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Enermax Liqtech 120X im Test

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Seite 3: Detailbetrachtung Enermax Liqtech 120X, Teil 2

Die Liqtech 120X ist eine recht kompakte All-in-One-Wasserkühlung mit einem 120-mm-Radiator und bietet aufgrund der kleinen Größe eine hohe Kompatibilität zu kleineren Gehäusen und Mainboards des Micro-ATX und ITX Formates. Der Radiator besitzt ohne montierte Lüfter eine Größe von 12,0 cm (B) x 15,3 cm (H) x 4,3 cm (T) und sollte somit auch mit montiertem Lüfter in jedes Gehäuse passen und nicht mit ggf. vorhandenen Ram Kits mit hohen Heatspreadern kollidieren.

Die Liqtech 120X in Seitenlage

Die Bodenplatte des Kühlers, also die Kontaktfläche zur CPU, besteht aus Kupfer und hat eine gerade Form - verzichtet also auf die bei anderen Kühlern oft zu sehende konvexe Form.

Der Boden ist sauber verarbeitet und frei von Verunreinigungen oder Kratzern. Um die Auflagefläche der CPU herum befinden sich einige Schrauben, die das Entfernen der Bodenplatte erlauben und so die Betrachtung des Innenlebens erlauben. Dies sei aber nur versierten Nutzern empfohlen, die wissen was sie tun – schließlich ist die Liqtech 120X ein wartungsfreies All-in-One System.

Die Bodenplatte des CPU-Kühlers ist gänzlich aus Kupfer gefertigt

Besagter Kühlblock ist mit einer besonderen Struktur namens "Shunt-Channel" versehen worden. Laut Enermax durchbricht ein breiter Kanal die Mikrolamellen und sorgt dafür, dass das physikalische Phänomen der laminaren Grenzschicht abgeschwächt wird. Dadurch soll die Durchflussgeschwindigkeit erhöht werden und somit das Kühlmittel mehr Wärme abtransportieren können.

Kühlerboden mit "Shunt-Channel"-Struktur

Der Radiator, die Schläuche sowie das Zubehör sind exzellent verarbeitet und es gab keinerlei Anlass zu Kritik. Die Schläuche sind recht flexibel und lassen sich bei der Montage, zumindest in einem gewissen Rahmen, ohne große Mühen bewegen und platzieren. Auch die Verbindungen mit dem Radiator und der Kühleinheit mitsamt der Pumpe sind sauber ausgeführt und machen einen stabilen Eindruck.

Nahaufname der beleuchteten Kühleinheit und der Schläuche

Als letzten Montageschritt gilt es den Radiator mitsamt beider Lüfter zu montieren. Dieser Schritt war der anspruchsvollste und zeitaufwendigste Schritt der gesamten Montage, denn nicht immer war es leicht Radiator sowie Lüfter in Position zu halten und gleichzeitig von außen die Schrauben sauber durch alle Löcher zu führen und das Gewinde im Radiator zu treffen, ohne dass die gesamte Konstellation verrutscht. Hier wünschten wir uns während der Installation an mancher Stelle eine helfende dritte Hand, welche das ganze Prozedere deutlich vereinfacht hätte. Doch auch so ist die Installation des Radiators mit etwas Geduld und Übung in weniger als 10 Minuten zu schaffen. Ein Wechsel der CPU ist aber, da der Radiator dazu nicht abmontiert werden muss, spielend in wenigen Minuten möglich. 

Nachdem Kühlblock und Radiator fest und sauber installiert wurden, wurden in einem letzten Schritt noch der Lüfter sowie die Pumpe an das Mainboard angeschlossen. Alles in allem hinterlässt die Liqtech 120X also einen sehr guten Ersteindruck, so dass wir uns nun gespannt den Messungen und Testresultaten widmen können. 

Weitere Impressionen der Liqtech 120X finden sich wie gewohnt in unserer Fotostrecke.

 

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Kommentare (11)

#2
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Registriert seit: 11.04.2012

Flottillenadmiral
Beiträge: 4567
Habe mir die 240mm Version gestern gekauft.

Ersteindruck: Wesentlich hochwertiger als die H100i. Das merkt man schon an den Gewinden. Auch der Radi wirkt hochwertiger, stabiler.
Die Lüfter sind so la la. Nicht so schlimm, wie die des Corsair H100i, aber auch nicht wirklich silent tauglich.

