die Verarbeitungsqualität des Kühlers ist auf einem exzellenten Niveau.

Nahaufname des Top-Finishing und dem Abschluß der Heatpipes

Die Montage des Kühlers gelingt geübten Händen in wenigen Minuten und ist insgesamt recht komfortabel. Es gelang uns den Kühler zu montieren, ohne das Mainboard dafür extra vorher aus dem Gehäuse entfernen zu müssen. Auch die Montage bei sonstigen Intel- oder AMD-Systemen sollte möglich sein, ohne das Mainboard ausbauen zu müssen, falls das Gehäuse über eine entsprechend große Aussparung auf der Rückseite des Mainboardtrays verfügt.

Zunächst werden, wie bei der Montage auf Sockel 2011 üblich, die mitgelieferten Schrauben in die Gewindebolzen des Sockels geschraubt. Wie bei Thermalright typisch wird auf diese ein Montagerahmen gelegt, der mit vier kleinen Schrauben befestigt wird.

Seitenansicht des Kühlkörpers

Als nächsten Montageschritt platzierten wir den Kühler mit der Montageschiene (Thermalright nennt diese Befestigungsplatte) auf der CPU und brachten diese in Position, sodass der IB-E X2 mit zwei weiteren, etwas längeren Schrauben mit der Montageplatte verschraubt werden konnte. Dies gelang ohne größere Mühe und als einziger Kritikpunkt sei angemerkt, dass es etwas komfortabler wäre, wenn die Montageschiene direkt am Kühler selbst zu befestigen wäre – und somit nicht während der Montage verrutschen könnte. Ein Wechsel der CPU ist, trotz dieses Kritikpunktes, in wenigen Minuten problemlos und bequem möglich.  

Der Archon IB-E X2 hinterlässt alles in allem einen sehr positiven und durchdachten Ersteindruck. Die Verarbeitung des Kühlers selbst sowie auch die des Zubehörs ist erstklassig und auch die versprochene Kompatibilität scheint in vielen Fällen, wie auch dem unseren, gewährleistet zu sein. Man darf also zu Recht darauf gespannt sein, ob sich unser positiver Ersteindruck auch in der Praxis bestätigen wird.

Weitere Impressionen des Archon IB-E X2 finden sich wie gewohnt in unserer Fotostrecke.

 

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Kommentare (6)

#1
Registriert seit: 18.04.2007
Eifel
Bootsmann
Beiträge: 591
Fehler Sockel 2011 da ist eine 1 zu viel ^^

#2
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Registriert seit: 29.08.2008

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1435
Laut Thermalright liegt der Regelbereich des TY-141 Lüfters bei 900-1300 U/Min.

Wie also konntet ihr den mit 600 U/Min testen?
#3
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Registriert seit: 05.02.2005
^^ Blägg Forrescht ^^
Admiral
Beiträge: 23684
Wird mit diesem Design IMHO kein Verkaufsschlager sondern ein Exot bleiben.

Das menschliche "Auge" liebt Symmetrie ... und davon hat dieser Kühler eindeutig zu wenig. ;)

So praktisch das sein mag - das Design sieht einfach bescheiden aus.
#4
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Registriert seit: 20.04.2010

Leutnant zur See
Beiträge: 1165
@ralle

Kannst du bitte die Heatpipes mal nachmessen? Die drei, die ganz außen im Kühlkörper sitzen sind niemals sechs Millimeter dick, das sind mindestens sieben, eher acht.

Zitat Morrich;22539042
Laut Thermalright liegt der Regelbereich des TY-141 Lüfters bei 900-1300 U/Min.

Wie also konntet ihr den mit 600 U/Min testen?


Weil die Angabe falsch ist, die Thermalright Lüfter sind schon immer mit einer zu hohen Minimaldrehzahl angegeben.
#5
Registriert seit: 11.03.2007

Moderator/Redakteur
Beiträge: 13918
Zitat xenix;22538868
Fehler Sockel 2011 da ist eine 1 zu viel ^^


Wie meinen? ^^

Zitat Morrich;22539042
Laut Thermalright liegt der Regelbereich des TY-141 Lüfters bei 900-1300 U/Min.

Wie also konntet ihr den mit 600 U/Min testen?


Steht doch im Test sogar geschrieben, dass unsere Exemplare diesen Regelbereich mitgemacht haben, es aber nicht garantiert werden kann dass das auch mit allen Retail Exemplaren so funktioniert... auch wenn es sehr wahrscheinlich ist.

Zitat HardwareHotte;22540049
@ralle

Kannst du bitte die Heatpipes mal nachmessen? Die drei, die ganz außen im Kühlkörper sitzen sind niemals sechs Millimeter dick, das sind mindestens sieben, eher acht.


Sind wirklich 8 x 6mm.
#6
customavatars/avatar133347_1.gif
Registriert seit: 20.04.2010

Leutnant zur See
Beiträge: 1165
Echt? dann täuscht das aber ganz schön.
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