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Alpenföhn Himalaya 2 im Test

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Seite 11: Fazit

Mit dem Alpenföhn Himalaya 2 erhält man für knapp 50 Euro einen sehr schmalen, aber auch sehr hoch gebauten (Achtung: auf Kompatibilität zum eigenen Gehäuse achten), Tower-Kühler des mittleren Preissegmentes. Neben der hohen Kompatibilität zu RAM-Kits sämtlicher Konkurrenten soll die Gunst der Käufer vor allem durch den sehr leisen Serienlüfter gewonnen werden.

Beides gelingt Alpenföhn mit dem Himalaya 2 auch fast in aller Gänze. Fast deshalb, da es bei manchen Mainboards dennoch zu einer Überdeckung des ersten RAM-Slots kommen kann. Auch der Serienlüfter, ein Wing Boost 2 in 140-mm-Ausführung, geht sehr leise zu Werke und weiß im Vergleich zu Konkurrenz mit einem sehr geringen Geräuschpegel zu gefallen – verrichtet seinen Dienst allerdings auch nicht völlig frei von Nebengeräuschen und fällt durch ein leichtes PWM Klackern auf. Dieses ist allerdings nur aus absoluter Nähe, d.h. eine Distanz von 30 Zentimetern und geringer, wahrzunehmen.  

Der Einsatz unseres Referenzlüfters, der fairerweise aber auch doppelt so teuer ist, konnte die Leistung des Himalaya 2 darüber hinaus noch um zwischen 2,5 bis 8,75 °C verbessern.

Die Verarbeitung des Kühlers sowie des reichlich vorhandenen Zubehörs ist tadellos und lässt keinen Grund zur Beanstandung.

In unseren verschiedenen Testszenarios kann sich der Himalaya 2 immer mindestens im oberen Mittelfeld platzieren – und das obwohl einige Konkurrenten über deutlich mehr Kühlfläche, mehrere Lüfter verfügen oder sogar kompakte Wasserkühlungen sind. Ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis ist daher definitiv gegeben.

Sieht man aber über die kleinen Kritikpunkte hinweg, erhält man beim Himalaya 2 einen Kühler mit ordentlicher Kühlleistung und einem sehr fairen Preis-Leistungs-Verhältnis. Preislich sowie auch bei der Leistung ordnet er sich genau zwischen dem Alpenföhn Brocken 2 und Alpenföhn K2 aus eigenem Hause ein.

Gerade die Konzeption für eher langsam drehende Lüfter und somit einen geringen Geräuschpegel findet bei vielen Nutzern und somit potentiellen Käufern regelmäßig Anklang. Nutzer, die etwas mehr Leistung aus dem Himalaya 2 herausholen wollen, müssen aber gegebenenfalls dazu bereit sein den beiliegenden Lüfter durch ein leistungsstärkeres Modell auszutauschen. Wählt man das richtige Modell, ist dies sogar möglich ohne Einbußen bei der Lautstärke machen zu müssen – kostet dann aber nochmal ca. 20 Euro Aufpreis.

Weitere Alternativen zum Himalaya 2 sind z.B. der Scythe Ashura ab 36,85 Euro sowie der Thermalright HR-02 Macho Rev. A ab 35,49 Euro sowie der Raijintek EreBoss ab 33,52 Euro. All diese Kühler besitzen, bauartbedingt, ebenfalls über eine hohe Kompatibilität zu RAM-Kits mit ausladenden Heatspreadern und verfügen über einen ähnlichen Preis und eine ähnliche Kühlleistung.

Positive Aspekte des Alpenföhn Himalaya 2:

  • Solide Verarbeitung
  • Umfangreiches Zubehör
  • Relativ einfache Montage
  • Faires Preis-Leistungs-Verhältnis

Negative Aspekte des Alpenföhn Himalaya 2:

  • Performance des Serienlüfters könnte besser sein