Habe das Teil erst seit gestern. Daher kann ich noch nicht mehr sagen.
#3
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Registriert seit: 14.02.2014

Bootsmann
Beiträge: 528
Hab die Liqtech 240 seit 2 Monaten im Einsatz und sie ist deutlich besser und wertiger als die Corsair H-Serie. Ich nutze aber die Corsair Air Performace Lüfter 120mm. Die sind sensationell leise ;)
#4
Registriert seit: 23.01.2008
Siegen
Leutnant zur See
Beiträge: 1028
Verstehe nicht warum man AiO immer noch gegen LuftPipes testet. Ich hätte ganz klare Vergleiche mit den fast baugleichen Mitbewerbern erwartet; Corsair H80(i), Alpenföhn, Intel, Antec.... um nur einige zu nennen.
#5
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Registriert seit: 30.11.2008

Kapitän zur See
Beiträge: 3482
Erstaunlich wie der wesentlich günstigere Arctic i30 abschneidet. Der ist gerade mal 1 °C schlechter als ein NH-D14!
Bei hardwareluxx ist der i30 im Test immer sehr gut aber bei anderen eher nicht so gut. Wie kommt das? Wird bei den anderen die Wärmeleitpaste schlecht aufgetragen? Nur ein Klecks der wlp in der Mitte sollte ziemlich schlecht sein wegen den aufliegenden heatpipes. Eine dünne schicht auf der CPU sollte da die bessere Lösung sein.
#6
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Registriert seit: 04.10.2007

Oberbootsmann
Beiträge: 967
das mit dem i30 habe ich mich auch gerade gefragt...

Diese kleinen Waküs sind irgendwie sinnlos. Laut und die Kühlleistung ist auch noch nicht einmal gut. Also zumindest den Einbau in ein normales Gehäuse kann ich nicht nachvollziehen.

Und das Modell speziell finde ich grauenhaft. Das Fazit fällt viel zu "blumig" aus und am ende auch noch eine Empfehlung? - Ernsthaft?

Die 2650 U/min sind immer dabei, die Lüfter sind nur wenn sie langsam drehen gut, nur dann kühlt die Kiste nicht und wenn die sich schnell drehen wirds unerträglich laut.

Weiß nicht was da "gut" sein soll...
#7
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Registriert seit: 14.06.2009
Hamburg
Korvettenkapitän
Beiträge: 2154
"Der Radiator besitzt mit montierten Lüftern eine Größe von 12,0 cm (B) x 15,3 cm (H) x 4,3 cm (T)"
Da die beiden Lüfter eine Tiefe von je 2,5 cm haben, kommt der Radiator also auf -0,7 cm ;)
#8
customavatars/avatar191989_1.gif
Registriert seit: 12.05.2013

Flottillenadmiral
Beiträge: 5109
Zitat pescA;22239038
"Der Radiator besitzt mit montierten Lüftern eine Größe von 12,0 cm (B) x 15,3 cm (H) x 4,3 cm (T)"
Da die beiden Lüfter eine Tiefe von je 2,5 cm haben, kommt der Radiator also auf -0,7 cm ;)


Deswegen besonders für Platzsparende Gehäuse geeignet! :haha:
#9
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Registriert seit: 28.07.2005
Solingen
Oberbootsmann
Beiträge: 992
"Im passiven Betrieb, also ohne aktive Lüfter am Radiator, gelang es der Enermax Liqtech 120X leider nicht unseren Xeon E5 2678W innerhalb seiner thermischen Spezifikationen zu betreiben. Die Pumpe lief dabei, wie in allen nachfolgenden Tests, auf voller Leistung. Der Test musste daher nach 15 Minuten vorzeitig abgebrochen werden, da die CPU ungesunde Kerntemperaturen von über 90°C erreicht hatte."

schon irgendwie sinnloses Unterfangen
das weiß man auch schon vorher, das muss man nicht messen^^
#10
Registriert seit: 11.03.2007

Moderator/Redakteur
Beiträge: 13937
Zitat NasaGTR;22238295
Wann kommt ein Testdes Swifttech H220 / H320?


Derzeit nix in die Richtung geplant, sorry. Hab noch eine sehr lange Liste mit anderen Kühlern.

Zitat Beelzebub1984;22238905
Erstaunlich wie der wesentlich günstigere Arctic i30 abschneidet. Der ist gerade mal 1 °C schlechter als ein NH-D14!
Bei hardwareluxx ist der i30 im Test immer sehr gut aber bei anderen eher nicht so gut. Wie kommt das? Wird bei den anderen die Wärmeleitpaste schlecht aufgetragen? Nur ein Klecks der wlp in der Mitte sollte ziemlich schlecht sein wegen den aufliegenden heatpipes. Eine dünne schicht auf der CPU sollte da die bessere Lösung sein.


Sehe ich auch so, bei uns hat sich aber definitiv kein Fehler eingeschlichen und ich habe auch privat von Besitzern des i30 immer sehr gutes Feedback bekommen. Evtl. liegt es ja an der von uns verwendeten Referenz-Wärmeleitpaste.

Zitat pescA;22239038
"Der Radiator besitzt mit montierten Lüftern eine Größe von 12,0 cm (B) x 15,3 cm (H) x 4,3 cm (T)"
Da die beiden Lüfter eine Tiefe von je 2,5 cm haben, kommt der Radiator also auf -0,7 cm ;)


Danke, sollte natürlich ohne heißen. Werde ich gleich fixen ;)
#11
customavatars/avatar172838_1.gif
Registriert seit: 11.04.2012

Flottillenadmiral
Beiträge: 4567
Mein liqtech ging wieder zurück. Die Pumpe ist mir zu laut auf Dauer.

Der Intel boxed Kühler (gratis) ist im idle leiser...
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